FANDOM


4.9.2015: Nur Remis bei Nervanihas Trainerdebüt: Boyevania verträgt bolivische Höhenluft nicht. Bolivianer treffen zwei mal das Aluminium Bearbeiten

Bolivien – Boyevania 1:1 (0:1) Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Laffanto, di Kompaesi, Sebenho, Koleho – Krani, Gozenho (45. Unasenho) – Ivonho (82. Grantesco), Boldanto (67. Elturi), Ôltigo – Flokratisson (45. Empputoi)

Tore: 0:1 Flokratisson (17.) 1:1 Moreno (69.)

Ballbesitz in  %: 46:54

Schüsse:  19:10

aufs Tor:  7:5


25.7.2015: Versöhnlicher Abschluss - Boyevania bezwingt harmlose US-Amerikaner Bearbeiten

USA – Boyevania 0:2 (0:0) Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Laffanto, Mikelenho, Pascalenho, Koleho – Apahi, Manscivinna – Elturi (45. Boldanto), Estevez – Flokratisson, Ullestad (70. Menaôzos)

Tore: 0:1 Flokratisson (55. Vorlage Ullestad) 0:2 Boldanto (60. Freistoß)

Ballbesitz in  %: 47:53

Schüsse:  9:15

aufs Tor:  2:7


22.7.2015: 0:1 nach Verlängerung - Boyevania scheitert im Halbfinale an Mexiko Bearbeiten

Der Traum vom zweiten Gold-Cup-Titel in Serie hat ein jähes Ende genommen: Boyevania verliert das hart umkämpfte Halbfinale gegen den Rivalen aus Mexiko auf bittere Art und Weise durch ein Gegentor in der 116. Minute und ist somit ausgeschieden. Boyevania steht unter Schock.

Das Spiel zweier Großmächte des Mittelamerikanischen Fußballs entwickelte sich trotz Mangel an Toren zu dem vielleicht besten und sicherlich hochklassigsten Spiel des Turniers. Den Boyevaniern gelangt es von Beginn an die Zweikämpfe zu gewinnen und das Zepter in die Hand zu nehmen. Sie überzeugten durch Ballsicherheit und gutem Spielaufbau. In der 4. Minute kamen sie bereits zu ihrer ersten Gelegenheit, als Boldanto aus der zweiten Reihe abzieht und der Ball nur knapp am rechten Pfosten vorbeifliegt.

Doch den Boyevaniern fehlte insgesamt die DurchschlagskraftKein Bock mehr -.-

Boyevania – Mexiko 0:1 n.V. (0:0) Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – Laffanto, Mikelenho, Nonanto, Koleho – di Kompaesi (80. Mansivinna), Gozenho – Boldanto, Estevez (91. Gulppena) – Flokratisson, Ullestad (66. Sômbrisc)

Tore: 0:1 Guardado (116.)

Ballbesitz in  %: 57:43

Schüsse:  20:15

aufs Tor:  8:8

Besondere Vorkommnisse: Dagursson hält Elfmeter von Guardado (33.)

21.7. 2015: Ganz Boyevania siegessicher: "Wir können uns nur selbst schlagen" Bearbeiten

Der diesjährige Gold-Cup geht in die entscheidende Phase und dem bisherigen Turnierleistungen zu Folge stehen die Chancen für Boyevania den Titel zu verteidigen ausgezeichnet. Dies bestätigen auch die Buchmacher, die bezüglich des Turniersiegs allesamt den Boyevaniern die niedrigste Quote zuweisen. Die eindrucksvolle Billanz nach vier Spielen lautet: vier Spiele, vier Siege 13:2 Tore. Mit dem 20-jährigen Ullestad, der mit vier Turniertoren Platz 2 in der Torschützenliste belegt, stellen die Boyevanier zudem DEN Shootingstar des Turnieres; Man erwartet dass er schon bald mit Angeboten von europäischen Clubs überhäuft wird.

Erstaunlich siegessicher geben sich auch die boyevanischen Journalisten. "Wir können uns eigentlich nur selbst schlagen", sagt beispielsweise der Fernsehmoderator Janosc Zurimma und sagt weiter: "Wenn wir unser Potenzial voll entfalten, gibt es keine Mannschaft die uns das Wasser reichen kann" Auf den Hinweis, dass Boyevania gegen Mexiko erst durch den Platzverweis des Gegners auf die Siegerstraße gelangte und vorher die schwächere Mannschaft war, entgegnet er: "Rote Karte hin oder her - Mexiko konnte das Tempo ohnehin nicht über 90 Minuten gehen. Wir haben sie kommen lassen und zugeschlagen, als der richtige Zeitpunkt gekommen war."

Derweil werden in der Hauptstadt bereits große öffentliche Sieg-Partys geplant die nach einem Sieg im Finale veranstaltet werden sollen. Boyevania ist bereit zum Feiern! Bei einem Turniersieg hätte Boyevania mit den Mexikanern was Titel angeht gleichgezogen: Beide Nationen hätten dann jeweils sechs Concacaf-Meisterschaften zu Buche stehen.

Als wir die Fans zum Gold-Cup befragten bekamen wir Antworten wie "Den Yankees werden wir im Finale den Arsch versohlen" und ähnliches. Dass zuvor noch ein Halbfinale gegen Mexiko bestritten werden muss, haben offenbar viele vergessen. Einer antwortete: "Mexiko? Die haben wir schon besiegt und die haben nun Angst vor uns. Außerdem hatten sie es nicht mal zur WM geschafft"

Auch der Präsident des boyevanischen Verbandes Ôlvo Ratoi, der sich normalerweise eher zurückhält, gab seinen sprichwörtlichen Senf dazu: "Den Mexikanern haben wir den Rang bereits abgelaufen, was sich anhand unserer vielen Europalegionäre beweisen lässt. Auch spielen mehr Mexikaner in der Delda Nacconali, als Boyevanier in der mexikanischen Liga (Anmerkung d. Redaktion: Das Gegenteil ist der Fall). Es liegt in unserem nationalen Selbstverständnis dass unsere stolze Nation, die seit Jahren leidenschaftliche Förderungsprogramme für den Nachwuchsfußball entwickelt hat, das Alphatier auf dem Kontinent sein wird. Die Mannschaft, die von den Unterwürfigen gejagt aber nicht eingefangen wird."

Die Pläne des boyevanischen Verbandes, der wie das ganze Land voller Tatendrang strotzt, sind ambitioniert. Zunächst will man das Gold-Cup-Double unter Dach und Fach bringen, was "ja nur noch eine Formsache ist", wie uns der Präsident erklärte. Durch den Gold-Cup-Sieg wäre man automatisch für den Confederations Cup im Jahr 2017 qualifiziert, welchen man ernst nehmen und gewinnen möchte. "Wir werden neben Deutschland, gegen die wir stets gut ausgesehen haben und dem Europameister, der nächstes Jahr ermittelt wird, zum Favoritenkreis zählen. Wieso sollten wir den Titel nicht gewinnen?", so Ratoi. Zwischendrin wartet das große Event auf Boyevania: Die große Panamerikameisterschaft die im nächsten Sommer zum 100-jährigen Jubiläum des süadmerikanischen Verbandes CONMEBOL ausgetragen wird und an der die besten 16 Teams aus ganz Amerika teilnehmen werden. Boyevania erhielt bekanntlich den Zuschlag als Gastgeber, obwohl sich auch die USA beworben hatte. Dies wurde als prestigeträchtiger Sieg gegen den verhassten Nachbarn empfunden. Der Hype um diese einmalig stattfindende Meisterschaft ist bereits entfacht und erste Werbebanner für dieses Event beschmücken die Fassaden Boyevanischer Gebäude. Ratoi: "Die Panamerikameisterschaft hat einen noch höheren Stellenwert als der alberne Gold-Cup und den Konfetti-Cup. Da wir das Turnier austragen, muss es unser Ziel sein es zu gewinnen." Einen Ausblick auf die WM 2018 wollte der Präsident indes nur ungerne geben. Er gab lediglich zu verstehen, dass Boyevania auf alle Fälle besser abschneiden wolle als in Brasilien. Die bedeute also Viertelfinale oder besser.


19.7. 2015: Arbeitssieg gegen Haiti - Vierter Turniertreffer für Youngster Ullestad - Wiedersehen mit Mexiko im Halbfinale Bearbeiten

Boyevania – Haiti 2:1 (1:1) Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – Rennada (45. Laffanto), Mikelenho, Nonanto, Koleho – Gozenho, Ivonho, Boldanto (80. Elturi) - Gulppena, Flokratisson, Estevez (45. Ullestad)

Tore: 0:1 Dagursson (11. Eigentor), 1:1 Ivonho (15., Vorlage: Boldanto) 2:1 Ullestad (54.)

Ballbesitz in  %: 62:38

Schüsse:  16:9

aufs Tor:  9:3

15.7. 2015: Boyevania nutzt Überzahl und holt sich Gruppensieg. Gegner im Viertelfinale: Haiti (xDDDDDDDDD) Bearbeiten

Boyevania – Mexiko 2:1 (0:0) Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – Rennada, Mikelenho, Nonanto, Koleho – di Kompaesi (45. Manscivinna), Gozenho – Bozekoi, Boldanto, Estevez – Flokratisson (66. Ullestad)

Tore: 1:0 Flokratisson (58.), 2:0 Gozenho (65.) 2:1 Guardado (88.)

Ballbesitz in  %: 54:46

Schüsse:  14:17

aufs Tor:  7:7

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Herrera (45.)

12. 7. 2015: Arbeitssieg gegen verbesserte Kubaner Bearbeiten

Boyevania – Kuba 2:0 (0:0) Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Laffanto, Mikelenho, Pascalenho, Koleho – Gozenho, Ivonho (45. Elturi), Boldanto – Bozekoi (63. Menaôzos), Flokratisson (81. Sômbrisc), Ullestad

Tore: 1:0 Boldanto (69.), 2:0 Ullestad (87.)

Ballbesitz in  %: 67:33

Schüsse:  25:6

aufs Tor:  11:2

9. 7. 2015: Torrausch zum Auftakt - Ullestad trifft doppelt Bearbeiten

Boyevania – Guatemala 7:0 (5:0) Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – Rennada, Mikelenho, Nonanto, Koleho – di Kompaesi, Ivonho (45. Apahi), Boldanto – Bozekoi (80. Gulppena), Flokratisson (66. Ullestad), Estevez

Tore: 1:0 Flokratisson (15. Vorlage Bozekoi), 2:0 Rennada (17. Boldanto), 3:0 Bozekoi (21. Ivonho), 4:0 Rennada (36. Bozekoi), 5:0 Boldanto (45. FE., Flokratisson), 6:0 Ullestad (70.), 7:0 Ullestad (79.)

Ballbesitz in  %: 70:30

Schüsse:  23:5

aufs Tor:  13:0


27.6.2015: Gold-Cup-Kader: Mimura und Unasenho müssen zuhause bleiben, Ullestad mit dabei! Bearbeiten

Heute Nachmittag wurde in einer Pressekonferenz der endgültige 23-Mann-Kader für den anstehenden Gold-Cup verkündet. Rodolfo Leon konnte bei der Auswahl beinahe aus den Vollen schöpfen: Einige Spieler haben zwar mit kleineren Verletzungen zu kämpfen, doch der einzige, der schwer verletzt ist und damit für das Turnier ausfällt ist der Linksverteidiger Masello Voanitoi.

Dennoch sorgte Leon mit der Nichtberücksichtigung von Mimura für eine kleine Überraschung. Vasco Mimura spielte eine starke Saison beim FC Watford und hatte einen großen Anteil an dessen Aufstieg in die Premier League. Trotz dem er bereits in den letzten drei Testspielen nicht zum Einsatz kam, ging man davon aus dass er als zuverlässiger Back-Up ein Teil des Kader sein würde. Leon begründete die Entscheidung folgendermaßen: "Wie Sie ja wissen ist die Auswahl auf 23 Spieler beschränkt und es gibt dabei diese weitere unsinnige Beschränkung dass wir 3 Torhüter nach Amerika mitnehmen müssen. Dieser Regel können wir uns nicht widersetzen, das haben wir schon versucht als wir vor zwei Jahren einen Feldspieler als Torwart nominierten, aber das wurde durchschaut. Ich hätte sehr viel lieber Mimura mitgenommen. Ich brauchte aber auch noch einen weiteren Offensivspieler für die Flügel, neben den drei Torhütern natürlich."

Boyevanias Kader beinhaltet also "nur" drei statt der gewöhnlichen vier Außenverteidiger. Der Plan sieht vor, dass Koleho die Position des rechten Verteidigers bekleiden wird, und Rennada, der gegen Deutschland auf ganzer Linie überzeugte, die Position des linken Verteidigers. Daveo Laffanto, der sich auf beiden Außenverteidigerpositionen wohlfühlt, soll als Ersatzmann für die beiden fungieren - eine anspruchsvolle Aufgabe.

Ebenfalls enttäuscht sein dürfte Unasenho über seine Nichtnominierung. Der 22-jährige von Stani Fortenima lief in den letzten Monaten seiner Form hinterher und enttäuschte auch zuletzt bei der peinlichen Nullnummer gegen Neuseeland. Leon ist sich aber sicher dass ihm die Zukunft gehört: "Es ist schwierig mit 22 Jahren eine Mannschaft zu führen doch genau diesen Job hat er derzeit bei Stani zu erfüllen, da es eine Mannschaft voller Mitläufer ist. Seine Unbeständigkeit ist auf den Druck zurückzuführen den er zuletzt spürte. Aber wir wissen was für Qualitäten er besitzt, insbesondere seine großartige Technik und er hat ja nicht rein zufällig drei WM-Spiele absolviert im letzten Jahr. Ich denke schon bei der WM in Russland kann er eine große Rolle spielen."

Erwähnenswert, wenn gleich nicht mehr überraschend, ist die Nominierung des Megatalents Ullestad, der gerade erst vor einer Woche seinen 20. Geburtstag feierte und in der abgelaufenen Spielzeit für den Meister Nukleaca 9 Ligatore erzielte und dazu 7 Assists beisteuerte. In den Testspielen sorgte er viel Wirbel und man darf gespannt sein wie viel Leon ihn bereits zutraut. Er könnte der Shootingstars des Turniers werden. Mit dem dritten Torwart Botanto, di Kompaesi, Elturi und Menaôzo sind weitere vier Spieler die 23 Jahre oder jünger sind im Kader. Die Nächste Generation steht also bereits in den Startlöchern. Auf der anderen Seite sind im Kader mit Ivonho (vor einem Monat 30 geworden), Niratoi (32) & Nonanto (33) gerade mal drei Ü30-Spieler,

Der Gros der Leistungsträger ist zwischen 25 und 28 Jahre, das zeigt einmal mehr die gesunde Altersstruktur in der Mannschaft.

Die Bilanz 2015 ist bisher ernüchternd, man konnte von 6 Spielen nur eines gewinnen, verlor dabei gegen die allenfalls überdurchschnittliche Walisische Nationalmannschaft, konnte den Rivalen Costa Rica schon wieder nicht bezwingen und ebenso wenig die drittklassige Auswahl aus Neuseeland. In positiver Hinsicht herausragend war der verdiente und deutliche Sieg gegen den Weltmeister und der ähnlich überzeugende Auswärtssieg gegen Italien im November. Gegen die großen Teams rufen die Tiger ihre Bestleistung ab, nur schade, dass es im Teilnehmerfeld des Gold-Cups nur ein großes Team gibt, und das ist Boyevania selber.

Der fiktive Markwert des Kaders beläuft sich auf 111 Mio. € (Quelle: Transfermarkt.de). Dies ist bereits eine krasse Steigerung zu den 84,5 Mio. die der Boyevanische Kader im Vorfeld der Weltmeisterschaft besaß. Dafür ist vor allem Boldanto verantwortlich, der seinen Wert innerhalb eines Jahres von 19 Millionen auf 30 Millionen steigern konnte. Bei der WM konnte er überzeugen und bei Atletico wurde er endgültig zu einen Schlüsselspieler. Boldanto ist damit mit großen Abstand der wertvollste Spieler Boyevanias, gerfolgt von Flokratisson (10 Mio.€) und Estevez (6,5 Mio.€). Aus völlig unerklärlichen Gründen wird dem mexikanischen Kader ein Marktwert von 119,3 Mio. € zugeschrieben, womit sie Boyevania übertreffen. Von Mexiko abgesehen (die noch nicht mal bei WM waren. Just said :P ) kann aber kein anderes Gold Cup Team dem boyevanischen Kader das Wasser reichen, so ist der US-Amerikanische Kader nur 49,15 Mio. € wert.

Torhüter
1 Oliveo Niratoi (1/1983) Torwart Boyevaniaflag2 Lativa
13 Scoan Dagursson(11/1989) Torwart Flag-schottland Celtic
23 Tomasc Botanto (8/1992) Torwart Boyevaniaflag2 Otari
Abwehr
2 Nisi Koleho (9/1985) RV Boyevaniaflag2 SAC
14 Daveo Laffanto (3/1989) LV/RVBoyevaniaflag2 Lativa
3 Kriscano Rennada (5/1990) LVFlag-Deutschland Freiburg
12 Mikelenho (10/1988) IV Flag-Frankreich PSG
16 Pascalenho (3/1987) IV Boyevaniaflag2 SAC
5 Mikelo Nonanto (11/1981) IV Boyevaniaflag2 Nukleaca
15 Bernado di Kompaesi (1/1994) IV/DM Boyevaniaflag2 Lativa
Mittelfeld
6 Meiro Gozenho (7/1989) DM Flag-Niederlande Feyenoord
17 Robato Apahı (11/1988) DM Boyevaniaflag2 SAC
18 Alex Manscivinna (6/1988)  ZM Flag-Spanien Real Sociedad
10 Joak Boldanto (2/1987) OM Flag-Spanien Atlético
7 Mascimi Bozekoi(1/1991) OM/RA/LA Flag-russland Zenit
8 Ivonho (5/1985) OM/LM Boyevaniaflag2 SAC
19 Huliano Elturı OM Boyevaniaflag2 Lativa
9 Arona Estévez (1/1987) RM/RA Flag-italien Genua CFC
Angriff
4 Sigurdur Flokratisson (12/1990) ST Flag-England Everton
20 Patta Sômbrısc (6/1989) ST Boyevaniaflag2 Lativa
11 Arona Gulpena (6/1990) LA Boyevaniaflag2 Nukleaca
21 Scoan-Meiro Ullestad (6/1995) ST/RA Boyevaniaflag2 Nukleaca
22 Dimus Menaôzos (4/1992) RA Boyevaniaflag2 Rennadetasc

Ziemlich erbärmlich! Boyevania scheitert an schwacher Chancenverwertung und verpatzt die Generalprobe für den Gold Cup - Leon ist stocksauer Bearbeiten

Boyevania – Neuseeland 0:0 Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – Koleho, Nonanto (45. Pascalenho), Mikelenho, Rennada – Gozenho (78. di Kompaesi), Unansenho (66. Elturi), Boldanto – Estevez, Flokratisson (78. Sômbrisc), Menaôzos (45. Bozekoi)

Tore: Fehlanzeige ^^

Ballbesitz in  %: 75:25

Schüsse:  18:4

aufs Tor:  9:1

Rodolfo Leon wirft das Handtuch nach Gold Cup - Boyevania sucht neuen Trainer Bearbeiten

Text folgt

Boyevanische Tiger verputzen lustlose Weltmeister - Erstes Länderspieltor für Elturi! Bearbeiten

Boyevania – Deutschland 3:1 (1:0) Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Koleho, Nonanto, Mikelenho, Rennada – Apahi (30. Munanto), Manscivinna – Bozekoi (56. Estevez), Elturı (80. Boldanto), Gulppena – Scakkatoi (56. Flokratisson)

Tore: 1:0 Elturı (18. Koleho) 2:0 Flokratisson (81. Estevez), 2:1 HW4 Götze (83.) 3:1 Flokratisson (89. Boldanto)

Ballbesitz in  %: 46:54

Schüsse:  10:12

aufs Tor:  5:4

1:1 gegen die Eidgnossen - Boyevania spielt eine kranke zweite Halbzeit, vergisst aber das Tore schießen Bearbeiten

Boyevania – Schweiz 1:1 (1:1) Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – Koleho, Nonanto, Mikelenho, Laffanto – di Kompaesi (45. Apahi), Gozenho – Estevez (77. Rasavoi), Boldanto (56 Elturı), Bozekoi – Flokratisson (77. Ullestad)

Tore: 0:1 Shaqiri (5.), 1:1 Nonanto (14., Vorlage Boldanto)

Ballbesitz in  %:  58:42

Schüsse:  16:6

aufs Tor:  7:3

Verdiente Pleite in Wales - Einfallslose Boyevanier holen erst 0:2-Rückstand auf und kassieren den Knockout in letzter Sekunde Bearbeiten

Wales – Boyevania 3:2 (2:0) Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – Laffanto (54. Mimura), Nonanto, Mikelenho, Rennada – di Kompaesi (45. Bozekoi), Gozenho, Boldanto – Estevez, Flokratisson (87. Rasavoi), Gulppena (78. Ullestad)


Tore: 1:0 Ramsey (24.), 2:0 Bale (28.), 2:1 Bozekoi (50.), 2:2 Flokratisson (79. FE), 3:2 Williams (90.+1)

Ballbesitz in  %: 48:52

Schüsse:  11:8

aufs Tor:  6:3

Freistoßtor von Boldanto verhindert Niederlage - Boyevania überzeugt erst in den letzten 20 Minuten Bearbeiten

Boyevania – Costa Rica 1:1 (0:1) Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – Mimura, Nonanto, Mikelenho, Rennada – Gozenho – Estevez, Ivonho (45. Manscivinna) – Boldanto (85. Elturı) – Flokratisson, Ullestad (67. Gulpena)

Tore: 0:1 Ruiz (37.), 1:1 Boldanto (80. Freistoß)

Ballbesitz in  %:  64:36

Schüsse:  14:9

aufs Tor:  6:5


Gelungener Jahresabschluss: Boyevania besiegt erstmals Italien Bearbeiten

Vorbericht Bearbeiten

Das Länderspieljahr befindet sich auf der Zielgerade und der letzte Gegner Boyevanias hat es noch einmal in sich: Die grün-roten Tiger bekommen es auswärts in Genua mit dem gefürchteten vierfachen Weltmeister Italien zu tun. Zweifellos eine anspruchsvolle Aufgabe, zumal die Billanz eine klare Sprache spricht. Von acht Aufeinandertreffen beider Teams gewann die Squadra Azzurra fünf Duelle (das Halbfinale der WM 1994 dürfte das prominenteste Duell gewesen sein) wohingegen Boyevania immer noch auf den ersten Sieg gegen die Südeuropäer wartet. Das soll sich endlich ändern, also ergreift Rodolfo Leon unkonventionelle Maßnahmen:

Er lässt seine Elf im 4-3-3 spielen, ein System das vorher noch nie auf großer Bühne erprobt wurde, ein System das sich nichtsdestotrotz empfiehlt.

Arona Gulppena von Nukleaca ist ein Flügelspieler wie er im Buche steht und darüber hinaus einer der besten Spieler der laufenden Delda Nacconali Saison. Im klassisch-boyevanischen 4-2-3-1-System konnte er nicht aufblühen, da ihm das Durchsetzungsvermögen im Eins-gegen-Eins fehlt und er nicht der feinste Techniker ist. Gulpenna ist ein Spieler dessen Qualität die Dynamik und Geschwindigkeit ist, und gegen teilweise schwerfällige italienische Verteidiger erscheint seine Aufstellung folgerichtig.

Die Squadra Azzura bevorzugt entgegen des internationalen Trends ein 3-5-2-System. Die Stärke des Systems, zumindestens in der Theorie, ist seine Flexibilität. Denn das 3-5-2-System ist nur in der Vorwärtsbewegung ein 3-5-2-System. Ist Italien defensiv gefordert, so wandelt sich das 3-5-2-System in ein 5-3-2-System um, da sich zwei der nominell äußeren Mittelfeldspieler zurückziehen und gemeinsam mit den Innenverteidiger eine Fünfer-Kette.

So nett sich diese Theorie anhören mag - bei Italien funktionierte sie zuletzt nicht immer. Zwar holten sie in der Qualifikation für die Euro 2016 bisher 10 Punkte aus 4 Spielen und stehen damit voll im Soll, doch gerade gegen Aserbaidschan und Kroatien offenbarten sich Schwächen. Fehlende Kreativität und Durchschlagskraft im Mittelfeld, ineffektive Stürmer, und unbewegliche Defensivspieler – aktuell läuft Italien seinem persönlichen Anspruch hinterher.

Boyevania will die italienische Mannschaft also über die außen knacken, über den eben erwähnten Gulppena und – als zweiten Flügelspieler – Bozekoi. Jener Bozekoi spielt in der Regel zentral und kann dort seine Stärken am Besten zur Geltung bringen, doch gegen Italien soll er auf den Flügel für Aufruhr sorgen und den Italienischen Verteidigern Knoten in den Beinen spielen.

Ein Kritikpunkt, welchen die Medien zuletzt häufig an Bozekoi richteten, ist dass er nur gegen kleinere Teams glänze und groß aufspiele, doch bei anspruchsvolleren Spielen abtauche. So galt es für ihn gegen Italien das Gegenteil zu beweisen.

Neben der Systemänderung hatte Leon auch Überraschungen personeller Art in petto. Als Partner für Gozenho im defensiven Mittelfeld erhielt Munanto den Vorzug vor den arrivierten Akteuren wie Apahi und Spanien-Legionär Manscivinna.

Munanto hat die 30 Jahre bereits überschritten und spielt weder bei einem der großen Boyepolsa-Vereinen, noch beim Werksverein Nukleaca. Sebon Munanto verdient seine Brötchen seit vielen Jahren bei Otari Niraboyas, einen guten Verein, der aber im Konzert der ganz großen nicht mitspielen kann. Munanto wurde zudem zwei Jahre nicht berücksichtigt von Leon, vor allem aufgrund der großen Konkurrenz auf seiner Position. Nun ist er plötzlich wieder mittendrin statt nur dabei. Ins kalte Wasser geworfen gegen eine Spitzenmannschaft, So schnell kann es gehen! Ein Indiz dafür, dass das Leistungsprinzip bei Boyevania erfolgreich praktiziert wird, dann Munanto hat es mit seinen guten Leistungen bei Otari durchaus verdient das boyevanische Wappen auf der Brust zu tragen.

Die Aufstellung liefert ferner weitere Erkenntnisse: So scheint sich Dagursson allmählich als Keeper Nr. 1 zu etablieren. Mit seinen Leistungen bei Celtic Glasgow hinterlässt er einen positiven Eindruck und durchläuft derzeit eine Entwicklung, die ihn im Vorfeld nicht viele zutrauten. Der riskante Schritt in die ”alte Welt” nach Europa hat sich definitiv gelohnt.

Laffanto vom Tabellenführer Lativa bestreitet sein zweites Spiel von Beginn an als Rchtsverteidiger für die Nationalmannschaft. Er profitiert dabei vom schmerzhaften Ausfall Koleho's.

Vasco Mimura, der eigentlich stets der Back-Up für Kapitän Koleho darstellte, muss sich dagegen weiterhin mit dem Platz auf der Bank zufrieden geben.

Das sehr gut harmonierende Innenverteidiger-Duo Mikelenho und di Kompaesi wurde etwas überraschend wieder auseinander gerissen. Leon war mit den vergangenen Darbietungen des jungen di Kompaesi unzufrieden und auch seine Trainingsleistungen waren offensichtlich verbesserungswürdig.

So kehrte Leon zurück zum jenem IV-Duo, welches sich bei der WM bewährt hatte: Nonanto & Mikelenho. Praktisch, wenn man auf einer Position die Qual der Wahl hat.

Ansonsten gab es aber keine Überraschungen bei der Aufstellung der grün-roten Tiger.

Boldanto bekleidet weiterhin die Position des Spielmachers, doch aufgrund des Systemwechsels wird er seine Rolle etwas defensiver interpretieren und etwas mehr aus der Tiefe kommen.

Der andere ”Superstar” Boyevanias, nämlich Flokratisson, steht selbstverstädlich ebenfalls in der Startaufstellung. Es wird also seitens Leon nur dezent rotiert, ohne der Mannschaft das ”Herz und die Seele” zu entnehmen.

Die Aufstellung unterstreicht einen weiteren Trend, welche die Fans der Delda Nacconali nur ungern hören werden: Sieben der elf Akteure verdienen ihr Geld in Europa, nur vier Spieler bereichern die nationale Liga. Nie standen in einer boyevanischen Elf mehr Legionäre auf dem Platz.

Kurios: Alle sieben Legionäre spielen in unterschiedlichen Ligen! Es handelt sich um die deutsche, die englische, die spanische, die französische, die russische, die niederländische und die schottische Liga. Ein Indiz für die Popularität boyevanischer Spieler doch gleichzeitig fällt auf dass es somit keine ”Blockbildung” mehr gibt. Über Jahre hinweg gab es einen massiven Lativa-Block und im letzten Jahrzehnt auch einen massiven SAC-Block. Die Spieler kannten sich aus dem täglichen Training und kannten die jeweils anderen Spieler besser als die eigenen Frauen. Sicherlich ein Vorteil.

Der einzige Verein der mit immerhin zwei Spielern (Nonanto & Gulppena) in der ersten Elf vertreten ist, lautet Nukleca Lojobaler.

In der Startaufstellung steht ein einziger Spieler der seine Brötchen in Boyepolsa verdient, nämlich Lativa-Profi Laffanto, der selber erst seit September Nationalspieler ist. Absoluter Negativrekord für die Metropole. Der SAC stellt sogar erstmals seit 15 Jahren keinen einzigen Stammspieler!

Die Meinungen bezüglich dieser Thematik sind sehr gespalten. Die treuen Unterstützer des SAC und Lativa wollen Nationalspieler in ihren Reihen und der allgemeine Fan des boyevanischen Ligafußballs will seine Stars in Boyevania bestaunen können.

Dem gegenüber stehen die Leute, die sich voller Stolz darüber freuen dass sich boyevanische Spieler in Europa einen Namen machen, das Land und die Fußballkultur repräsentieren, ihren Horizont erweitern und Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln.

Letztlich sollte es im Interesse eines jeden Boyevaniers sein, dass die Nationalmannschaft erfolgreich ist, vollkommen egal wo ihre Leistungsträger spielen. Die verheißungsvolle Weltmeisterschaft und die gesunde Altersstruktur lassen Optimismus aufkeimen bezüglich einer glorreichen Zukunft Boyevanias auf fußballerischer Ebene.

Doch heute geht es nicht um solche theoretischen Gedankenspiele, sondern nur darum einen angemessenen Abschluss eines guten Länderspieljahres 2014 hinzulegen und Boyevania würdig zu präsentieren. Italien Boyevania nun im Liveticker.


1. Der Ball rollt. Schiedsrichter Heimo Wasserschneider hat die Partie soeben freigegeben.

3. Erste Bewährungsprobe für Dagursson. Nach einem Stockfehler von Boldanto schnappt sich Immobile den Ball und spielt ihn gedankenschnell in den Lauf von Balotelli. Dagursson hat aber aufgepasst und kommt rechtzeitig an das Leder bevor Balotelli ihn kontrollieren kann.

6. Italien ist in den ersten Minuten auf Spielkontrolle bedacht. Viel geht hinten rum und vorne versucht man es mit Pässen in die Nahtstelle der boyevanischen Verteidigung, bisher allerdings fruchtlos. Boyevania lässt es ruhig angehen und wartet ab.

9. Der erste Abschluss des Spiels ist den Gastgebern vorenthalten. Candreva lässt 20 Meter vor dem Tor Munanto aussteigen und zieht dann ab. Doch der Ball fliegt gut 3 Meter über den Kasten von Dagursson. Keine Gefahr.

12. Das letzte Aufeinandertreffen datiert übrigens vom Mai 2006, als Boyevania der Squadra Azzurra einen guten Kampf lieferte und am Ende letztlich doch mit 0:1 unterlag. Zwei Monate später wurde Italien Wetmeister. Die boyevanischen Spieler durften sich den Erfolg live im Fernsehen ansehen, denn Boyevania war damals völlig überraschend in der Qualifikation gescheitert.

14. Dürftige Unterhaltung bis hierhin. Keiner der beiden Mannschaften brennt hier bisher ein Feuerwerk ab. Italien ist bemühter und konnte sich so eben eine kleine Ecken-Serie erspielen mit drei Eckstößen kurz hintereinander. Alle drei blieben allerdings ungefährlich

17. Nach Doppelpass mit Marchisio setzt sich de Sciglio über rechts durch und sorgt erstmals für ein wenig Unordnung in der gut organisierten boyevanischen Hintermannschaft. Beim Schussversuch trifft er den Ball jedoch nicht voll, sodass nur ein Kullerball dabei heraus kommt. Aber wenigstens war es mal schön herausgespielt

19. Erstmals auch ein Lebenszeichen der boyevanischen Offensive und das war nicht von schlechten Eltern: Auf engsten Raum kombinieren die Mittelfeldspieler durch das enge Zentrum und Flokratisson bekommt den Ball. Er sieht den über rechts durchstartenden Bozekoi und spielt die Kugel in den leeren Raum. Prompt geht die Fahne hoch – Abseits. Nach mehrfachem Hinsehen muss man feststellen, dass dies eine Fehlentscheidung war. Pech für die grün-roten Tiger, das hätte sehr gefährlich werden können!

21. Wieder eine Ecke für Italien und diesmal wird es endlich gefährlich! Ein wuchtiger Kopfball von Zaza verfehlt die rechte Ecke des boyevanischen Tores nur sehr knapp. Es scheint, als würde das Spiel allmählich an Fahrt aufnehmen.

25. Falsch gedacht. Die letzten Minuten spielte sich das Geschehen wieder vorwiegend im Mittelfeld ab und das Spiel wird dafür umkämpfter. De Rossi sieht als erster heute den gelben Karton.

28. 3:0 steht es nach Schüssen für die Heimmannschaft, doch überzeugen tun die Italiener keineswegs. Es mangelt an Spielkultur und an Kreativität. Sie haben Übergewicht im Mittelfeld und mehr Ballbesitz doch am gegnerischen Strafraum ist meistens Schluss. Die kompromisslose und physisch betonte Abwehrarbeit der Boyevanier macht es der Squadra sehr schwierig ihre Stärken auszuspielen. Aber so allmählich sollte Boyevania auch offensiv zulegen, sonst wird es ein ruhiger Abend für Italien-Keeper Sirigu.

30. Was für ein Hammer von Gozenho! Boldanto behauptet den Ball gegen zwei Spieler und wird dann knapp 23 Meter vor dem Tor plump zu Fall gebracht. Bei dem fälligen Freistoß Gozenho nimmt einen Riesenanlauf und feuert eine 94 km/h schnelle Rakete ab die die Querlatte des italienischen Tores streift und von da aus in die gähnend leeren Zuschauerränge rauscht. Beste Chance des Spiels. Symptomatisch, dass es ein Standart war.

33. Weckruf für die Italiener könnte man meinen, doch momentan schleichen sich mehr und mehr leichtfertige Ballverluste in das Spiel ein. De Rossi versucht es mal mit einem angeschnittenen Schuss aus der Distanz, doch da hat er nicht genügend Zielwasser getrunken. Dagursson muss nicht eingreifen.

36. Enttäuschend ist heute vor allem die Kulisse. Das Stadion hier in Genua ist gerade mal zur Hälfte gefüllt und vor allem in den Kurven ist wenig los. Die italienischen Fans halten sich mit Fangesängen noch dezent zurück, wohingegen die 1500 mitgereisten Boyevanier morgen früh wohl heiser sein werden, so viel wie sie bisher singen. Toller Support!

38. Ach du heiliger Neger! Wieder so ein dickes Ding für die Gäste! Gulppena flankt in den Strafraum der Gastgeber, wo Chiellini's Kopfballabwehr vollends missglückt und er den Ball mustergültig für Flokratisson vorlegt. Der aber aus 8 Metern mit einem schwachen Abschluss, sodass Sirigu den Ball zur Seite abwehren kan. So eine Chance nutzt der 23-jährige normalerweise mit verbundenen Augen. Das war schon die zweite sehr gute Gelegenheit für die grün-roten.

40. Antwort der Italiener: Endlich gelingt der Pass in die Tiefe und schon scheint Immobile auf und davon – wenn da nicht noch Mikelenho wäre, der den Neu-Dortmunder noch entscheidend stören und ihn nach außen abdrängen kan, von wo Immobile den Ball nur ans Außennetz nagelt. Das war ein ganz wichtiger Einsatz von Mikelenho, der heute extrem routiniert und souverän wirkt.

43. Das Spiel ist nun sehr viel attraktiver. Die Visiere beider Teams wurden gelockert und beide Teams – insbesondere Boyevania – erhöhen das Risiko. Schade, dass gleich schon Halbzeit ist.

44. Uiii, da hat nicht vel gefehlt. Laffanto macht Dampf über die Flügel und bringt eine scharfe Hereingabe vor's Tor. Boldanto streckt sich, aber verpasst den Ball um Haaresbreite. Bei seinem artistischen Einsatz scheint er sich weh getan zu haben. Hoffen wir für Boyevania, dass es nichts schlimmeres ist.

45. Entwarnung für alle die es mit den Gästen halten: Boldanto läuft wieder rund und scheint wieder 100% fit zu sein. Heimo Wasserschneider pfeifft so eben zur Pause.

Halbzeitfazit

Schiedlich friedlich 0:0 steht es zur Halbzeit, in einem Spiel das schleppend begann aber hinten raus besser wurde. Italien hat insgesamt mehr vom Spiel und demnach auch mehr Chancen, doch die besseren Gelegenheiten, von der Kategorie Beinahe-Tor, besaßen die Boyevanier. Gozenho per Freistoß (30.) und Flokratisson (38.) hätten die Gäste hier gut und gerne in Front bringen können. Italien's beste Chance besaß Zaza, der das Tor per Kopf nur knapp verfehlte (21.). Italien war insgesamt zu behäbig und ideenlos, nur vereinzelt demonstrierten sie wie man das Boyevanische Bollwerk knacken kan. Boyevania war lange passiver und zurückhaltender als es nötig war, aber in der letzten Viertelstunde deuteten sie an, dass sie heute den Auswärtssieg erringen wollen. Das verspricht einen interessanten zweiten Durchgang

46. Der zweite Spielabschnitt wurde so eben angepfiffen. Seitens der Boyevanier gibt es zwei Änderungen zu vermelden: Vasco Mimura vom englischen Zweitligisten FC Watford ersetzt Laffanto von Lativa und Manscivinna von Real Sociedad ersetzt Gozenho von Feyenoord Rotterdam. Mehr oder weniger positionsgetreue Wechsel, wenn gleich Manscivinna etwas offensivstärker als Gozenho einzustufen ist. Durch die Auswechslung Laffantos steht nun kein einziger Boyepolsaner mehr auf dem Platz. Das gab es seit Beginn der 1970er Jahre nicht mehr.

49. Ein rüdes Foul von Nonanto wird mit einer gelben Karte geahndet. Völlig unnötige Härte in einem sonst so fairen Testspiel. Das Foul zeigt aber auch dass die Boyevanier heiß drauf sind die Gegner in die Schranken zu weisen.

51. Bereits in den ersten Minuten dieser zweiten Halbzeit ist zu erkennen dass die Boyevanier insgesamt höher stehen und zumindestens zaghaftes Pressing betreiben. Damit gehen sie allerdings auch Risiko ein. Gerade eben überlistet Pasquale den boyevanischen Abwehrverbund mit einem schönen Lupferpass, doch glücklicherweise steht Immobile knapp in Abseits.

53. Toor für Boyevania! 0:1 durch Ranocchia (Eigentor)

Und uprlötzlich klingelt es im Gehäuse der Italiener und es war auch noch Eigentor! Der starke Bozekoi wird mittels Doppelpass freigespielt. Knapp vor der Grundlinie sieht er in der Mitte den lauernden Manscivinna und versucht ihn anzuspielen. Ranocchia grätscht heldenhaft dazwischen, bugsiert das Spielgerät dabei allerdings selber ins Tor. Manscivinna wird sich vielleicht ärgern dass er das Ding nicht selbst verwandeln durfte, den anderen Spielern und Fans dürfte es herzlich egal sein. Boyevania geht mit der ersten Chance der zweiten Halbzeit in Führung!

54. Die Umstellung auf aggressives Pressing scheint sich gleich ausgezahlt zu haben, denn der Anrgiff zum 1:0 begann mit einer Balleroberung in der italienischen Hälfte. Die Führung ist überraschend und kommt ein bisschen aus dem Nichts, ist allerdings nicht unbedingt unverdient. Boyevania wirkt zielstrebiger und Italien muss nun endgültig alle Hemmungen abschütteln wenn sie hier nach der schwachen WM wenigstens einen passablen Jahresabschluss hinlegen wollen.

56. Wer nun direkt einen italienischen Sturmlauf erwartet hatte, hat sich vorerst getäuscht. Italien bleibt ruhig und versucht Ruhe und Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen. Womöglich keine schlechte Idee.

59. Erstaunlich wie viel Italien am Ball ist und wie wenig sie gleichzeitig damit anfangen können. Seit dem 1:0 Boyevanias haben die Gastgeber einen Ballbesitzanteil von sage und schreibe 92%, doch einen Abschluss gab es noch nicht zu verzeichnen.

61. Ein Missverständnis macht eine eventuell gute Chance für Italien zu nichte. Marchisio versucht De Sciglio auf den Außen zu bedienen, der ist jedoch längst auf dem Weg in die Mitte. So rollt der Ball letztlich ins Seitenaus und die Gefahr verpufft. Eine Szene die symptomatischen Charakter hat.

63. Boyevania ist nun in einer angenehmen Lage und kan sich aufs schnelle Kontern beschränken. Es sieht aktuell nicht so aus, als hätte Italien das richtige Rezept um zum Ausgleich zu kommen. Seit einem 3:2 gegen Brasilien im Oktober 2011 gelang es den Nordamerikanern nicht mehr einen der Großen im Weltfußball zu besiegen, auch wenn man mehrfach nah dran war. Daher wäre ein Sieg heute allein aus Gründen des Prestige sehr wichtig.

66. Aus dem Nichts beinahe der Ausgleich! De Rossi tritt einen scharfen Freistoß aus dem rechten Halbfeld. Der Ball fliegt an Mann und Maus vorbei und landet beim ungedeckten Zaza, der das Leder frei vor dem Tor allerdings nicht unter Kontrolle bekommt, so dass Dagursson ihn einfach von den Füßen pflücken kan. Gelingt es Zaza direkt zum Abschluss zu kommen steht es hier wohl 1:1. Es wäre so typisch für Italien gewesen trotz einer schlechten Leistung urplötzlich eiskalt das Tor zu erzielen.

67. Tooooor für Boyevania, 0:2 durch Gulppena!

Stattdessen fällt das Tor auf der anderen Seite. Und was für ein zauberhaftes Tor das war! Gulppena, momentan vielleicht in der Form seines Lebens, zieht 25 Meter vor dem Tor nach innen und passt zu Boldanto, der den Ball direkt wieder ablegt für Gulppena, der den Ball gefühlvoll mit viel Effet ins lange Eck zirkelt. Ein Bilderbuchtor und vielleicht schon die Vorentscheidung in diesem Match.

68. Das ist Fußball. Gerade verstolpert Italien vorne das 1:1 und dann eine Minute später liegen sie fast aussichtslos zurück. Jetzt muss die berühmt-berüchtigte Brechstange hervorgeholt werden, wenn die Niederlage noch verhindert werden soll. Derweil gibt es den dritten Wechsel bei den Boyevaniern. Bozekoi, der heute ein gutes Spiel abgeliefert hat (wenngleich er im Schatten Gulppenas stand), macht Platz für den etwas formschwachen Estevez. Es bleibt dabei: Es steht kein Boyepolsa-Akteur auf dem Platz. Vom Gefühl her ist es in etwa so, wie wenn die Furia Roja ohne Spieler von Real Madrid und FC Barcelona spielen würde. Aber eben nur vom Gefühl her. Die Realität sieht so aus, dass Boyevania derzeit offenbar gut ohne Spieler von SAC und von Lativa auskommt.

71. Die italienische Brechstange ist bisher eher eine alte rostige Gabel. Die Motivation, noch mal Vollgas zu geben scheint angesichts des Resultats und der anstehenden Spiele mit den jeweiligen Vereinen begrenzt zu sein. Italien verliert weiterhin zu einfach die Bälle und Boyevania scheint nun sogar das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen.

73. Die boyevanischen Fans spielen mit Leuchtraketen und Pyro-Zeugs herum und werfen es auf das Spielfeld. Das Spiel ist derzeit unterbrochen.

76. Nach dreiminütiger Unterbrechung kan das Spiel fortgeführt werden. Die paar Minuten werden mit Sicherheit hinten rangehängt.

78. Der eingewechselte El Shaarawy bringt etwas Schwung in die italienische Offensivbemühungen. Mit einer Finte lässt er Munanto aussteigen und prüft Dagursson mit einem Schuss aus 16 Metern Entfernung. Doch der Keeper kriegt rechtzeitig die Fäuste hoch und bereinigt die Situation.

82. Boyevania verdaddelt eine exzellente Konterchance. Nach Eckball der Italiener gerät der Ball rasch wieder in den Besitz der boyevanischen Auswahl die in Person von Nonanto einen Konter einleitet. Die Italiener sind zu langsam in der Rückwärtsbewegung und die grün-roten Tiger sind mit drei Spielern gegenüber zwei italienischen Verteidigern im numerischen Vorteil. Doch Estevez spielt einen schlampigen Pass, den Chiellini abfangen kan. Vertan, vertan, sprach der Hahn.

Kurz danach gibt's den vierten Wechsel: Jüngling Menaôzos löst den überragenden Gulppena ab.

84. Italien hat seine Strategie inzwischen geändert. Statt stumpfes Anrennen durch die Mitte, probieren sie es nun häufig mit Flanken aus dem Halbfeld und forcieren ihr Flügelspiel. Mit El Shawasauchimmer haben sie nun wenigstens einen Spieler auf dem Platz der ein Wettrennen gegen den Balljungen gewinnen würde. Mehr Gefahr erzeugen sie jedoch mitnichten. Die boyevanische Viererkette macht heute einen hervorragenden Job und dass obwohl mit Kapitän Koleho und di Kompaesi zwei Schlüsselspieler gar nicht dabei sind.

86. Frustfoul von Darmian im Duell gegen Munanto und folgerichtig zückt der Unparteiische Wasserschneider die gelbe Karte. Insgesamt eine einwandfreie Leistung vom deutschen Schiedsrichter, der bei seinen Entscheidungen das richtige Maß anlegte. Nur in der Anfangsphase wurde bei einem Angriff der Gäste zu Unrecht auf Abseits entschieden, doch das liegt in der Verantwortung des Linienrichters Gary Pedro Crock.

88. Das muss eigentlich das 3:0 sein! Boyevania kontert die Italiener nach allen Regeln der Kunst aus bis letztendlich Manscivinna fast frei auf Sirigu zuläuft. Er übersieht den besser postierten Flokratisson in der Mitte und sucht selber den Abschluss. Sirigu, heute noch der beste Italiener, pariert den Ball doch seine Vordermänner verlieren den Ball prompt wieder und so wird Sirigu zu einer weiteren Parade gezwungen, als Flokratisson aus 18 Metern versucht den Bal in das linke Eck zu knallen. Au weia, Italia...

90. Der vierte Offizielle Dietmar Schönlebe hält die digitale Tafel hoch: Es leuchtet eine ”4” auf. Es gibt also vier Minuten Nachschlag. Angesichts der Pyro-Unterbrechung hätte man mindestens 5 Minuten erwartet, auf der anderen Seite ist es heute eben nur ein Testspiel das, wenn nichts verrücktes mehr passiert, entschieden ist.

90.+1 Tooor für Italien, 1:2 durch Zaza

Italien betreibt Ergebniskosmetik, oder geht da etwa noch mehr? Zaza steht vor dem Sechzehner und sucht nach einer Lücke. Kurzerhand findet er eine Lücke, die Nonanto ihn mit seiner breitbeinigen Haltung anbietet. Er tunnelt ihn und der Ball rollt präzise wie mit dem Lineal ausgemessen ins rechte Eck. Sehr intelligent gemacht vom Shootingstar, Dagursson kan dem Ball nur hinterherschauen. Drei Minuten haben die Italiener jetzt noch um ein versöhnliches Ergebnis herzustellen.

90.+3 Beinah ergibt sich für die Italiener noch ein mal die Gelegenheit: Boyevania mit ungeordneten Stellungsspiel, sodass Candreva in der Mitte erstaunlich freisteht. Candreva zieht noch mal ab, aber Munanto wirft sich in den Schuss und vereitelt die Chance.

90.+4: Spielende

Fazit:

Letztlich verdient gewinnt Boyevania das Auswärtsspiel gegen harmlose Italiener. Boyevania legte mehr Tempo an den Tag, spielte zielstrebiger und bissiger. Sie überließen die Italiener die Spielkontrolle, doch jene machten heute zu keinen Zeitpunkt den Eindruck als hätten sie eine echte Strategie. Im großen und ganzen stellten sie die Abwehr Boyevanias vor keinen großen Probleme, vom Anschlusstor kurz vor Ende mal abgesehen. Inwieweit Italien heute an's Limit gegangen ist, ist ziemlich fraglich, nichts desto trotz ist dies ein Ergebnis worauf Boyevania stolz sein kan und mit dem man wieder mal ein Ausrufezeichen in der Fußballwelt gesetzt hat. Es ist der erste Sieg im neunten Spiel gegen die Südeuropäer. Damit endet ein ereignisreiches Länderspieljahr 2014. Im nächsten Jahr wird es dann im Gold-Cup wieder ernst für die Boyevanier. Es gilt den Titel zu verteidigen. Italien hat die Aufgabe die Qualfikation für die anstehende Europameisterschaft unter Dach und Fach zu bringen, was kein großes Problem sein dürfte. Damit verabschieden wir uns aus Genua.

Spielbericht Bearbeiten

Italien - Boyevania 1:2 (0:0)

Aufstellung: Dagursson – Laffanto (45. Mimura), Nonanto, Mikelenho, Rennada - Gozenho (45. Manscivinna), Munanto, Boldanto – Bozekoi (68. Estevez), Flokratisson, Gulppena (82. Menaôzos)

Tore: 0:1 Ranocchia (53. ET), 0:2 Gulppena (67.) 1:2 Zaza (90.+1)

Ballbesitz in  %:  54:46

Schüsse:  9:7

aufs Tor:  5:5

Boyevania siegt nach Rückstand mit 4:2 - Elturi und Ullestad debütieren Bearbeiten

Boyevania – Peru 4:2 (0:1) Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Laffanto, di Kompaesi, Mikelenho, Voanitoi - Gozenho (46. Munanto), Manscivinna – Elturi, Boldanto, Ivonho (46. Bozekoi) – Flokratisson (68. Ullestad)

Tore: 0:1 Pizarro (43.), 1:1 Bozekoi (47., Vorlage Flokratisson), 2:1 Mikelenho (48., Boldanto), 2:2 Pizarro (52.), 3:2 Flokratisson (66. FE), 4:2 Bozekoi (70., Boldanto)

Ballbesitz in  %:  60:40

Schüsse:  15:7

aufs Tor:  7:4


Vierter Sieg im vierten Aufeinandertreffen - Japan bleibt gutes Pflaster für Boyevania Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – Koleho (85. Laffanto), Mikelenho, di Kompaesi, Voanitoi – Gozenho, Manscivinna (45. Unasenho) – Estevez (66. Grantesco), Boldanto, Gulppena (76. Menaôzos) – Flokratisson (45. Sômbrisc)

Tore: 0:1 Sômbrisc (70., Vorlage Boldanto), 0:2 Sômbrisc (75., Vorlage Voanitoi)

Ballbesitz in  %:  53:47

Schüsse:  9:8

aufs Tor:  3:6


Nicht mehr in WM-Form - Boyevania kommt gegen Zwerg Aserbaidschan nicht über ein Remis hinaus Bearbeiten

Boyevania – Aserbaidschan 1:1 (1:0) Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson – di Kompaesi (88. Pascalenho), Mikelenho, Sebenho (72. Laffanto) – Koleho (72. Estevez), Gozenho (45. Apahi), Manscivinna, Caleggoi – Boldanto – Flokratisson, Rasavoi (54. Sômbrisc)

Tore: 1:0 Rasavoi (29.), 1:1 Nazarov (83.)

Ballbesitz in  %:  66:34

Schüsse:  18:5

aufs Tor:  10:2

Weltrangliste - Boyevania macht zwei Plätze gut Bearbeiten

Auch wenn das WM-Ende Boyevanias gefühlt etwas zu früh kam, war es doch ein gutes Turnier für die Nation - vor allem dann wenn man auf die neu veröffentlichte FIFA-Weltrangliste schaut. Durch die Siege gegen Kamerun und Kroatien und dem De Facto-Remis gegen die Niederlande, konnte Boyevania sich dort weiter verbessern und nun große Namen wie Italien und England hinter sich lassen. Der 11.Platz ist es aktuell, die beste Platzierung seit knapp 3 Jahren, und der 10. Platz Frankreich ist auch in Tuchfühlung. "Das ist eine Bestätigung für die gute Arbeit die das Trainerteam und die Mannschaft seit Jahren verrichtet. Wir ernten endlich die Früchte dieser Arbeit.", erklärt Verbandspräsident Wasgeht Siedasan. Selbstverständlich ist Boyevania weiterhin die Nummer 1 der CONCACF-Zone. USA belegt Platz 16 und direkt dahinter rangiert Costa Rica auf 17.

Transfermarkt - Boyevania goes Europe Bearbeiten

Die guten Leistungen der boyevanischen Mannschaft an der Copacabana sind den Scouts aus aller Welt nicht verborgen geblieben und die Menge der Anfragen europäischer Manager für Spieler aus der Delda schnellten in die Höhe. Der Trend, dass die eigentlich heimatverbundenden Boyevanier den Schritt in eine europäische Topliga wagen, setzt sich fort, denn boyevanische Spieler sind begehrter als je zuvor.

Der Transfer der in diesem Sommer am meisten Aufsehen erregte und zugleich alle SAC-Fans in einen Schockzustand versetzte, war der Wechsel von Flokratisson zum ambitionierten englischen Erstligisten FC Everton. Flokratisson war über Jahre hinweg einer der besten Spieler der Liga, wurde 2012 & 2013 Torschützenkönig. Der Boyevanier mit isländischen Wurzeln betonte immer wieder wie wohl er sich beim SAC fühlt, dennoch war es angesichts den heftigen Umwerbungen europäischer Clubs und seines hohen Potenzials nur eine Frage der Zeit bis er den atlantischen Ozean überquert. Nun, in seinem 24. Lebensjahr, war der "richtige Zeitpunkt erreicht, um eine neue Herausforderung anzugehen", wie er selbst betonte. Boyevanier in England sind eher eine Rarität, die Primera Division, Ligue 1 und auch die deutsche Bundesliga liegen in der Gunst der Boyevanier weiter vorne als die Premier League, doch für Flokratisson war die Premier League schon immer das große Ziel: "Ich war früher ein großer Fan von Manchester United und vor allem von Ruud van Nistelrooy. Die Stimmung in den Stadien ist klasse, der Spielstil gefällt mir, und ich denke wer sich dort durchsetzt, setzt sich überall durch."

Die Ablösesumme beläuft sich "nur" auf 8 Mio. €, was in der geringen Restlaufzeit des Vertrages beim SAC begründet liegt. Ursprünglich wollte der SAC ihn nur für eine zweistellige Milionensumme ziehen lassen.

Durch den Abgang Lukakus stehen die Chancen für Flokratisson regelmäßig zu spielen nicht schlecht, auch wird er mit dem FC Everton in der Europea League spielen können.

Doch "Zico", wie Flokratisson von seinen Teamkameraden genannt wird, ist nicht der einzige boyevanische Stürmer, der eine ganz besondere Herausforderung wagt. Aber im Fall von Paolo Rasavoi ist der Abgang doch wesentlich überraschender. Paolo hat bereits zwischen 2006 und 2009 im Ausland gespielt, hat aber nirgendwo wirklich Fuß gefasst. Nun probiert er es im Herbst seiner Karriere nochmal sein Glück - und zwar beim Schweizer Erstligisten FC Basel. Die schweizer Liga ist in Europa eher mittelklassig, doch der FC Basel gilt als einer der Shooting-Stars unter den Vereinen, und erreichte zuletzt - trotz dem sie permanent als kleiner Verein abgetan werden - das Halbfinale und das Viertelfinale der Europa League. Auch diese Saison hat der schweizer Serienmeister große vor und Paolo Rasavoi soll als kopfballstarker Strafraumstürmer eine Schlüsselrolle spielen. "Er hat viel Erfahrung und in der Luft ist er brandgefährlich. Er wird und weiterhelfen" erklärte Trainer Murat Yakin. 1,5 Mio. € musste der FC Basel für den Routinier blechen.

to be continued^^ 

Boyevanias dramatischste WM - der Rückblick Bearbeiten

Am 29. Juni, Ortszeit 15:37 in Fortaleza, war alles vorbei. Soeben hat der Holländische Mittelfeldmann Martins Indi das 4:2 im Elfmeterschießen erzielt, ein Rückstand der nicht mehr aufholbar war. Die boyevanischen Akteure verfielen in Schockstarre, Boldanto brach gar zusammen. Selbst die zahlreich angereisten Fans, die knapp zweieinhalb Stunden zuvor inbrünstig die boyevansiche Hymne sangen, als wollten sie die Trommelfelle der niedländischen Spieler zum platzen bringen, waren plötzlich mausestumm und die ersten Tränen flossen. Boyevanias Titeltraum wurde im Achtelfinale gegen den Holländer auf die grausamste Art zerstört, nämlich dem Elfmeterschießen.


Das Achtelfinale gegen Holland war das Sahnehäubchen bzw. der Gipfel einer von Dramatik geprägten Weltmeisterschaft für die junge boyevanische Mannschaft. Ein Turnier, das selbst die Nerven der abgebrühtesten Boyevanier strapazierte und seine Spuren hinterließ. Keine einzige Partie, die wirklich "gewöhnlich" war, was aber niemand wundern sollte, denn Boyevania anno 2014 ist wahrlich ein außergewöhnliches Team.

Die Vorzeichen für das Turnier waren wechselhaft. Negativ der Ausfall des Sechsers Gozenhos, der in Leons Plänen eine essentielle Rolle spielte. Für Unruhe sorgte auch das "enfant terrible" Tonio Krani mit seiner dummen und unbedachten Kritik an den Trainer, der ihn kurzerhand ausschloss. Sorgen bereitete vor dem Turnier der mentale und körperliche Zustand von Joak Boldanto, der sichtlich überlastet war nach der kräftezerrenden Saison mit Atletico und der nach der bitteren Niederlage im CL-Finale sehr frustriert schien. Während dem letzten Trainingslager der Boyevanier in Österreich, gelang ihm die Regeneration und rechtzeitig zur WM war er wieder mehr oder weniger der alte Boldanto.

Positiv vor dem Turnier waren die positiven Resultate in den Testspielen und die ansprechenden Leistungen. Angstgegner Argentinien konnte zwar einmal mehr nicht bezwungen werden, aber Boyevania zeigte sich dennoch von seiner Schokoladenseite.


Jene Schokoladenseite gab es anfangs gegen Kamerun nicht zu sehen. Gerade in den ersten 20 Minuten wirkte das Team gehemmt. Kein Wunder, die Ansprüche in Boyevania waren wie gewohnt hoch, viel hat man sich erwartet von der "besten boyevanischen Mannschaft aller Zeiten." Boyevania gelang es ihr druckvolles Offensivspiel mehr und mehr durchzusetzen und schon vor der Halbzeit das erlösende und richtunsweisende Führungstor zu erzielen. Boyevania wär aber nicht Boyevania, wenn es nicht noch einmal eng geworden wäre.

Die fehlende Reife zeigte sich im Laufe der zweiten Halbzeit, als man kamerun unnötig wieder ins Spiel brachte. Der späte Verlust eines sicher geglaubten Sieges schien Gewissheit als der Schiedsrichter Roldán auf den Elfmeterpunkt zeigte. Doch schließlich wurde der Boyevanier zum Held, von dem man es am wenigsten erwartet hatte: Oliveo Niratoi! Keeper ist seit jeher die undankbarste Position im boyevanischen Fußball, da man viel mehr kritisiert wird als jeder andere Spieler und selten gewürdigt. Doch mit der Parade gegen Eto'o hat Niratoi in der Heimat endlich die Würdigung erhalten, die er lange schon verdient hatte. Plötzlich wurde er auf "twitter" mehrmals zum Nationalheld erhoben und Fotomontagen mit seinem Kopf auf boyevanischen Denkmälern wurden im Netz verbreitet. Das war also Nummer 1 der dramatischen Spiele.


Der nächste Gegner war niemand geringeres als Gastgeber Brasilien. Wie so oft wenn es zu diesem Duell kommt, hat Boyevania die südamerikanischen Großmacht am Rande einer Niederlage - um im Endeffekt doch nur zweiter Sieger zu sein. Parallelen zur Finalniederlage im Confed-Cup 1999 waren erkennbar, doch diese boyevanische Mannschaft war noch giftiger, noch stärker und noch gefälliger als die Mannschaft von 1999. Mit zwei Traumtoren zu Beginn des zweiten Durchgang setzten die eiskalten Boyevanier ein ganzes Land unter Schock und gewannen Sympathien auf der ganzen Welt.

Fußball ist leider schnellebig und so wurde ausgerechnet der "Held von Natal" Niratoi zur tragischen Figur von Fortaleza: Eine Viertelstunde vor Schluss lässt er den Ball nach vorne abprallen und verschuldete damit das Ausgleichstor der Brasilianer. Der harte und tapfere Kampf der Boyevanier wurde nicht belohnt und da ein 2:2 nicht dramatisch genug gewesen wäre, gab es gleich noch das 2:3 hinterher. So standen Boyevania diesmal mit leeren Händen da. Wie sehr Boyevania international beeindruckte, lässt sich durch viele Bilder auf Fußball-Fan-Seiten dokumentieren, in denen es desöfteren hieß "Brazil won the game, but Boyevania won our hearts". Das ein Land wie Boyevania, das aus politischen Gründen international eher kritisch beäugt wird, plötzlich verehrt wird, beweist die Macht und den Einfluss des Fußballs. Wie auch immer: Nachdem das erste dramatische WM-Spiel ein glückliches Ende nahm, meinte es das Schicksal im zweiten Spiel schlecht mit den rot-grünen Tigern.


Auch das dritte dramatische Spiel war dramatisch (Danke Captain Obvious) und vor allem war es ein hartes, ein dreckiges Spiel. Wie gegen Kamerun drohte Boyevania einen Vorsprung aus der Hand zu geben, im Grunde taten sie das auch, nachdem Kroatien nach 70 Minuten Anrennens das 1:1 erzielte, was ihnen aus Gründen der besseren Tordifferenz genügt hätte. Boyevania konnte man diesmal prinzipiell keinen großen Vorwurf machen, denn die Umstände in der zweiten Halbzeit hätten schlechter kaum sein können für das Team. Eine Verletzung, eine rote Karte. Eine wütend angreifende kroatische Mannschaft angeführt vom Superstar Modric, der Boyevanias Superstar im CL-Finale den Schneid abkaufte. So gut das Spiel anfing mit der blitzartigen Führung Boyevanias, so negativ entwickelte es sich hier nach. Sie haben die Kroaten aus dem Konzept gebracht, aber die Kroaten fingen sich. Vermutlich hätte nach dem 1:1 20 Minuten vor Schluss niemand mehr einen Pfifferling auf Boyevania gesetzt, doch wie schon mehrfach angemerkt in dem Artikel, ist die boyevanische Mannschaft nicht gewöhnlich, nein, sie ist außergewöhnlich. Das Resultat der Willenskraft, der großen Moral, war das postwendende 2:1. Keine Spur von Enttäuschung oder Einschüchterung nach dem 1:1, sondern eine überragende Trotzreaktion. Boyevania hat sch spätestens mit dem Spiel zu einer großen Bereicherung dieser WM gemausert. Es war eines dieser Spiele, die ein Boyevanier liebt. Kämpfen und grätschen bis zum umfallen. Auch der nötige Biss war vorhanden, wobei die Boyevanier das weniger wörtlich nahmen als der Herr Suarez aus Uruguay. Im Achtelfinale hieß der Gegner also Niederlande.


Nicht wenige Fußballexperten prognostizierten einen souveränen Sieg der Holländer, die immerhin den Weltmeister deklassierten und auch mit den unangenehmen Chilenen umgingen konnten.Aber wie so oft gegen Spitzenteams wuchs Boyevania über sich hinaus. Wie in einem Testspiel der beiden Teams ein Jahr zuvor war es ein Duell auf Augenhöhe, trotzdem war es ein komplett anderes Spiel. Boyevania spielte damals, im Sommer 2013, in einer offensiveren, riskanteren Ausrichtung, die defensiv Defizite ausweiste. Holland spielte damals nicht den reinen Konterfußball, den man bei der WM beobachten konnte, sondern das typische holländische 4-3-3, für dass sie berüchtigt waren. Der ein oder andere Fußballiebhaber wird sich geärgert haben, dass sowohl Van Gaal als auch Leon das System ihrer Mannschaft just nach diesem äußerst unterhaltsamen 2:2 zugunsten der defensiven Sicherheit umstellten.


Zurück zur Gegenwart. Niederlande war bemüht den Boyevaniern die Spielkontrolle zu überlassen um ihre eigenen Stärken ausspielen zu können, doch Boyevania tat ihnen nicht den Gefallen ihre Grundordnung aufzugeben. Zwar war Boyevania in der Tat die dominierende Mannschaft im ersten Abschnitt, doch wagten sie kaum Risiko. Die ersre Hälfte war arm an Chancen und reich an taktischen Geplänkel, was nicht zuletzt auch an den tropischen Temperaturen lag. Boyevania hatte zu Beginn der zweiten Hälfte seine beste Phase und ein paar zwingende Gelegenheiten, doch die letzte Konsequenz und Entschlossenheit fehlte. Als hätten die Holländer ihre Kräfte absichtlich dosiert, erhöhten sie um Minute 70 herum die Schlagzahl und wurden dominant. Ein gewaltiger und unhaltbarer Distanzschuss brachte folgerichtig die Führung für die Holländer.

Boyevania und Dramatik gehören bei dieser WM aber zusammen wie Spongebob und Patrick, und daher schlugen sie zurück. Die "Meister der Moral" wie sie weltweit von ausländischen Reportern getauft wurden, bewahrten sich ihren großen Moment für die 88. Minute auf, als Flokratisson nach Flanke von Rennada sein drittes WM-Tor erzielte. Unglaublich!

Die Verlängerung wurde wieder weitgehend von Boyevania dominiert, die den moralischen Vorteil besaßen und das Momentum ebenso. Die besseren Chancen hatten allerdings die Holländer, die nun erstmals gegen leicht erschöpfte Boyevanier ihr Konterspiel wollt ihr zwei das wirklich durchziehen? ;) konnten. Das Spiel endete also Remis, was in sofern bemerkenswert ist, als dass es sich im siebten Aufeinandertreffen dieser Teams schon um fünfte Remis handelte. Da aber leider nicht beide Teams das Ticket für die Runde der letzten 8 lösen dürfen, musste zur Ergebnisfindung das traditionelle Elfmeterschießen herhalten. Für Boyevania war ein Elfmeterschießen bei einer WM ein Novum. Zwei mal traten die Tiger in einem Gold-Cup zum Elfmeterschießen an, jeweils gegen die USA. Im Viertelfinale 2000 scheiterten sie an ihren Nerven, doch sieben Jahre später drehten sie im Halbfinale den Spieß um und setzten sich durch. In der Copa America 2011 rangen sie im Elfmeterschießen die Brasilianer nieder, ein Duell das viele Boyevanier noch in bester Erinnerung haben. Da die Niederländer hauptsächlich negative Erfahrungen mit dieser Art der Entscheidungsfindung hatten, konnte man als Schlussfolgerung Boyevania als Favorit sehen. Doch so berechenbar ist Fußball leider nicht.

Der eingewechselte Huntelaar, eigentlich kein so guter Elfeterschütze, trat als erstes an und verwandelte todsicher. Niratoi ahnte die Ecke, kam aber nicht heran.

Für Boyevania trat der sicherste Schütze, also Flokratisson an. Sein Schuss war beinahe zu perfekt und zu platziert, denn er streifte den Innenpfosten und flog von da aus über die Linie des Tores. Noch ein mal Glück gehabt, 1:1.

Das Elfmeterschießen nahm Fahrt auf, als Niratoi den Schuss von Sneijder grandios parierte und an seinem neuem Ruf als Elfmeterkiller feilte. Jetzt ein Tor und Boyevania wäre im Vorteil! Ausgerechnet der Kapitän Nisi Koleho aka Mr.Zuverlässig jagte das Leder in den Orbit, wo es wohl den Ball von Sergio Ramos begegnete. Besonders tragisch die Tatsache, dass er beim Schuss ausrutschte...

Die nächsten beiden Schützen verwandelten wiederrum mit traumwandlerischer Sicherheit. Robben mit Gefühl in die rechte Ecke, Manscivinna mit roher Gewalt in die Mitte. Wijnaldum traf ebenfalls, hatte dabei Glück dass der Ball von der Latte hinter die Linie sprang.

Dann trabte Boldanto zum Punkt. Joak Boldanto, der Superstar Boyevanias, der Spielmacher, das Idol vieler Landsmänner. Ein Mann, den es eigentlich nicht an Eiern mangelte, verlor sie in dieser Sekunde. Sein schwach geschossener Elfmeter war für Cilessen kein Problem und Boldanto vergrub sein Gesicht unter dem Trikot.

Nun hing alles an dem Duell der Dunkelhäutigen: Martins Indi vs Niratoi. Sollte ersterer treffen, würde Niederlande im Viertelfinale stehen. Der junge Afro-Holländer gab sich keine Blöße und hämmerte die Kugel in den Kasten. Das Turnier war damit frühzeitig beendet für Nordamerikas Vorzeigeteam.

Im Nachhinein stellt sich allen die Frage, wie man dieses Turnier bewerten soll. Achtelfinale erscheint etwas wenig zu sein, für die ambitionierten Boyevanischen Gemüter, aber war ein höheres Ziel wirklich realistisch? War das Unterfangen Titel nicht schon mit der Auslosung (Brasilien in der Gruppe, Spanien, Niederlande & Chile in der Nachbargruppe) mehr oder weniger zum scheitern verurteilt?

Sicher ist das Boyevania unabhängig von Resultaten einen fantastischen Eindruck hinterließ und alles aus sich herausholte. Man war mit Topteams auf Augenhöhe und lediglich das Glück und die Abgezocktheit fehlte um sie niederzuringen. Eine europäische Mannschaft, die höher eingeschätzt wurde als das boyevanische Team, wurde ausgeschaltet obwohl es nur ein Remis brauchte. Es scheint als bewege sich Boyevania derzeit auf einem sehr hohem Niveau und das große Ziel bald um den Titel mitzuspielen scheint nicht mehr fern, zumal die meisten Leistungsträger nicht älter als 25 sind. Mit dem Achtelfinaleinzug hat man es immerhin weitergebracht als Spanien, England oder Italien. Kurzum: Boyevania kann stolz auf seine Elf sein. Nach der Kritik die im letzten Jahr auf die Mannschaft niederprasselte, war die Leistung bei dieser WM die perfekte Antwort.

Die Anerkennung die Boyevania sich weltweit verdient hat, spiegelt sich auf dem Transfermarkt wieder. Flokratisson ist einmal mehr im Blickfeld vieler Scouts und die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels nach Europa scheint bei ihm höher als jemals zuvor. Vielleicht wagen noch andere Boyevanier den Schritt von der neuen Welt in die alte Welt.

Besorgt ist Boyevania dagegen um seine Vormachtstellung in Nord- und Mittelamerika: War man sich vor dem Turnier sicher, dass man selbst bei einem frühen Ausscheiden noch als bestes CONCACAF-Team darstehen würde, wurde man von beeindruckenden Costa Ricanern eines Besseren belehrt. Ein boyevanischer Satiriker brachte es zuletzt auf dem Punkt: Costa Rica hat uns in der Quali gedemütigt und sich den 1. Platz ergattert, der Gold-Cup ging ihnen am Hinterteil vorbei. Nun haben sie sich in einer Gruppe, die noch schwerer war als unsere wieder als Erster durchgesetzt und steht nun im Viertelfinale. Wir Boyevanier sagen immer ganz selbstverständlich "Wir sind die Nummer 1 in Nord- und Mittelamerika". Aber den Scheiß glaubt uns doch keiner mehr."

Costa Rica ist somit neben den USA das zweite CONCACAF-Team, das in diesem Jahrtausend im Viertelfinale einer WM einzog - im Gegensatz zu Boyevania und Mexiko. Rudolfo Leon macht sich keine Sorgen: "Wir kennen die Qualitäten der Costa Ricaner sehr gut und haben Hochachtung vor ihnen. Doch individuell sind wir ihnen ein, zwei Schritte voraus und ich bin mir sicher dass wir, auch wenn ich es nicht beweisen kann, sie im Viertelfinale besiegt hätten." In der Tat wäre das direkte Duell ein Fest für ganz Nord- und Mittelamerika geworden und die perfekte Gelegenheit für Boyevania zum einen Revanche für das 1:4 zu nehmen und zum anderen an ihren größten Erfolg bei einer WM anzuknüpfen und wie 1994 in den USA ins Halbfinale einzuziehen. Allgemein ist dieses Turnier ein imenser Erfolg für den Kontinent - nur Honduras enttäuschte auf ganzer Linie - und macht Vorfreude auf den nächstjährigen Gold-Cup, bei dem anders als letztes Jahr alle Teams in Bestbesetzung antreten werden. Das Einbrechen Costa Ricas in die Phallanx der großen Drei (Boyevania, Mexiko & USA) hebt das Niveau des Turnieres und zugleich das Prestige. Costa Rica könnte die Rolle einnehmen, die man sich jahrelang von Kanada erhofft hatte, und zwar eine feste Nummer 4 in CONCACAF zu werden.

Langweilig wird es für Boyevania jedenfalls nicht bis zur nächsten WM. Gewinnt Boyevania den besagten Gold-Cup im nächsten Jahr, winkt die Teilnahme am Confederations Cup 2017 in Russland. Im Jahr zwischen Gold Cup und Confed-Cup findet das Jubiläumsturnier der Copa America statt, bei der Boyevania aller Wahrscheinlichkeit nach auch dabei sein wird und sich einmal mehr mit südamerikanischen Topteams messen darf. Drei Titelchancen also für Boyevania, die man alle nutzen möchte. Der Größenwahn Optimismus und der Tatendrang sind groß und es geht dabei nicht nur um Titel, sondern vor allem, wie Leon betonte, auch um eine Top-8-Platzierung in der Weltrangliste, die man bis 2018 erreicht haben will. Dann nämlich würde Boyevania bei der WM-Auslosung im Lostopf 1 stehen (mal angenommen, dass Boyevania sich qualifiziert), wahrscheinlich neben großen Namen wie Deutschland oder Italien. Dann wird man wohl auch nicht mehr über unglücklich verlaufende Auslosung hadern müssen und der Weg ist mindestens bis zum Viertelfinale frei von Topgegnern.


Titeltraum geplatzt - Boyevania scheitert im Elfmeterkrimi an Niederlande Bearbeiten

Niederlande – Boyevania 1:1 n. V. (1:1,0:0), 4:2 i. E. Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Rennada, Nonanto, Mikelenho, Koleho – di Kompaesi (76. Unasenho), Manscivinna – Ivonho (91. Gulppena), Boldanto, Ôltigo (61.Estevez) - Flokratisson

Tore: 1:0 Sneijder (81.), 1:1 Flokratisson (88.)

Elfmeterschießen:

                                  1:0 Huntelaar               
                 1:1 Flokratisson
                 Niratoi hält gegen Sneijder
                 Koleho verschießt
                 2:1 Robben 
                 2:2 Manscivinna
                 3:2 Wijnaldum
                 Cilessen hält gegen Boldanto
                 4:2 Martins Indi

Ballbesitz in  %: 47:53

Schüsse:  14:15

aufs Tor:  6:8

Gelbe Karten: scheiß drauf

Achtelfinale perfekt! Boyevania gewinnt Zitterspiel Bearbeiten

Kroatien – Boyevania 1:2 (0:1)Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Caleggoi, Nonanto, Mikelenho, Mimura – di Kompaesi (45. Apahi), Manscivinna, Boldanto – Bozekoi (88. Gulpena), Flokratisson, Ôltigo (79. Estevez)

Tore: 0:1 Bozekoi (3.), 1:1 Perisic (70.), 1:2 Mikelenho (72.)

Ballbesitz in  %:  61:39

Schüsse:  13:6

aufs Tor:  6:2

Gelbe Karten: Bozekoi (56.), Niratoi (85.)

Rote Karte: Apahi (62.)


Sensation verpasst: 2:3 gegen Brasilien Bearbeiten

Bis 15 Minuten vor Schluss standen die rot-grünen Tiger vor einer der größten Überraschungen des bisherigen WM-Turniers - doch im Endeffekt setzte sich die hohe Qualität der Brasilianer doch durch. Boyevania hat grandios gespielt und aufopferungsvoll gekämpft - und steht nun im letzten Spiel dennoch unter Zugzwang

In der Startaufstellung gab es zwei Veränderungen bei den Boyevaniern: Wenig überraschend rückte der wieder genesene Manscivinna zurück in die Startaufstellung für Unasenho. Letzterer hat gegen Kamerun ein großartiges Spiel abgeliefert, doch Manscivinna verfügt über mehr Erfahrung und ist für Rudolfo Leons taktische Planungen ein absoluter Schlüssselspieler. Desweiteren bekommt Deutschlandlegionär Rennada eine Chance von Anfang an und verdrängt Caleggoi damit auf die Bank. Der Coach begründet die Entscheidung damit, dass Rennada eher defensiv orientiert spielt als Caleggoi, der gerne mal weit aufrückt.

Die Stimmung in Foratelaza hätte nicht besser sein können: Neben der hohen Anzahl braislianischer Supporter, die heute einen souveränen Sieg ihrer Selecao erwarteten, haben auch fast 10.000 Boyevanier den Weg ins Stadion gefunden. Kein Wunder: Von Boyevania bis hin zum nördlich gelegenen Fortaleza ist es weiß Gott nicht so weit.

Boyevania versuchte anfangs das Spiel selber in die Hand zu nehmen, mittels viel Ballbesitz, doch schnell zeigte sich das dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt war. Ie giftigen Brasiliener griffen früh an und rissen die Kontrolle an sich. Schritt für Schritt näherten sie sich dem boyevanischen Tor an. In der 12. Minute verpasst Neymar, der in Brasilien einen gottgleichen Status genießt, nur um Haaresbreite eine Hereingabe von der linken Seite. Drei Minuten zappelte die Kugel aber schon im Netz der Boyevanier: Luiz Gustavo findet eine kleine Lücke in der boyevanischen Abwehr und spielt genau in die Schnittstelle. Der kräftige Hulk zimmert das Leder gegen den machtlosen Niratoi ins rechte Eck und sorgt für die frühe Führung des Gastgebers. Die Abstimmung zwischen Nonanto und Mikelenho funktionierte hier leider gar nicht.

Boyevania investierte nun mehr ins Offensivspiel, ließ aber die Durchschagskraft vermissen. Oft verzettelten sie sich in zu komplizierten Kombinationen oder feuerten ungefährliche Fernschüsse ab. In der 22. Minute kam es bei Julio Cesar zu einer Unsicherheit, als er den Schuss von Bozekoi nur abklatschen ließ, aber letzlich konnte Brasilien die Situation schnell bereinigen.

Brasilien hatte seinerseits einige Möglichkeiten auf 2:0 zu erhöhen. Die beste hatte wieder Hulk dessen Dropkick-Abnahme Niratoi zu einem Hechtsprung zwang (30.). Im Laufe der Zeit gelang es den Boyevaniern die Abwehr zu festigen. Sie machten die Räume enger und Brasilien fiel wenig ein. Das war auch dringend nötig, denn das 2:0 lag in der Phase mehr und mehr in der Luft.

In den letzten fünf Minuten deutet Boyevania erstmals an dass sie hier nicht zum Kaffekränzchen gekommen sind, sondern was holen möchten. Nach einer präzisen Flanke setzt Florkatisson zum Flugkopball an und verpasst das gegnerische Tor nur um Zentimeter (43.). Kurz danach setzt sich Bozekoi gegen zwei Mann durch und spielt zum fristehenden Ivonho, der beim Schussversuch allerdings ausrutscht. Ärgerlich! Auch der anshcließende Halbzeitpfiff erscheint für den Moment ärgerlich, denn er erfolgt mitten in einer Phase wo Boyevania Druck machte. Im Nachhinein lässt sich sagen, dass der Halbzeitpfiff überhaupt nichts ausmachte.

Einen Wechsel gab es in der Halbzeitpause: Unansenho kam nun doch wieder rein für Manscivinna, dem man anmerkte dass er noch nicht wieder bei 100% ist.

Boyevania überrumpelte die sichtlich überraschten Brasilianer nun regelrecht. Eine Flanke von Ivonho landet im Strafraum bei Flokratisson, der von zwei Abwehrspielern umgeben ist, in einer eigentlich aussichtslosen Situation. Er schafft es aber irgendwie den Ball an Dante vorbeizulegen und den Ball schließlich mit voller Gewalt in den rechten Winkel zu bolzen. Ein Supertor! Technisch überragend von Flokratisson, der damit schon seinen zweiten WM-Treffer erzielt.

Boyevania nutzt den Aufwand und drückt weiterhin: Thiago Silva mit einem ungenauen Pass im Aufbauspiel, Boldanto schnappt sich das Leder und schießt sofort ohne zu zögern aus 25 Metern und jagt es in die Maschen des braislianischen Tores! 2:1!! Schon das 1:1 war wunderschön, doch dieses Tor übertrifft es noch mal bei weitem. Ein wahrer Sonntagsschuss von Boldanto und das an einem Dienstag.

Die Stimmung war weiterhin klasse, doch es waren nur noch boyevanischen Fans, die zu hören waren. Schockierte Mienen dagegen bei den Fans der Selecao.

Doch noch waren knapp 40 Minuten zu spielen. Brasilien nun mit wütenden Angriffen, die aber im oft schnell im Keim erstickt wurden von einer konzentrierten boyevanischen Defensive. Brasiliens Versuch mit hohen Flanken zum Erfolg zu kommen war zwecklos, denn Nonanto und Mikelenho hatte die Lufthoheit. Boyevania versteckte sich nicht und hatte die ein oder andere Kontergelegenheit, die sie allerdings nicht konsequent ausspielten. Nichtsdestotrotz sah man, dass Boyevania hier durchaus auf 3:1 erhöhen könnte, sofern Brasilien nicht aufpasst.

Brasiliens Offensivbemühungen wurden erst ab der 65. Minute gefährlicher: Neymar und Oscar scheiterten jeweils an Niratoi, und es war ebenfalls Neymar, der in der 71. Minute aus einer guten Position seinen eigenen Mitspieler anschoss.

Boyevania wackelte nun bedrohlich und in der 77. Minute stürzten sie. Ein Distanzschuss von Paulinho wird von dem bisher starken Niratoi vor die Füße Neymars gefaustet, der sich die Chance nicht entgehen ließ und das verdiente 2:2 erzielte. Ausgerechnet ein Torwartfehler bringt Boyevania um seinen Lohn. Nun entwickelte sich eine offene Schlussphase.

Erstaunlicherweise spielte Boyevania auf Sieg anstatt zu versuchen das Remis zu halten. Boldanto hatte in der 82. Minute die beste Szene, doch sein Schuss ging knapp 2 Meter über die Querlatte. Brasilien war nun allerdings die fittere, vielleicht auch entschlossenere Mannschaft. Sie waren nun gedanklich auch immer einen Schritt schneller. In der 87. Minute kam dann das scheinbar unvermeidliche: Die Führung für den Favoriten. Eine traumhafte Kombination mit einem schönen Hackentrick von Neymar wird veredelt von Jô, der den Ball aus 11 Metern überlegen in den boyevanischen Kasten schob. Niratoi diesmal chancenlos.

Für ein erneutes Comeback fehlte der boyevanischen Elf die Kraft, es kamen nur noch verzweifelte Pässe nach vorne ins Niemandsland. Brasilien hätte um ein Haar noch das 4:2 erzielt, als Dani Alves frei durch war, doch der gute Schiedsrichter entschied korrekterweise auf Abseits.

So verpasste Boyevania sich für diese couragierte Leistung selbst zu belohnen. Durch den Kantersieg der Kroaten über Kamerun braucht Boyevania nun einen Dreier im direkten Duell um sich mindestens den zweiten Platz zu sichern. Ein Wermutstropfen: Der Kapitän Nisi Koleho wird nicht dabei sein, er holte sich gegen Brasilien die zweite gelbe Karte ab.

Stimmen zum Spiel

Felipe Scolari (Trainer Brasiliens): Heute sind wir auf einen unangenehmen Gegner getroffen, der uns mit einer harten und aggressiven Spielweise etwas durcheinander gebracht hat. Wir konnten unser Offensivspiel nicht so aufziehen wie wir es uns gewünscht haben. Aber im Endeffekt war es nur die Phase nach der Halbzeit, wo wir keine Kontrolle über das Spiel hatten und Boyevania hat da sehr effizient zugeschlagen. Über 90 Minuten gesehen waren wir aber die bessere Mannschaft und sind deswegen der verdiente Sieger.

Rodolfo Leon: Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Mannschaft. Wir haben die richtigen Schlüsse aus dem Spiel gegen Kamerun gezogen und sind heute bis über die Schmerzgrenze gegangen. Brasilien hatte keinen Moment zum durchatmen weil wir sie enorm herausgefordert haben. Die Jungs sind gelaufen wie Marathonläufer. Wir haben unsere taktischen Pläne sehr gut umgesetzt und tolle Werbung für den boyevanischen Fußball getrieben. Einen Punkt hätten wir wenigstens verdient gehabt, aber ich bin davon überzeugt dass wir Kroatien besiegen werden.

Joak Boldanto: Wir haben der Fußballwelt mal wieder bewiesen, dass man uns nicht unterschätzen darf. Vor dem Spiel war die einzige Frage, ob die Brasiliener 3:0 oder 4:0 gewinnen. Wir wurden teilweise belächelt als wir schon vor dem Turnier sagten wir wollen Brasilien besiegen. Ich denke jetzt hat aber die ganze Welt gesehen zu was wir im Stande sind. Wir haben die Mentalität jedem Team Probleme zu bereiten und auch Kroatien kann sich auf einiges gefasst machen.

Manni Breuckmann übe den Fehler von Niratoi beim 2:2: Mit solchen Aktionen schickst du normalerweise deinen Trainer in die Psychatrie!


Brasilien - Boyevania 3:2 (1:0)Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Rennada, Nonanto, Mikelenho, Koleho – di Kompaesi, Manscivinna (45. Unasenho) – Bozekoi (64. Apahi), Boldanto, Ivonho (75. Estevez) – Flokratisson

Tore: 1:0 Hulk (15.) 1:1 Flokratisson (49., Vorlage Ivonho) 1:2 Boldanto (52.) 2:2 Neymar (77.) 3:2 Jô (87.)

Ballbesitz in  %:  59:41

Schüsse:  17:8

aufs Tor:  7:4

Gelbe Karten: Manscivinna (10.), di Kompaesi (63.) Koleho (72./gesperrt gegen Kroatien), Estevez (90.)

WM-Auftakt geglückt - Niratoi rettet Sieg Bearbeiten

Aufatmen bei Boyevania! Nach einer Partie auf mäßigem Niveau darf sich Boyevania über drei verdiente und wichtige Punkte freuen. Bedanken dürfen sie sich beim Torschützen Flokratisson und vor allem auch Niratoi, der einen dummen Elfmeter kurz vor Schluss abwehren konnte. Wirklich zufrieden kann Boyevania nur mit der Viertlstunde vor der Pause sein. Doch von Anfang an.

Bei der Startelf der Boyevanier blieben die großen Überraschungen aus. Der Coach entschied sich für Unasenho als Ersatz für den kurzfristig erkrankten Manscivinna, um die Kameruner früh unter Druck zu setzen. Damit lief Boyevania mit einer sehr jungen Doppelsechs auf: Der 20-jährige di Kompaesi und der ein Jahr ältere Unasenho. Zweifellos ein großes Risiko! In der Innenverteidigung setzt der Coach wiederrum auf Erfahrung. Nonanto wurde aufgrund seiner Körpergrößte und seiner Robustheit als Partner für Mikelenho ausgewählt.

Die boyevanische Mannschaft beginnt munter und kommt bereits in der dritten Minute zu seiner ersten Gelegenheit. Nach einer scharfen Hereingabe von der rechten Seite trifft Boldanto den Ball alleridngs nicht richtig und er rollt ein paar Meter am Tor vorbei.

Diesen Schwung konnte Boyevania aber nicht durchhalten. Sie versuchten das Spiel langsam zu gestalten mit ballbesitzlastigen Fußball um die Kameruner laufen zu lassen. Doch das boyevanische Offensivspiel war gespickt von Ungenauigkeiten. Technische Fehler, Pässe ins Niemandsland. Kamerun kam immer besser ins Spiel und erarbeitete sich nach 15 Minuten sogar ein Übergewicht. Zunächst gab es für die Schwarzafrikaner nur mehrere Halbchancen, doch in der 19. Minute war es dann nach einem Kopfball von Choupo-Moting nur noch der Pfosten der die Boyevanier vor einem unschönen Rückstand bewahrte. Riesenchance! Mikelenho sah da nicht gut aus.

Bis dahin war es ein komplett misslungenes Spiel der Boyevania, entgegen allem was man sich im Vorfeld vornahm. Doch die Chance Kameruns war wie ein Weckruf für die Tiger. Boyevania erhöhte den läuferischen Aufwand. Unasenho und Ivonho nahmen das Zepter in die Hand und organisierten das Offensivspiel. In der 26. Minute erspielte sich Boyevania eine gute Doppelchance, wobei Bozekoi und Flokratisson jeweils an Itandje scheitern. Fünf Minuten später hatte di Kompaesi nicht genug Zielwasser getrunken und verfehlte den Kasten um 3 Meter. Boyevania spielte nun Powerfußball, verpasste es aber noch sich selbst zu belohnen. In der 40. Minute hätten sie fast Mithilfe eines Kameruners bekommen: Assou-Ekotto zwang Keeper Itandje mit einer Rettungsaktion zu einer Glanzparade.

Eine Minute vor der Pause war es dann endlich so weit. Ein vertikaler Pass vom Kapitän Koleho in die Mitte wo Unasenho den Ball wnderbar durch die Lücke weiterleitet, wo Flokratisson den Ball über den heruasstürmenden Itandje ins verwaiste Tor lupft. Schön herausgespielt und schöner Abschluss!

Aufgrund der Leistungssteigerung in den letzten 20 Minuten ging die Halbzeitführung absolut in Ordnung.

Ohne personelle Veränderungen ging es zurück auf dem Platz und Boyevania blieb dominant. Kamerun dagegen weiterhin erstaunlich passiv. Boyevania hatte zwar bis zur 60. Minute zwei weitere Großchancen (52. Ivonho prüft Itandje aus 13 Metern, 59. Gewaltschuss von di Kompaesi knapp am linken Pfosten vorbei), war insgesamt aber nicht so konsequent wie es möglich gewesen wäre. Boyevania spielte mehr und mehr überheblich und berauschte sich am eigenen Ballbesitz und der Dominanz. Die Phase zwischen der 60. und 75. Minute war äußerst einschläfernd und Boyevania sorgte für leichte Pfiffe im Stadion . Kamerun gab nach 75 Minuten endlich seine defensive Grundausirchtung auf und presste nun früher. Ein misslungener Übersteiger von Bozekoi brachte die äußerst pigmentierten Afrikaner in Ballbesitz, die zielstrebig konterten und einen Eckball rausholten. Jener Eckball landet auf dem Kopf eines Afrikaners, dessen wuchtiger Kopfball von Nonanto auf der Linie geklärt wurde. Puh, das war knapp! Boyevania verlor total seine Linie und sah sich einer Schlussoffensive der Westafrikaner ausgesetzt. Boyevanier hatte dem nur noch Fouls entgegenzusetzen. Nur dumm, wenn dieses Foul im Strafraum stattfindet wie es in der 84. Minute der Fall war: Mit einer vollkommen überhasteten und harten Grätsche säbelt ausgerechnet der Kapitän Koleho, den man eine gewisse Erfahrung und Intelligenz zuschreibt, Kameruns Starstürmer Eto'o um. Extrm dämliche Aktion.

Sollte Boyevania kurz vor Schluss völlig unnötig, trotz Überlegenheit, doch noch einen sicher geglaubten Sieg verspielen? Nein, denn nun kam der große Auftritt des mehr oder weniger beschäftigungslosen Oliveo Niratoi: Er pariert den Elfmeter vom erfahrenen Eto'o mit enem schönen Hechtsprung! Ein keinesfalls schlecht geschossener Strafstoß, aber Niratoi macht sich lang wie eine Katze und kann den Ausgleich somit verhindern. Wie groß die Erleichterung war, zeigte sich bei den Innenverteidigern, die Niratoi anschließend vor Freude geradezu ansprangen.

In den verbleibenden 5 Minuten plus Nachspielzeit passierte nichts mehr weltbewegendes. Kamerun hatte sein Pulver schon verschossen und Boyevania brachte den Vorsprung mit der fälligen Professionalität über die Zeit.

Auf boyevanischer Seite überzeugte vor allem die junge Doppelsechs di Kompaesi & Unasenho. Dazu Flokratisson, der zwar wenig Ballkontakte hatte, aber seine Knipserqualitäten unter Beweis stellte. Niratoi war ebenfalls lange nicht involviert im Spiel, war aber da als es darauf ankam. In der Abwehr überzeugte Nonanto noch am meisten, die anderen Verteidiger offenbarten Schwächen. In der Offensivreihe war Ivonho solide und mit vielen Ballkontakten, aber traute sich wenig zu. Boldanto war natürlich Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel, wohingegen Bozekoi zwischen Genie und Wahnsinn schwankte.

Somit geht Boyevania mit einer guten Ausgangsposition in das zweite Match gegen Brasilien, das am Dienstag 21 Uhr im wunderschönen Fortaleza

Stimmen zum Spiel

Rudolfo Leon: Ich war nach dem Spiel sehr aufgebracht, wie man ja auch erkennen konnte. So eine zweite Halbzeit darf man in einem so wichtigen Spiel nicht abliefern. Einige Spieler müssen ihre Einstellung hinterfragen. So ein überhebliches und fahrlässiges Auftreten und das beim Stand von 1:0 ist mir unerklärlich. Wir hätten die Gelegenheit gehabt den Vorsprung zu erhöhen, stattdessen haben wir nochmal alles aufs Spiel gesetzt. Gott sei Dank, war heute mal wieder auf Niratoi Verlass. Ich denke aber die Spieler wissen nun, was die Uhr geschlagen hat und gegen Brasilien werden wir heiß sein und alles in die Wargschale werfen

Oliveo Niratoi: Aus Videos weiß ich das Eto'o immer in die gleiche Ecke schießt kicher

Frank Buschmann über einen Ballgewinn von Unasenho: Das nennt der Abiturient 'antizipieren'. Er liest die Situation und schnappt sich das Spielgerät.


Aufstellung: Niratoi – Caleggoi, Nonanto, Mikelenho, Koleho – di Kompaesi(65. Apahi), Unasenho – Bozekoi, Boldanto, Ivonho (82. Ôltigo) – Flokratisson

Tore: 1:0 Flokratisson (44., Vorlage Unasenho)

Ballbesitz in  %:  63:37

Schüsse:  11:6

aufs Tor:  5:3

Besondere Vorkommnisse: Niratoi hält Foulelfmeter gegen Eto'o (85.)

Manscivinna fällt gegen Kamerun aus Bearbeiten

Bittere Nachricht für unsere rot-grünen Tiger: Unser 8er Alex Manscivinna wird gegen Kamerun aufgrund von Fieber nicht auflaufen können. Die medizinische Betreuung ist aber optimistisch dass er am Mittwoch gegen Brasilien wieder fit sein wird. Damit fehlt Boyevania nun seine gesamte Stamm-Doppelsechs. Trotzdem ist man im boyevanischen Lager optimistisch. Wer Manscivinna ersetzen wird ist noch nicht klar. Die Kandidaten sind zum einem der eher offensiv orientierte Youngster Unasenho und der erfahrene Defensivroutinier Robato Apahi. Unser Coach wird sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden.


Jumbo-Interview mit Kriscano Rennada Bearbeiten

6. Juni: Kurz nach der Ankunft der boyevanischen Nationalmannschaft in ihrer Unterkunft in São Luís, nahe Fortaleza, nutzte das deutsche Sportmagazin "kicker" die Gunst der Stunde um den gebürtigen Deutschen im Trikot der rot-grünen Tiger Kriscano Rennada zu interviewen:

kicker: Herr Rennada, gestern Morgen sind sie mit der boyevanischen Mannschaft im Mannschaftshotel angekommen. Was ist ihr erster Eindruck von der Unterkunft und de Stimmung im Land?

Rennada: Auf jeden Fall positiv. Wir sind hier beinahe direkt an der Atlantikküste, das ist schon ein ganz besonderes Feeling. Das Hotel ist recht klein, aber gut bestückt, uns wird es hier an gar nichts fehlen. Von dem Land haben wir noch nicht besonders viel gesehen, dennoch merkt man einfach dass die WM vor der Tür steht. Die Flaggen an den Autos, die Plakate überall. Ich denke wir können trotz der Unruhen im Vorfeld eine prächtige Stimmung erwarten.

kicker: Und die Stimmung im Team?

Rennada: Die könnte kaum besser sein. Der Trainer und wir Spieler selber sind mit den Trainingsfortschritten sehr zufrieden, wir setzen die Dinge die wir uns vornehmen derzeit sehr gut um. Und das wirkt sich eben direkt positiv auf die Stimmung aus. Wir haben eine breite Brust, eine gute Harmonie neben und auf dem Platz. Wir kämpfen alle für das selbe Ziel und sind bereit bis an die Schmerzgrenze zu gehen.

kicker: Das hört sich ja sehr positiv an. Die Testspiele zuletzt waren auch durchweg überzeugend: Island, Senegal und zuletzt Serbien wurden besiegt und gegen Argentinien gab es eine unglückliche Niederlage. Was rechnen sie sich aus für die WM?

Rennada: Ich denke die Vorbereitung war enorm hilfreich und wir sind optimal auf unsere kommenden Gegner eingestellt. Nunja, wir haben eine schwere, vielleicht die schwierigste Gruppe erwischt, aber wir haben genügend Klasse uns durchzusetzen. Natürlich sind wir mit dem Ziel nach Brasilien gefahren, den Pokal nach Boyevania zu holen, auch wenn es einigen vielleicht unrealistisch erscheint. Aber ich denke das ist der normale Ehrgeiz eines Leistungssportlers.

kicker: Boyevania ist in der Gruppe mit dem Gastgeber Brasilien und wird in Fortaleza in einem Hexenkessel voller enthusiastische brasilianischen Fans gegen sie antreten. Wie wollen sie die Brasilianer knacken?

Rennada: Ich denke das wird für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis. Dieses Spiel ist bei uns schon häufig Gesprächsthema, die Vorfreude ist einfach gigantisch Ich denke so ein Szenario wünscht sich doch jeder Fußballer, In so einem Hexenkessel vor 60.000 laut schreienden Fans zu spielen. Was das sportliche anbelangt: Wir haben große Teams schon häufig ins Schwitzen gebracht. Früher vor allem durch Kompaktheit und ein starkes Kollektiv, doch heute können wir häufig auch spielerisch auf Augenhöhe agieren. Man hat es ja zuletzt gegen Argentinien gesehen, wo wir leider unglücklich verloren haben. Wir werden sicherlich aus einer sicheren Defensive heraus agieren um dann Nadelstiche nach vorne zu setzen. Wichtig wird sein die Brasilianer nervös zu machen.

kicker: Aber mal ehrlich... Werden die Boyevanier nicht eher nervös sein bei der Kulisse?

Rennada: Nope^^ Man muss ja bedenken: Der Druck lastet nicht auf uns, zumindestens dann nicht, wenn wir zuvor gegen Kamerun unsere Pflicht erfüllt haben. Die ganze Welt erwartet doch dass Brasilien gegen uns einen souveränen Sieg einfährt, Boyevania dagegen wird in der öffentlichen Wahrnehmung eher unterschätzt. Darüber hinaus kennen wir uns aus mit Hexenkesseln. Waren sie schon mal im Estadio Azteca? Für diese Arena wurde der Begriff „Hexenkessel“ erst erfunden und wir spielen dort ständig. In Lateinamerika ist Fußball Religion, selbst den Fans aus Honduras oder Panama gelingt es eine bemerkenswerte Geräuschkulisse zu erzeugen. Nur bei Auswärtsspielen in den USA ist die Stimmung meist zum einschlafen.

kicker: Sie selber haben ja niemals in Boyevania gelebt, aber können Sie uns trotzdem etwas zur Erwatungshaltung im Land sagen?

Rennada: Also, sagen wir mal so. Man wird in einer boyevanischen Zeitung niemals lesen „Achtelfinale ist zufriedenstellend“ oder vergleichbares. Es wird schon klar geäußert dass Boyevania das Turnier gewinnen soll und man legt grundsätzlich großes Vertrauen in unsere Stärke. Natürlich wollen wir das Vertrauen zurückzahlen. Aber, nicht dass Sie denken, alle wären unzufrieden wenn wir früher ausscheiden. So ist es nicht. Wenn wir taktisch und spielerisch gut spielen, aber trotzdem früh die Koffer packen müssen, dann wird unsere Leistung dennoch gewürdigt. Boyevanier wollen einfach sehen, dass die Mannschaft alles aus sich herausholt und das Land weltweit würdig präsentiert.

kicker: Was denken Sie persönlich: Wie weit ist Boyevanias Weg zur Weltspitze noch?

Rennada: Ich denke Joak (gemeint ist Joak Boldanto) hat diese Saison den Sprung zur Weltklasse geschafft, hat ja auch nur um Haaresbreite den CL-Titel verpasst. Desweiteren lebt sich Mascomo (Bozekoi) immer besser ein bei Bayer, ich glaube er kann dort ein Schlüsselspieler werden. Mit Arona (Estevez) hat es zuletzt ein weiterer Offensivspieler in eine Topliga geschafft. Zico (Flokratisson), Ivonho und Rokko (Ôltigo) traue ich auch zu sich bald in einer großen Liga durchzusetzen, sie haben ja auch ständig Angebote aus Europa. Man sieht also, dass wir allein schon in der Offensive unheimleich Potenzial haben, zumal alle Spieler die ich aufgezählt habe nicht älter als 25 sind. Und: wir sind 240 Millionen, es kommen immer neue hungrige Talente hinzu. In der Defensive haben wir traditionell gute Spieler, mit BdK (di Kompaesi) auch ein echtes Juwel. Um die Frage abschließend zu beantworten: Es ist eine Frage der Zeit bis wir auch vom Spielermaterial Weltklasse sind, unsere Spieler müssen einfach noch weiter reifen.

kicker: Und was muss noch verbessert werden, also was das jetzige Team anbelangt?

Rennada: (überlegt) Unsere Vorbereitung war, wie Sie eben ja bereits gesagt haben, ziemlich gut und es war auch wichtig nach dem eher enttäuschenden Jahr 2013 die...

kicker: … enttäuschend? Sie haben doch die CONCACAF Kontinentalmeisterschaft gewonnen und die Qualifikation geschafft?

Rennada: Richtig, und gerade der Sieg im Gold-Cup war ein schöner Erfolg, doch ist er nicht so hoch zu bewerten, da USA viel experimentierte, Mexiko meines Wissens mit einem kompletten B-Kader dabei war und bei uns fehlten glaub ich „nur“ 5-6 Spieler. Ohne arrogant klingen zu wollen, aber der Titel war ein Muss. Was die Qualifikation angeht, so wollten wir das etwas souveräner gestalten. Nach dem 3:0-Sieg gegen Jamaika, der uns einen riesigen Schritt nach vorne brachte, haben wir nur noch das Nötigste getan um durchzukommen, anstatt unsere Dominanz zu demonstrieren. So sind wir aber nur Gruppendritter geworden, haben nur 4 Siege eingefahren und 1:4 in Costa Rica verloren. Das war eine Qualifikation nach dem Motto „Hauptsache geschafft“. Wenn man sich das ganze Jahr 2013 ansieht stellt man fest dass wir gegen die größeren Teams nicht gewannen. Nicht gegen die USA, nicht in Ecuador, nicht gegen die Niederlande und auch nicht gegen die Türkei. Das brachte uns auch leichte Kritik ein, daher war das Spiel gegen Serbien so imens wichtig, damit auch unsere Fans mit einem guten Gefühl in die WM gehen und mit der Gewissheit: Unser Team kann auch gute Teams schlagen!

kicker: In der Tat. Kommen wir nochmal zur eigentlichen Frage zurück: Also, wo gibt es aktuell und allgemein Verbesserungsbedarf?

Rennada: Zuletzt haben wir es nicht geschafft die Konzentration über 90 Minuten hochzuhalten. Es passieren uns zu viele leichtsinnige und unnötige Fehler. Nehmen sie nur mal den Gegentreffer gegen Serbien, den wir denen praktisch geschenkt haben. Auch wenn es vielleicht keine große Rolle spielte: So eine Partie wie die gegen Serbien muss man im Normalfall ohne Gegentor beenden. In der Gruppenphase kann es immer zu der Situation kommen, dass die Tordifferenz ausschlaggebend ist ob man weiterkommt oder nicht, ob man erster wird oder zweiter. Da kann man unnötige Treffer nicht gebrauchen. Wobei man sagen muss: Jedes Gegentor ist unnötig und ärgerlich!

kicker: Und wo sehen sie im Gegenzug die Stärke des boyevanischen Teams?

Rennada: Wir sind inzwischen sehr ballsicher und können inzwischen sehr dominant spielen. Wenn man an 2010 denkt, da erinnert man sich auch an ein starkes boyevanisches Team, ein Team das positiv auffiel. Wir haben damals aber einen ganz anderen Stil gepflegt. Ballgewinn und schnelle Konter, aus einer sicheren Defensive heraus. Heutzutage spielen wir aggressives Pressing, um uns schnell den Ball zu erobern und bei Ballbesitz lassen wir den Ball durch die eigenen Reihen laufen, um dann schlagartig das Tempo zu erhöhen. Es ist ein wenig vergleichbar mit dem Spiel der Bayern unter Heynckes. Fußball mit viel Ballbesitz, aber keinesfalls Tiki-Taka, sondern viel mehr vertikales, risikofreudiges Spiel. Dieser Stil, gepaart mit unsern alten Tugenden. Härte, Teamgeist und unsere ausgewogener Kader – das ist unser Erfolgsrezept!

kicker: Ausgewogener Kader? In wie fern?

Rennada: Es ist so, dass wir viele komplett verschiedene Spielertypen haben, die sich aber allesamt gut ergänzen. Das verleiht uns eine hohe Flexibilität. Wenn wir beispielsweise auf einen Gegner mit einer dichten Defensive treffen und spielerisch nicht durchkommen wie erwünscht, dann wissen wir: Auf der Bank sitzt Paolo (Rasavoi), den kann man bringen, denn er ist kopfballstark. Und das weiß natürlich auch unser Trainer... Kommt Paolo rein, versuchen wir es eben mehr mit Flanken als mit Pässen in die Schnittstelle – und meistens führt es zum Erfolg. Das ist jetzt nur ein Beispiel, wir haben aber für jede Situation die richtigen Typen.

kicker: Sie haben es eben schon kurz anklingen lassen: Boyevania ist bekannt für eine harte Spielweise, teilweise über der Grenze des Erlaubten und dafür gibt es gelegentlich auch mal Kritik. Wie gehen Sie und ihre Mitspieler damit um?

Rennada: Ich finde, das wird etwas hochstilisiert. Wir spielen sehr kämpferisch und holen alles aus uns heraus und dann passiert es auch mal, dass wir bei einer Grätsche den Ball verfehlen und des Gegners Bein treffen. Aber ich nenn sowas Berufsrisiko. Fußball ist eben ein Männersport und da kann es auch mal blaue Flecken geben. Man muss auch sagen, dass wir bei überharten Fouls immer dementsprechend bestraft wurden. Es gab in den letzten Monaten mehrere Spiele, wohl auch zu viele Spiele, die wie nur zu zehnt beendet haben. Damit sind wir ja selber nicht glücklich. Aber unserer Verteidiger und das ganze Team arbeitet hart um das Defensivverhalten und unser Timing bei Zweikämpfen zu optimieren und wir sind auf einem sehr guten Weg.

kicker: Was auch öfters in den Medien thematisiert wird, ist die Tatsache dass der Stamm des Teams aus SAC- und Lativa-Spielern besteht, also von zwei verfeindeten Teams. Wie passt es zusammen? Gibt es nicht eine gewisse Konfliktgefahr?

Rennada: Aber das war doch schon immer der Fall. Die boyevanische Liga wird seit Jahrzehnten von den beiden Topclubs aus Boyepolsa beherrscht und schon immer kamen unsere Topspieler aus diesen beiden Clubs. In Boyevania spielt Nationalstolz eine sehr große Rolle und jeder erkennt welche Ehre es ist, und welche nationale Verantwortung man hat wenn man den Tiger auf der Brust trägt. Deshalb ziehen wir alle an dem selben Strang. Ich würde tendenziell sagen, dass die Nationalmannschaft in Boyevania einen höheren Stellenwert besitzt als der eigene Ligafußball. Die Emotionen bei Boyepolsa-Derbies kocht häufig hoch, das ist wahr, aber ein paar Tage später ist es wieder vergessen. Früher als der SAC der klassische Verein der Reichen war und Lativa der Arbeiterverein, war die Situation sicher angespannter aber heutzutage gibt es diese Rollenverteilung nicht mehr. Es gibt wohlhabende Leute, die Lativa anfeuern und hart arbeitende Leute dessen Herz für den SAC schlägt. Es ist einfach eine Stilfrage: Mag ich den Lativa- oder doch den SAC-Stil?

kicker: Ist es aber nicht ein Problem, dass so viele Spieler noch in Boyevania aktiv sind, wo die Liga vor allem in der Breite nicht so stark ist, anstatt in leistungsstärkeren europäischen Ligen?

Rennada: Allein der SAC und Lativa haben eine internationale Strahlkraft, die ansonsten außerhalb Europas seines gleichen sucht. Diesen beiden Vereinen gelingt es gute Spieler aus Europa zu verpflichten und dabei teilweise auch gute europäische Vereine auszustechen. Seit die Ausländerregel aufgehoben wurde, haben wir bei der Ausländervermarktung enorme Fortschritte gemacht und das zahlt sich insofern aus, dass die großen Clubs ambitionierte europäische Spieler verpflichten können - ohne sie dabei mit unmoralisch hohen Gehältern zu ködern. Die Liga hat auch in der Breite enorm zugelegt, was gerade in der vergangenen Saison sichtbar wurde. Nukleaca hat sich mit ihrem finanziellen Möglichkeiten zu einen Topclub entwickelt und Vereine wie Stani Fortenima schaffen es auch ohne Topspieler mitzuhalten, einfach durch taktische Reife. Ich denke man muss sich um unsere Delda keine Sorgen machen, dort wird guter Fußball gespielt!


kicker: Kommen wir zu Ihnen... Wie sehen Sie ihre Einsatzchancen bei der WM? Sie schienen eine Zeit lang Stammspieler zu sein, aber in den letzten Partien setzte ihr Coach wieder auf den erfahrenen Felisc Caleggoi

Rennada: Unser Coach hat des Öfteren betont, dass bei der Position des linken Verteidiger ein offener Konkurrenzkampf herrscht, also zwischen mir und Felisc. Er hat nie einem von uns etwas vorgemacht, dass er fester Stammspieler sei, sondern immer betont, dass wir uns auf einem ähnlichen Niveau bewegen und kontinuierlich gute Leistungen bringen muss. Zuletzt sah er Felisc etwas im Vorteil und er hat mir die Gründe erläutert. Ich muss das akzeptieren und weiter an mir arbeiten in der Hoffnung bei der WM von Anfang an zu spielen. Ich und Felisc sind unterschiedliche Spielertypen und daher denke ich, dass es auch vom Gegner abhängen könnte, wer von uns letztendlich auf dem Platz steht. Unabhängig davon: Ich denke ich hab ordentliche Leistungen für das Nationalteam gebracht und der Trainer weiß dass er sich auf mich verlassen kann.

kicker: Sie haben ereignisreiche Monate hinter sich. Sie kamen aus der zweiten Bundesliga, wo sie in Dresden ihre Brötchen verdienten, in die Bundesliga zum SC Freiburg. Dort konnten Sie sich schnell einen Stammplatz erkämpfen. Wie bewerten Sie die Saison für Sie persönlich?

Rennada: Ich glaube dass ich mich gut integriert habe und mich dem Niveau recht schnell anpassen konnte. Ich habe viel an meiner Physis und meinem Speed gearbeitet und konnte mich immer mehr stabilisieren. Hin und wieder hab ich gemerkt, dass mir noch die Erfahrung fehlt und ich hier und da gegnerische Aktionen nicht verhinden konnte, die ich gerne verhindern wollte. Allerdings habe ich wiederum kaum fatale Fehler gemacht, daher bin ich im großen und ganzen zufrieden.

kicker: Und wie bewerten sie die Saisons ihres Vereins?

Rennada: Ich denke wir hatten einen schwierigen Saisonstart und in der gesamten Hinrunde Spiele die eigentlich gut waren, aber in denen wir es verpassten uns selbst zu belohnen. Dazu die Spiele in der Europa League, die eine tolle Erfahrung waren, aber dafür sorgten das uns hier und da im Liga-Alltag die Spritzigkeit abging. Trotz schwächerer Resultate sind wir ruhig und besonnen geblieben, weil wir wussten was in der Truppe steckt. Wir haben weiter an uns gearbeitet und letztendlich hat sich das ausgezahlt. Unsere Rückrunde war über weite Strecken fantastisch. Wir haben unsere direkten Konkurrenten besiegt und uns frühzeitig befreien können. Ich denke, dass wir mit dieser jungen Mannschaft sogar noch viel Luft nach oben haben.

kicker:' Sie sind also zufrieden beim SC?

Rennada: Sehr sogar, und ich kann dem Verein nur jedem empfehlen, der wie ich aus einer schwächeren Liga kam, denn die Integration wurde mir sehr einfach gemacht und rein sportlich entwickelt man sich ausgezeichnet. Der Trainer passt zur Mannschaft, die Chemie stimmt. Darüber hinaus ist Freiburg ein wunderschöner Ort, hier lässt es sich sehr gut leben.

kicker: Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen, haben aber damals beschlossen für die Nationalmannschaft Boyevanias zu spielen. Was waren die Gründe?

Rennada: (zögert) Ich fühle sowohl zu Deutschland als auch zu Boyevania eine große Verbundenheit, mein Herz schlägt für beide Länder. Letzlich war es der boyevanische Verband, der sich früh und intensiv um mich bemüht hatte, als ich noch bei Dynamo Dresden spielte. Es waren sehr nette Gespräche, in denen ich eine große Wertschätzung für mich bemerkte. Das Konzept und die Pläne des boyevanischen Verbands überzeugten mich, ich hatte sofort das Gefühl, dass ich Teil von etwas Großen werden könnte. Der DFB hat sich nie intensiv bemüht, was ich ihnen nicht übel nehme, denn die Konkurrenzsituation in Deutschland ist eine andere als in Boyevania. Als Zweitligaspieler war ich verständlicherweise nicht so im Blickfeld.

kicker: Wie wurden sie damals aufgenommen in der Mannschaft?

Rennada: Es ist in Boyevania nicht gerade Gang und Gäbe boyevanischstämmige Spieler aus dem Ausland ins Team zu holen. Man vertraut eher auf eigens ausgebildete Spieler. Daher wurde mir eine große Aufmerksamkeit zuteil und ich wurde auch durchaus kritisch beäugt. Im Team selber allerdings wurde ich gut aufgenommen, die erfahrenen Spieler haben mir sehr geholfen und mir viele Tipps gegeben. Wir haben zueinander ein sehr gutes Verhältnis. Sie nennen mich zwar immer „der Deutsche“ und necken mich wenn Deutschland mal verliert, aber damit kann ich umgehen. Zumal Deutschland ja selten mal verliert.

kicker: Würden Sie sich ein Duell zwischen Boyevania und Deutschland bei der WM wünschen?

Rennada: Sofern ich dem Spielplan richtig im Kopf habe, kann es ja erst im Halbfinale dazu kommen. Finale wäre natürlich noch besser! Ich bin mir nicht sicher ob Deutschland so weit kommt, aber grundsätzlich wäre es für mich ein emotionales und tolles Ereignis. Und Deutschland hatte mit Boyevania immer große Mühe, daher würde ich uns auch gute Siegchancen ausrechnen. Der Matze (Matthias Ginter) ist ja auch mit dabei, dann habe ich glech auch jemanden mit dem ich plaudern kann. (lacht)

Boyevania in bestechender Form - 3:1 gegen Serbien Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Caleggoi, di Kompaesi, Mikelenho, Koleho (81. Mimura) – Apahi (45. Pascalenho), Manscivinna – Bozekoi, Boldanto (81. Unasenho), Ivonho – Flokratisson (87. Empputoi)

Tore: 1:0 Flokratisson (38.) 2:0 Kolarov (60. ET) 3:0 di Kompaesi (75.) 3:1 Tosic (77.)

Ballbesitz in  %:  60:40

Schüsse:  16:10

aufs Tor:  7:4


Marktwert-Rangliste - Boyevania auf 23 Bearbeiten

Farblegende
Afrika
Asien
Europa
Mittel- und Nordamerika
Südamerika
Platz Land Gruppe Wertvollster Spieler Gesamtmarktwert in Euro
1 Spanien  B Andres Iniesta (65 Mio.) Ich 622 Mio. 
2 Deutschland  G Mario Götze (55 Mio.)  weiß

526 Mio.

3 Brasilien  A Neymar (60 Mio.) nicht

467,5 Mio.

4 Frankreich E Paul Pogba (45 Mio.) wie

423,65 Mio.

5 Argentinien F Lionel Messi (120 Mio.) ich

391 Mio.

6 Belgien  H Eden Hazard (45 Mio.) diese 348 Mio.
7 England D Wayne Rooney (45 Mio.) Leiste 334 Mio. 
8 Italien D Daniele de Rossi & Mario Balotelli (32 Mio.) wegkriege 323 Mio.
9 Portugal  G Cristiano Ronaldo (100 Mio.) hmm :( 297,25 Mio.
10 Niederlande B Robin van Persie (40 Mio.) R.I.P.

207,5 Mio.

11 Kroatien A Luka Modric (40 Mio.) verdammt 193,25 Mio. 
12 Russland H Alan Dzagoev (23 Mio.) ich 183,8 Mio.
13 Kolumbien C James Rodriguez (35 Mio.) muss

180,2 Mio. 

14 Uruguay D Luis Suarez (52 Mio.) noch

179,05 Mio.

15 Schweiz E Xherdan Shaqiri & Ricardo Rodriguez (20 Mio.) 16 178 Mio.
16 Chile B Arturo Vidal (44 Mio.) Zeilen

139,3 Mio

17 Elfenbeinküste C Yaya Touré (30 Mio.) voll

121,7 Mio.

18 Kamerun A Alex Song (18 Mio.) schreiben 118 Mio.
19 Bosnien F Edin Dzeko (24 Mio.) ganz 115 Mio. 
20 Japan C Shinji Kagawa & Keisuke Honda (17 Mio.) ruhig 98 Mio.
21 Ghana  G Kwadwo Asamoah (20 Mio.) Flo 94,65 Mio.
22 Nigeria  F John Obi Mikel (20 Mio.) du 86,85 Mio.
23 Boyevania A Joak Boldanto (19 Mio.) packst 84,55 Mio.
24 Griechenland C Sokratis (15 Mio.) das 77,9 Mio.
25 Ecuador E Antonio Valencia (16 Mio.) lol 62,85 Mio.
26 USA G Clint Dempsey (7 Mio.) wieso 57,8 Mio.
27 Algerien H Sofiane Feghoulli (12 Mio.) ist 57,2 Mio.
28 Südkorea H Heung-Min Son (14 Mio.) "packst" 52,13 Mio.
29 Costa Rica D Bryan Ruiz (8 Mio.) fettgedruckt 29,63 Mio.
30 Iran F Ashkan Dejagah (3 Mio.) aaaaso 24,15 Mio.
31 H*nduras E Emilio Izaguirre (4,25 Mio.) wegen 21,15 Mio.
32 Australien B Mile Jedinak & Matthew Ryan (2,5 Mio.) Boyevania 20,95 Mio.

Quelle: transfermarkt.de

Boyevania verpasst sich selbst zu belohnen - Argentinien wagt zu spaßen Bearbeiten

Boyarg

Aufstellung: Niratoi – Koleho, Nonanto, Mikelenho, Caleggoi – di Kompaesi, Manscivinna (72. Unasenho) – Ôltigo (45. Boldanto), Bozekoi, Gulpena (45. Ivonho) – Flokratisson

Ballbesitz in  %:  55:45

Schüsse:  16:14

aufs Tor:  10:7

Ecken:  9:5

gelbe Karten: nerv nicht

Läuft bei Boyevania - auch ohne Boldanto Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Koleho, Pascalenho, Mikelenho, Caleggoi (45. Rennada) – Apahi, Manscivinna – Ôltigo (59. Estevez), Bozekoi, Gulpena – Flokratisson (70. Rasavoi)


Boyevania – Senegal 2:1 (1:1) Bearbeiten

Tore: 0:1 Ba (5.), 1:1 Pascalenho (7., Vorlage Flokratisson), 2:1 Bozekoi (49., Vorlage Flokratisson)

Ballbesitz in  %:  58:42

Schüsse:  12:7

aufs Tor:  7:2

Ecken:  11:3

gelbe Karten: wayne   gelb-rote Karten: Apahi (81.)


Boyevania belohnt sich selbst - 4:1 über Island Bearbeiten

Auch das zweite Testspiel des Jahres konnte die boyevanische Nationalmannschaft tor- und erfolgreich gestalten: Verdient und letzlich auch souverän setzten sich Łeons Elf gegen die Nordeuropäer durch, die phasenweise gut mitspielten, aber das Pressing der boyevanischen Mannschaft nicht standhielten. Nach dem 1:0 Führungstor der Auswärtsmannschaft durch Aron Einar, drehte Boyevania in Person von Boldanto, Bozekoi (Doppelpack!) und Empputoi das Spiel zu seinen Gunsten. Der Sieg fiel letzlich wohl etwas zu hoch aus.

Boyvsisl


Boyevania trat wie angekündigt mit der nahezu besten Besetzung an. Neben dem Langzeitverletzten Gozenho musste auch Mikelenho aufgrund des bevorstehenden EL-Finals seiner Mannschaft dieses Testspiel absagen, wodurch nach langer Zeit wieder Sebenho in die Startaufstellung rutschte. Sebenho erhielt den Vorzug vor Pascalenho, da Nonanto und Sebenho bei Nukleaca gemeinsam spielen und gut aufeinander abgestimmt sind. Di Kompaesi gab sein Debüt als Sechser hinter Manscivinna der wie gewohnt das Verbindungsstück zwischen Defensive und Offensive darstellt und aus dieser Rolle inzwischen nicht mehr wegzudenken ist. Superstar Boldanto durfte nach Absprache mit Atletico-Coach Diego Simeone nur eine Halbzeit lang spielen, da er seine Kräfte noch für das wichtige Meisterschaftsspiel gegen den FC Barcelona braucht.

Boldanto war in der ersten Elf erstaunlicherweise der einzige Legionär. Ansonsten setzt sich die Elf aus vier SAC-Spielern, vier Lativa-Spielern und dem IV-Duo von Nuklaeca zusammen. Da kann man schon beinahe von Blockbildung sprechen. 

Lars Lagerbäck musste auf den schussgewaltigen Flügelflitzer Johan Berg Guðmundsson verzichten, der ein wichtiges Match mit dem AZ Alkmaar vor der Brust hatte. Auch Kopenhagen-Legionär Rurik Gislason erhielt keine Freigabe für das Testspiel, somit wurde Birkir Bjarnason ins rechte Mittelfeld versetzt und links durfte der zuletzt wiedererstarkte Emil Hallfredsson ran. In der Abwehr musste Lagerbäck auf Ottesen verzichten,der mit Ural noch in der russichen Liga tätig ist. Ragnar Sigurdsson, ebenso in der russischen Liga aktiv, erhielt dagegen die Freigabe.

Bei der isländischen Elf kann von Blockbildung wie immer keine Rede sein, alle Spieler stehen bei unterschiedlichen Vereinen unter Vertrag. Die Mannschaft setzt sich zusammen aus Spielern der ersten norwegischen, russischen, dänischen, englischen, holländischen und italienischen Liga, sowie der dritten englischen Liga. Ein bunt gemischter Spielersalat!

1. Halbzeit Bearbeiten

Erwartungsgemäß nahm Boyevania von Beginn an das Heft des Handelns in die Hand und dominierte das Match. Bereits nach 3 Minuten schepperte es im Kasten der Isis, doch Flokratisson befand sich bei Manscivinnas Pass in die Schnittstelle im Abseits und daher wurde der Treffer nicht gegeben. Ansonsten fehlte es bei Boyevania anfangs an der Durchschlagskraft. Viele verheißungsvolle Angriffe wurden nicht sorgfältig zu Ende gespielt und wenn ein Schussversuch erfolgte, wurde er von einem hingebungsvoll kämpfenden Isländer geblockt. Islands defensivarbeit wusste durchaus zu überzeugen.

Island überbrückte bei Ballgewinn zügig das Mittelfeld und probierte es bei Konterversuchen vor allem über ihre rechte Angriffsseite. Bjarnason stellte Caleggoi vor einigen Problemen. 

In der 11. Minute wurde es erstmals auch wirklich gefährlich, als Bjarnasons Flanke in Finnbogason einen Abnehmer fand - doch bekam der frisch gekürte Torschützenkönig Hollands nicht genug Druck hinter dem Ball und so kam nur ein Kullerball zustande. 

Aufregend wurde es ab der 20. Minute: Mit einer technisch brillanten Direkabnahme zwang Flokratisson den Isländischen Keeper Halldorsson zu einer Glanzparade! Doch während die Boyevanier noch der vergebenen Chance nachtrauern, schaltet das junge isländische Team wieder pfeilschnell um. Mit nur vier Stationen gelangen sie in den Strafraum der Boyevanier, wo Kolbeinn Sigþorsson dann aber abgedrängt wird und nur eine Ecke herausholt. Aber eine Ecke, die schließlich zum 1:0 für die Gäste führt. Den mit ordentlich Effet versehenen (Eck-)Ball kann Niratoi mit den Fäusten abwehren, doch im Hinterhalt kommt Gunnarson an dem Ball, der nicht lange zögert und einen Flachschuss abfeuert. Von Ivonho unglücklich abgefälscht landet der Ball daher unhaltbar rechts im boyevanischen Tor. 1:0 für Island heißt es nach 22 Minuten.

Boyevania zog nun das Tempo an und wurde noch offensiver. Endlich bekam das Offensivspiel die typisch boyevanische Würze; es war nun sprichwörtlich Pfeffer im Spiel. Ôltigos Kunstschuss verfehlt in der 26. Minute das Tor nur haarscharf, doch Boldanto macht es drei Minuten später besser. Nachdem er im Zentrum zwei Gegenspieler geschickt aussteigen lässt schlenzt er den Ball wunderschön ins Acht Meter breite Zielobjekt. Ein Schuss ins Glück, das 1:1.

Die isländischen Spieler, nun immer ein Schritt langsamer als ihre boyevanischen Gegenspieler, versuchten ihre Unterlegenheit mit Wikinger-Härte zu kompensieren. Die Partie wurde also ein wenig zerfahren und hitzig. In der 37. Minute gerieten mit Hallfredsson und Nonanto zwei Heißsporne aneinander, doch der Schiedsrichter Rizzoli konnte die Situation ohne Notwenigkeit einer Karte schlichten und die Streithähne beruhigen. Nennenswerte Chancen hatten bis zur Halbzeitpause nur noch die Männer in den dunkelroten Trikots und den grünen Hosen. Der überall präsente Ivonho scheiterte in der 35. Minute an den Außenpfosten, und Boldanto verpasste kurz vor der Pause dden Doppelpack, weil er sich den Ball beim Sprint zu weit vorlegte und Halldorsson ihn den Ball von den Füßen stibizen konnte.

1:1 hieß also der Pausenstand, und das gar nicht mal unverdient. Boyevania war sicher die bessere Mannschaft, doch Island nutzte seine Stärken clever aus und konnte Boyevania bis hierhin noch gut in Schach halten.  

2. Halbzeit Bearbeiten

Mit Boldanto und Finnbogason wurden die beiden wohl besten Spieler ihrer Teams ausgewechselt. Während es im Falle von Boldanto um einen vorher geplanten Wechsel handelte, war das Spiel für Finnbogason unfreiwillig früh beendet: Er zog sich kurz vor der Halbzeit eine Knieverletzung zu. Die erste Prognose lautet, dass er bis Anfang Juni außer Gefecht sein wird. Bitter! Für ihn kam Bödvarsson ins Spiel

Die Isländische Mannschaft ließ sich den Verlust aber nicht anmerken und begann die zweite Halbzeit druckvoll. Bjarnason, Gylfi Thor Sigurdsson und Hallfredsson rochierten clever und stifteten Verwirrung in der boyevanischen Hintermannschaft. Eine Flanke von Birkir Már Saevarsson verpasste Sigthorsson nur knapp (48.). Vier Minuten später verfehlte Sigurdsson das Tor von aussichtsreicher Position per Dropkick relativ deutlich. Sigurdsson bekam eine weitere Gelegenheit, als er in der 55. Minute zum Freistoß antrat. 22 Meter Entfernung, leicht halblinke Position - eine Situation wie gemacht für den Techniker der Tottenham Heißsporne. Er hielt was er versprach und zimmerte das Leder platziert aufs linke Eck, doch Niratoi bekam seine rechte Pfote noch an dem Ball und verhinderte den Rückstand. 

Den Boyevaniern gelang es das Spiel wieder zu beruhigen und allmählich wieder die Spielkontrolle zu übernehmen. Schon in der 57. Minute hätte Flokratisson aus vier Metern Entfernung mit dem Kopf eigentlich die Führung erzielen müssen, doch irgendwie bekam er es fertig an den Bal vorbeizuspringen. Boyevania kam desöfteren aus dem zentrum und probierte es mit Pässen in die Schnittstelle der anfälligen Isländischen Defensive. Die Innenverteidigung schaffte es meist noch einen Fuß an den Ball zu kriegen und schlimmeres zu verhindern. Trotz der größer werdenden Dominanz seitens der Nordamerikaner, war Island in der Lage in so weit Widerstand zu leisten, als dass Boyevania sich nur vereinzelt Chancen erspielte. Umso ärgerlicher dann die Art und Weise wie letztendlich das 2:1 enstand. Es war ein sinnloser Querpass von Saevarsson direkt in die Füße von Ivonho, der gedankenschnell Ôltigo bediente, dessen Hereingabe erreichte Bozekoi, der den Keeper verlud und zum 2:1 einschob. Das Spiel war gedreht, doch Boyevania drehte mächtig auf.

Drei Minuten nach dem 2:1 schlug es erneut im Gehäuse der Isländer ein. Wieder war Bozekoi der Torschütze. Als Island gerade in der Vorwärtsbewegug ist, erkämpft sich Caleggoi den Ball und spielt in die Mitte zu Bozekoi. Er dribbelt an zwei Gegenspielern vorbei, spielt einen Doppelpass mit Flokratisson und tunnelt Halldorsson. 3:1, das war die Vorentscheidung. 

Das Spiel war anschließend einseitig zugunsten der rot-grünen Tiger. Höhepunkte gab es nicht mehr viele, denn Boyevania beschränkte sich auf die Spielkontrolle und ließ den Gegner laufen ohne aber permanenten Druck aufs gegnerische Tor auszuüben. Boyevania wollte also nicht, und Island konnte einfach nicht. Der Klassenunterschied der beiden Teams wurde nun sichtbar. So bewundernswert die Entwicklung der Isländischen Mannschaft in den letzten Monaten auch war: Boyevania spielt immernoch in einer anderen Liga.

Die beste Chance in der Phase besaß einmal mehr der Mann des Tages Bozekoi, dessen abgefälschter Schuss noch den Außenpfosten streifte (75.). Als sich alle Beteiligten sich schon mit dem 3:1 zufriedengaben und der Mann von ergebnisselive.de das Ergebnis schon grau einfärben wollte, schoss Island-Keeper Halldorsson, der wie so oft zwischen Genie und Wahnsinn schwankte, einen Bock und faustete einen komplett harmlosen Schuss von Ôltigo, den jeder andere Mensch einfach gefangen hätte, nach vorne vor die Füße vom kurz zuvor eingewechselten Empputoi, der sich die Chance nicht ergehen ließ und das 4:1 markierte. Der Schlusspunkt und die Belohnung für eine gute zweite Halbzeit Boyevanias - wobei man eben auch von zwei kapitalen Fehlern der jungen isländischen Truppe profitierte. Nichtsdestotrotz erweies Island sich als schwieriger und würdiger Gegner für das große Boyevania.

Der auf dem ersten Blick unspektakuläre 4:1-Sieg ist für Boyevania durchaus hoch zu bewerten: Nach Ungarn ist Boyevania erst die zweite Mannschaft die es seit 2008 schaffte, Island mit drei oder mehr Toren Unterschied zu bezwingen. Selbst große Teams wie Frankreich, Portugal oder Niederlande siegten knapper gegen die Isländer als es Boyevania tat.

Einzelkritik Bearbeiten

Oliveo Niratoi War am Gegentor nicht schuldlos, hätte den Ball konsequenter wegfausten müssen. Dagegen starker Reflex bei Sigurdssons Freistoß nach der Pause. Ansonsten wenig gefordert. Hin und wieder im Aufbauspiel involviert, löste dies angemessen. Note: 3,5

Nisi Koleho "El Capitano" war ein gewohnt sicherer Fels in der Brandung. Immer eng am Gegenspieler raubte er vor allem Emil Hallfredsson den Nerv und hatte zudem viele Ballgewinne durch starke Antizipation. Negativ: ein beinah folgenschwerer Fehlpass in der Anfangsphase, insgesamt aber: 2

Nonanto Da Island es gerne mit Flanken probierte, kam Nonantos Kopfballstärke gut zum tragen und er gewann die Mehrzahl seiner Zweikämpfe in der Luft. Auf dem Boden spielte er teilweise etwas unbeholfen und gedanklich nicht schnell genug. Wirkte auch im Aufbauspiel nicht so sicher. 3,5

Sebenho Eigentlich nur Innenverteidiger Nummer 5, machte er aber einen besseren Eindruck als sein erfahrener Nebenmann. Gewann einige wichtige Zweikampfduelle und kurbelte das Offensivspiel teilweise gut an. Teilweise etwas schlampige und hastige Pässe, die aber ohne Folgen blieben. 2,5

Caleggoi Island hatte sich Caleggoi als Schwachpunkt der Abwehr ausgeguckt und das Spiel bestätigte dass es richtig war. Oftmals zu weit aufgerückt, kam er nicht mehr schnell genug in die Defensive und verlor oft Johann Berg aus den Augen. In den Zweikämpfen fehlte ihm die Aggressivität, dazu ließen seine Flanken zu wünschen übrig. Verschuldete die Ecke die zum 0:1 führte. 4

di Kompaesi Licht und Schatten beim Youngster. Glänzte einerseits mit klugen Pässen, guter Organisation, und seiner gewohnten Zweikampfstärke und sammelte damit Pluspunkte beim Trainer. Auf der anderen Seite ist sein Stellungsspiel noch ausbaufähig, man merkte dass die Position des Sechsers nicht seine angestammte Position ist. Zu oft klaffte eine große Lücke zwischen Abwehr und Mittelfeld. Insgesamt: 3

Manscivinna Machte einer eher unauffällige, aber dafür nahezu fehlerlose Partie. Suchte oft die Lücke in der isländischen Abwehr. Sehr variabel und beweglich mit dem Ball. Hätte sich teilweise mehr zutrauen können. 2,5

Ôltigo Wie immer ein Aktivposten auf der rechten Seite, bereitete er das 2:1 mustergültig und wunderschön vor. Auch am 4:1 war er indirekt beteiligt. Bewies seinen Kritikern dass er nicht nur ein "One-Trick-Pony" ist, der immer nur nach innen zieht und den Abschluss sucht, sondern auch sehr gute Flanken schlagen kann. Arbeitet allerdings immernoch zu wenig nach hinten, daher "nur" 2,5

Boldanto Bestätigte ein mal mehr seine grandiose Verfassung (wenn gleich Bozekoi ihn heute in den Schatten stellte). Schwer vom Ball zu trennen, gedankenschnell, immer für überraschende Pässe gut. In der Anfangsphase fand er noch keine Bindung ans Spiel, aber nach seinen tollen Ausgleichstor bewies er wieder seine Wichtigkeit fürs boyevanische Offensivspiel. 2

Ivonho Gewohnt solide Leistung vom Routinier. Überzeugte mit viel läuferischen Einsatz und gab beim 2:1-Führungstreffer den Pre-Assist. Beim 0:1 war er jedoch der Unglücksrabe, der den Ball unhaltbar abfälschte. Auch seine Zweikampfwerte waren für seine Verhältnisse eher mittelmäßig. 3

Flokratisson Der Topstürmer blieb heute ohne Torerfolg, war trotzdem sehr auffällig. Vergab die erste Chance des Spiels jämmerlich, bei seiner nächsten Chance hatte er Pech. Fiel des öfteren auf die Abseitsfalle der Isländischen Defensive herein. Überragend: Seine Vorarbeit zum 3:1, da bei ihm die Messlatte aber sehr hoch steht gibt es nur eine 3,5

Bozekoi Mit seinem Doppelpack avancierte er zum Mann des Tages und empfiehlt sich für einen Stammplatz bei der WM. Sofort brachte der wendige Mittelfeldspieler Schwung in die Partie und reisste mit geschickten Dribblings die dichte isländische Defensive auseinander. Sein erstes Tor war nicht sehr schwierig, sein zweites war aber Extraklasse! Bestnote 1

Unasenho Wirkte etwas hektisch und aufgeregt und konnte seine Qualitäten nach seiner Einwechslung nicht so zum Ausdruck bringen. 4

Empputoi Durfte 6 Minuten Spielpraxis sammeln und nutzte diese kurze Zeit exzellent indem er den Abstauber zum 4:1 ausnutzte. Dennoch: Nicht zu benoten


Tore: 0:1 Aron Einar Gunnarsson (22.) 1:1 Boldanto (29.) 2:1 Bozekoi (63.) 3:1 Bozekoi (66.) 4:1 Empputoi (90.+1)

Ballbesitz in  %:  64:36

Schüsse:  19:9

aufs Tor:  9:3

Ecken:  9:6

gelbe Karten: Birkir Már Saevarsson (17.), Aron Einar Gunnarsson (57.), Ragnar Sigurdsson (62.)   rote Karten:

Bald wirds ernst! Der erste richtige Test für die WM steht an Bearbeiten

Für den boyevanischen Fußballfan gibt es keine Möglichkeit zum Verschnaufen! Das turbulente und dramatische Saisonfinale mit dem SAC als "Delda-Veinaranto 2014" ist gerade ein paar Tage her, schon läuten die WM-Glocken. Während die SAC-Akteure nun mit breiter Brust zur Nationalmannschaft reisen, gilt es für die Spieler der geschlagenen Clubs, namentlich Nukleaca, Stani und Lativa, die Enttäuschung schnellstens abzuschütteln bzw. in Kampfgeist und Siegeswille umzuwandeln. Außerdem: Ein kleiner Bericht zu Boldanto, unser alles überstrahlenden Superheld

Vorgestern verkündete Nationalcoach Rudolfo Łeon im prunkvollen Vallala-Palast vor versammelter Presse den erweiterten WM-Kader. Die Nominierungen waren zum großen Teil wenig überraschend, alle arrivierten, bis auf die Langzeitverletzten Gozenho und Sômbrisc, sind dabei. Schließlich hatte Łeon vorher angekündigt dass weitere Talente oder Newcomer erst nach der WM langsam an das Team herangeführt werden, da Eingespieltheit bei der WM das wichtigste Kriterium sei.

Eine Ausnahme macht Łeon mit der Nominierung vom Mittelfelstrategen Klevonno, der auf eine grossartige Saison mit Nukleaca zurückblicken kann und nun den verdienten Lohn und Anerkennung bekommt. Ob er letztlich auch dem endülgtigen Kader angehören wird? Bei der Konkurrenz im Mittelfeld ist es wohl eher unwahrscheinlich ließ Łeon verkünden, aber debütieren soll er in jedem Fall - am besten schon am Dienstag gegen Island.

Über Island weiß man als Otto-Normal-Boyevanier eher wenig. Sie haben genau wie der boyevanische Rassemensch Wikingerwurzeln, sogar noch viel mehr nordisches Genmaterial. Es gibt viele Vulkane, Geysire dort und das altboyevanische entstammt der isländischen Sprache. Aber da hört es fast schon auf. Auch dass Boyevania und Island regen politischen Kontakt pflegen und wichtige Handelspartner sind ist sicher dem ein oder anderen bekannt.

Fußballerisch ist die Insel im Nordatlantik nur sporadisch in Erscheinung getreten - bis zur vergangenen WM-Qualifikation. Nur knapp scheiterten sie dort an Boyevanias WM-Gegner Kroatien und verfehlten damit den Rekord des kleinsten WM-Teilnehmers aller Zeiten (Island hat nur 320.000 Einwohner. Zum Vergleich: Allein Boyepolsa hat knapp 20 mal so viele!). Jahrzehnte lang von der Europäischen Konkurrenz belächelt, haben sie sich nun zu einer konkurrenzfähigen Fußballmannschaft gemausert.

"Sie haben starke Stürmer und der Trainer ist ein Taktikfuchs", fasste Łeon bei der Pressekonferenz zusammen und fügte hinzu: "Sie sind physisch stark, haben große Spieler und sind enorm schussgewaltig. Gylfi Sigurdsson ist diesbezüglich besonders hervorzuheben". Da scheint sich der Coach sehr gut informiert zu haben. In der Tat sind das die Dinge, auf die Boyevania besonders aufpassen muss wenn es mit dem Sieg im Palastı di Loato klappen soll.

Nichtsdestotrotz liegt die Favoritenrolle natürlich bei den Boyevaniern, vor allem im eigenen Stadion. Man erwartet gegen diesen unangenehmen Gegner keine Gala, aber zumindestens einen souveränen Arbeitssieg. Die Nordeuropäer haben eklatante Schwächen in der Defensive, von denen die dynamische boyevanische Offensivreihe profitieren dürfte. Auch martkwerttechnisch spricht alles für Boyevania: Der Deutschen Website "transfermarkt.de" zufolge, hat der Boyevanische Kader etwa drei mal so viel Marktwert wie der Isländische.

Viele boyevanischen Experten fragten sich im Vorfeld: Ist Island, bei allem Respekt, ein würdiger Gegner für das große Boyevanische Team? Łeon ist sich da sicher: "Es ist ein junges unbekümmertes Team mit Spielern die in ganz Europa verstreut spielen und eine äußerst gute Ausbildung genossen haben. Sie werden uns fordern" Łeon machte allerdings kein Hehl draus, dass die wahren Prüfsteine erst im Juni folgen, wenn die Gegner Argentinien und Serbien heißen. Man wolle die Isländer schon beim Spielaufbau unter Druck setzen um sie zu Fehlern zu zwingen. Auch räumt Leon ein, dass das Spiel gegen Island das letzte Spiel ist, in dem er womöglich rotieren wird.

Taktisch und personell stehen nämlich vor allem nach der Verletzung von Gozenho viele Fragen offen. Wer besetzt die Sechser-Position? Welche Spieler werden die Innenverteidigung bilden?

Für die Sechser-Position konnte sich die erfahrenen Spieler wie Apahi und Munanto nicht aufdrängen. Es bleibt noch Kraní, der eine fantastische Saison absolviert hat, allerdings aufgrund seines vorlautem Mundwerk ("Wenn ich bei der WM nicht spiele, sterbe ich") kein sehr gutes Standing genießt.

Der Trainer deutete mehrfach an dass er im Sinn hat das Juwel Bernado di Kompaesi als Sechser auszuprobieren. Mit seinen Stärken im Spielaufbau, in der Spielübersicht und im Zweikampfverhalten, sei er prädestiniert für diese Position. Zudem hat er bei Lativa diese Saison auch schon gelegentlich als Sechser agiert - und das meistens sehr solide.

Eine Verschiebung von di Kompaesi ins Mittelfeld würde auch die Innenverteidiger-Frage erheblich erleichtern. Von den fünf Innenverteidiger schent lediglich Sebenho keine Chancen auf einem Stammplatz zu haben. Es bleiben neben dem erwähnten di Kompaesi noch Mikelenho, Pascalenho und Nonanto. Die Kombination Pascalenho-Nonanto funktionierte bislang eher mittelprächtig, da beide eher Verteidiger der alten Schule sind, die ihre Stärken beim Grätschen und Kämpfen besitzen. In Sachen Spielaufbau sind beide aber nur biederer Durchschnitt. Man ist sich im boyevanischen Trainerteam einig, dass eine Innenverteidigung nur dann funktionieren kann, wenn beide Spielertypen sich ergänzen. Mikelenho, der den modernen Innenverteidiger verkörpert, wäre das passende Gegenstück zu Pascalenho und Nonanto. Mit letzteren hat er bereits 18 Länderspiele gemeinsam absolviert.

Geht man nun davon aus dass di Kompaesi tatsächlich ins DM gezogen wird, was keineswegs eine sichere Sache ist, dann stellt sich nur noch die Frage Mikelenho & Pascalenho oder Mikelenho & Nonanto. Nonanto ist nach seinem Wechsel zurück in die Delda wieder aufgeblüht, nachdem er zuvor bei Stoke nur noch Back-up war. Für ihn spricht die enorme Erfahrung. Für Pascalenho spricht dagegen dass er gerade mit dem SAC Meister wurde. Wie auch immer: Nach dem Senegalspiel will sich unser Coach endgültig festlegen!

Bezüglich der Stammelf wird es, von den notgedrungenen Wechseln abgesehen, keine erwähnenswerten Veränderungen werden. Die Forderung einiger Experten auf einen SAC-Block und einen Lativa-Block zu setzen, wurde von Łeon wehement abgewiesen.

So werden auch gegen Island zuerst einmal die besten 11 auflaufen. Auch mit dabei natürlich Boldanto, der endgültig zum neuen Nationalheld aufgestiegen ist (direkt unter unserem Führer Boye, versteht sich). Joak Boldanto, oder "Joaquin" wie die Spanier ihn getauft haben, ist offiziell der erste boyevanische Spieler in einem Champions League Finale und hat für einen unheimlichen Hype und Wirbel bei den allesamt staatlich kontrollierten boyevanischen Medien gesorgt. "Mit einem Boldanto in dieser Form, kann uns in Brasilien keiner aufhalten", schrieb beispielsweise die "Blazahemman". Zwar ist Boldanto bei Atletico kein unangefochtener Stammspieler, doch hat er diese Saison vor allem gegen große Gegner wichtige Treffer erzielt. Den wohl wichtigsten kürzlich gegen Chelsea: Das wichtige 1:1, dass dem Spiel die Wende zugunsten der Spanier gab.

Boldanto hat bei den spanischen Medien nicht die Strahlkraft wie sie seine Teamkameraden David Villa oder Diego Costa haben, aber er ist sicher auf einem guten Weg. Die Herzen der Fans hat er schon erobert, sowohl die der spanischen als auch der boyevanischen. Hoffentlich wird er bald den Henkelpott in den Abendhimmel von Lissabon heben dürfen und im Juli einen goldenen Pokal in den Abendhimmel von Rio de Jainero.

WM-Vorbereitung, Teil 1 - müheloser Sieg gegen hilflose Schwarzafrikaner Bearbeiten

Der Auftakt ins WM-Jahr 2014 ist geglückt! Auf neutralem Boden, im St.Jakob-Stadion in Bern, wurden dem krassen Außenseiter Kenia von hungrigen und motivierten Boyevaniern klar die Grenzen aufgezeigt – am Ende hieß es standesgemäß 5:0.

In die Torschützenliste trugen sich Flokratisson mit einem Doppelpack, Öltigo, Keeper Niratoi per Elfmeter und Joker Grantesco ein.

Die Stimmung im Vorfeld dieses Testspiels hätte besser sein können auf Seiten der Boyevanier. Es wurde Kritik laut ob der Gegnerwahl, denn Kenia gilt nicht gerade als Topkaliber, schon gar nicht als Vorbereitungsgegner für die WM und die Sinnhaftigkeit dieses Freundschaftskicks wurde in Frage gestellt. Teamintern plagte man sich mit etwas Verletzungspech herum. Neben den langzeitverletzten Gozenho, dessen WM-Aus ein herber Rückschlag für das Team ist, fiel auch Manscivinna aus sowie kurzfristig Neu-Sevillaner Mikelenho, der eigentlich gemeinsam mit Pascalenho die Innenverteidigung bilden sollte. Für ihn lief der Youngster di Kompaesi auf, der eigentlich für die Sechser-Position ausprobiert werden sollte. Dort spielte wiederum Apahi, der eigentlich kein sehr gutes Standing in der Nationalmannschaft hat, vor allem da Leon bekanntlich kein großer Fan der mexikanischen Liga, wo Apahi seine Brötchen verdient, ist. Für Ärger sorgte die Absage Boldantos, der eigentlich kerngesund ist, aber beteuerte dass das Spiel „kein Platz in seiner sportlichen Planung“ habe. Medien und Fans warfen ihm arrogantes und überhebliches Verhalten vor; er halte sich für etwas besseres nur weil er bei einem Weltklasse-Verein spielt.

Ansonsten setzte der Coach auf altbewährtes. Ivonho, Ôltigo, Bozekoi und Flokratisson bilden die Offensivabteilung. Unasenho, der eine blendende Saison spielt, agierte auf der Position des Achters.

1.HalbzeitBearbeiten

Boyevania legte los wie die Feuerwehr. Mit einem überfallartigen Angriff direkt nach Anstoß zwangen die rot-grünen Tiger den dunkelschwarzen kenianischen Torhüter zu einer ersten Parade. Bei der anschließenden Ecke sah der dicke Neger Torhüter dann weniger gut aus. Er sprang am Ball vorbei und Flokratisson stand genau richtig um den Ball ins verwaiste Tor zu köpfen. Das 1:0 nach gerade mal 49 Sekunden.

Ein Auftakt nach Maß und Boyevania hielt das Tempo permanent hoch. Die Kenianer, welche die Reise in die Schweiz nur dank Fördergelder der FIFA finanzieren konnten, waren willig, aber in den Zweikämpfen immer ein Tick zu spät dran. Boyevania nutzte die Unordnung in der kenianischen Abwehr und so gelang es Unasenho sich durch die Mitte durchzutanken. Sein Pass fand Ôltigo, der den Ball per Dropkick ins rechte Eck zimmerte und damit das frühe 2:0 besiegelte.

Boyevania ließ den Ball nun gepflegt durch die eigenen Reihen laufen ohne aber dabei kenianische Tor dabei bedrohlich nahe zu kommen. Kenia wagte in der 13.Minute erstmals einen forschen Versuch, als Mazembe Butanganga sich ein Herz fasste und aus 22 Metern abzog. Der Ball landete allerdings in den Zuschauerrängen. Apropos 22: So viele Minuten waren gespielt als die Offensivkünstler Boyevanias ihre Klasse aufblitzen ließen. Nach einer pfeilschnellen und brillanten Kombination war Bozekoi frei durch, wurde dann aber ungestüm zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte „Siggi“ Flokratisson äußerst souverän. Wer denn auch sonst?

Das Tor und insbesondere die Art wie es herausgespielt wurde verleitete den Kommentator kurzerhand zur Wortneuschöpfung „Bayernvanische Nationalmannschaft“ in Anspielung auf dem FC Bayern, der bekannt ist für seine enorme Ballsicherheit und grandioses Passpiel. Nunja, bis dahin ist es wohl noch ein langer Weg für die Tiger.

Raubtiere gibt es in Kenia zu Genüge, aber scheinbar haben die Nationalspieler sich nicht besonders viel von ihnen abgeschaut. Denn gefährlich wurden sie sehr selten, das einzig animalische an den Akteuren war ihr affenähnliches Erscheinungsbild

Der ein oder andere Kenianer bewies hier und da seine technische Beschlagenheit, aber meistens blieb es brotlose Kunst. Aber mit brotlos kennt sich die kenianische Bevölkerung ja ganz gut aus.

Genug mit den Späßen! Say no to racism! Boyevania hatte in den ersten 45 Minuten alles im Griff und hätte in der 34. Minute (Pfostenschuss Ivonho) und in der 39. Minute (Rennada knapp vorbei) durchaus noch nachlegen können. Kenia kam in der 41. Minute halbwegs gefährlich vors Tor, doch der Abschluss misslang Topstürmer Boubacar Tsafack, sodass Niratoi den Ball recht mühelos unter seinen Armen begraben konnte.

Begraben konnten die Kenianer mittlerweile auch ihre verhungerten Kinder Hoffnung, denn ein 0:3 zur Halbzeit war – und da sind sich wohl alle einige – ein irreperables Ergebnis.

2.HalbzeitBearbeiten

Boyevania brachte zur zweiten Halbzeit Caleggoi für den Freiburger Rennada und Grantesco für Bozekoi, der trotz herausgeholten Elfmeters wieder mal eher blass blieb.

Einer kurzen boyevanischen Druckphase nach dem Wiederanpfiff folgte ein eher gemächlicher Abschnitt zwischen 55. und 70. Minute. Zudem brachte der Dreifachwechsel in der 66. Minute den Spielfluss etwas durcheinander. Nichtsdestotrotz pfiff der Schiedsrichter in der 70. Minute erneut Elfmeter. Ursache war ein missglückter und zu kurz geratener Fehlpass des kenianischen Linksverteidigers, der den fettleibigen Torwart zu einer wahnwitzigen Risiko-Aktion zwang bei dem er Empputoi regelwidrig von den Beinen holte. Eine rote Karte wäre hier angebracht gewesen, doch der Referee ließ Gnade walten und zog nur den gelben Karton.

Nachdem Flokratisson bereits seine verdiente Auszeit bekam stellte sich die Frage wer nun den fälligen Elfmeter schießen sollte. Der Torwart Niratoi dachte sich „das ist mein Tag“, stürmte nach vorne und schnappte sich den Ball. Die Mitspieler gönnten ihm die Möglichkeit, sein erstes Länderspieltor zu erzielen. Moralisch ist es sicher eine fragwürdige Aktion, da sie damit den eh schon haushoch unterlegenen Gegner demütigen, aber auf der anderen Seite sind die Kenianer ohnehin dauergrinsende fröhliche Afro-Afrikaner, die nicht schlau genug sind um sowas wie Demütigung zu empfinden.

Ihre mangelnde Intelligenz machte jede Form von spielerische Kultur oder taktischer Finesse unmöglich, daher wundert es nicht dass die Mohrenköpfe, so der Spitzname der Mannschaft, ihre beste Chance durch einen einfachen Standard hatten. Ein kraftvoller Freistoß von Simba Mufasa in der 75. wurde abgefälscht, nahm dadurch eine tückische Flugbahn und verfehlte das Tor nur um etwa einen Meter.

Die überlegene Boyevanische Rasse Mannschaft krönte diesen souveränen Auftritt mit dem fünften Tor, womit das fünf zwölftel Dutzend voll war. Grantesco stocherte den Ball in einer unübersichtlichen Situation am überanstrengten Keeper vorbei zum 5:0.

Das Spiel hätte durchaus noch höher enden können, aber es ist verständlich dass Boyevania nicht 100% gab angesichts der wichtigen bevorstehenden Playoff-Phase in der Delda Nacconali. Doch mit dem Ergebnis kann jeder Anhänger leben und es gibt durchaus Selbstbewusstsein für dieses immens wichtige Länderspieljahr 2014.

Weiter geht es im 13. Mai mit einem Heimspiel gegen Island, das Boyevania etwas mehr herausfordern sollte. Die echten Gradmesser warten aber erst Ende Mai und Anfang Juni auf die rot-grünen Tiger, wenn es gegen Serbien und Argentinien zur Sache geht.


Mr. Aufstellungels: Niratoi – Koleho (81. Mimura), Pascalenho – di Kompaesi – Rennada (45. Caleggoi) – Apahı, Unasenho (66. Kraní) – Ôltigo (66. Estevez), Bozekoi (45. Grantesco), Ivonho – Flokratisson (66. Empputoi)

Boyevania - Kenelsia 5:0 (3:0)Bearbeiten

Tore: 1:0 Flokratisson (1.), 2:0 Ôltigo (7.), 3:0 Flokratisson (22.,Foulelfmeter), 4:0 Niratoi (70. FE), 5:0 Grantesco (85.)

Ballbesitz in  %:  64:36

Schüsse:  15:6

aufs Tor:  8:1

Ecken:  17:3

gelbe Karten:  nerv nicht   

21.2.2014: WM-Aus für Gozenho Bearbeiten

Bittere Nachrichten für die Supporter der boyevanischen Nationalmannschaft: Stammsechser und Leistungsträger Meiro Gozenho hat sich am Wochenende beim Erendivisie-Match gegen Breda (1:1) einen Mittelfußbruch zugezogen und ist damit für mehrere Monate außer Gefecht gesetzt. Somit wird er die WM nur als Zuschauer verfolgen können. Gozenho scheint zum Glück damit umgehen zu können. Auf der Plattform Twitter postete Gozenho einen Tag nach der Verletzung ein Bild von sich im Krankenhaus mit dem Text "Season over , World cup over. Shit happens. So Feyenoord will be successful anyway and I will have relaxing holidays in Brazil #Eredivisie #Boyevania" Weniger entspannt gestaltet sich nun die Situation für Trainer Leon, denn Gozenhos Ausfall öffnet eine große Baustelle, die kaum reperabel scheint. Gozenho, der in jungen Jahren für die Reserve-Mannschaft von Arsenal auflieg, hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Bei Kopenhagen wurde er schnell ein wichtiger Kopf des Teams, und die Umgewöhnung nach seinem Wechsel zu Feynoord nach Holland glückte mühelos, auch hier ist er unangefochtener Stammspieler. Wahrscheinlicher Ersatz wird nach aktuellem Stand der Stani-Sechser Tonio Kraní sein.

Klub-WM: SAC chancenlos im Finale Bearbeiten

Im Duell gegen den Champions League-Sieger FC Bayern wurden dem CONCACAF-CL-Sieger die Grenzen aufgezeigt. Der SAC kassierte eine verdiente und klare 1:4-Pleite, kann aber dennoch mit erhobenen Hauptes wieder nach Hause fahren. Neben taktischer Naivität war es schlicht und einfach die individuelle Qualität der Bayern die den Ausschlag gab.

Bericht folgt

Sacbayern


Transfernews: Mikelenho auf Leihbasis nach Sevilla Bearbeiten

In etwa zwei Wochen öffnet sich wieder der Transfermarkt. Eine Gelegenheit für kriselnde Clubs personell nochmal nachzubessern oder für stärkere Clubs junge Ersatzspieler bei anderen Clubs zu "parken" um sie dort weiterentwickeln zu lassen.

Letzteres tat der PSG, indem sie Mikelenho, der gerade erst im Sommer von Lativa zum neureichen Champions-League-Teilnehmer wechselte, zum FC Sevilla verlieh. Die Initiative zum vorübergehenden Vereinswechsel kam allerdings von Mikelenho selbst, der damit auf die Warnung des Nationalcoaches Rudolfo Leon reagierte. Dieser sagte vor einigen Wochen in einem Interview, dass bei ihm nur Spieler mit ausreichender Spielpraxis Chancen auf einem Stammplatz bei der WM 2014 haben werden. Mikelenho kam in der gesamten Hinrunde, obwohl er stets fit war, nur auf kümmerliche 54 Minuten Spielzeit in der Ligue 1, und das jeweils als Einwechselspieler. Lediglich im französischen Pokal durfte er sich von Beginn an beweisen. Viele ahnten bereits im Vorfeld, dass Mikelenho bei einem Club wie Paris St. Germain derzeit keine realistische Chance auf einem Stammplatz hat, doch die stolze Summe auf dem Gehaltscheck war für Mikelenho wohl ein sehr überzeugendes Argument. Nun hat auch er eingesehen, dass es einer Veränderung bedarf, wenn er bei der WM auf dem Platz stehen möchte. Seinen neuen Arbeitgeber kann man auch getrost als Topclub bezeichnen, denn es handelt sich um den spanischen Traditionsverein FC Sevilla. Der finanziell angeschlagene Club aus Andalusien spielt keine schlechte Saison. So wurde die Gruppenphase der Europa League souverän überstanden (Gruppengegner übrigens der SC Freiburg, dem Verein von Kriscano Rennada) und in der Liga hält man wenigstens den Anschluss zu den EL-Plätzen. Doch die Defensivleistung des Vereins ist alamierend (28 Gegentore in 16 Spielen!) und daher begab man sich auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen IV - und fand ihn in Person von Mikelenho. Ein gutes, preiswertes Geschäft für die Mannschaft, wenn man bedenkt, dass sie nur 50% der Gehaltskosten übernehmen müssen. "Mit Mikelenho bekommen wir einen intelligenten und starken Innenverteidiger, der der beste seines Landes ist und uns Stabilität verleihen kann" erzählte Trainer Emery voller Lobes. Auch Mikelenho kann dem Luftwechsel nur positives abgewinnen: "Die Stadt und das Umfeld ist schön und genau richtig für mich, und die Mannschaft ist hungrig und hat noch großes vor. Ich werde ihr dabei helfen" Der FC Sevilla hat sich keine Kaufoption sichern können, was darauf hindeutet, dass PSG perspektivisch mit Mikelenho plant. Nun liegt es an ihm, ob er den hohen Ansprüchen gerecht werden kann.

Weitere Transfers

Arona Estevez, der Shootingstar des Gold-Cups, hat sich in den letzten Monaten von dem eher unscheinbaren Mitläufer zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. Trotz seiner Topform, kann Otari aktuell die starke letzte Saison nicht bestätigen und Estevez wagt daher nun den Schritt zu einem größeren Club in Europa. Estevez wird ab dem 1.Januar - zunächst auf Leihbasis - für das Serie-A-Team FC Genua auflaufen. Er soll die kreative Lücke füllen und das Offensivspiel der Genuaner attraktiver gestalten. Der FC Genua besitzt eine Kaufoption, welche sich auf 3 Mio. € beläuft, für den Fall das Estevez einschlägt. Lange hatte man bereits den 26-jährigen beobachtet, doch das Risiko einer sofortigen festen Verpflichtung wollte man nicht eingehen, da die Serie A vor allem was Defensivarbeit betritt ein viel höheres Niveau besitzt als die Delda Nacconali und somit die wahre Leistungsfähigkeit von Estevez schwer einzuschätzen scheint. Estevez ist indes optimistisch: "Ich denke ich passe zu diesem Verein. Es war immer ein Traum für mich in Europa zu spielen"

Der junge Rechtsverteidiger Vasco Mimura, Ersatzspieler für Koleho bei den Tigosc rubiveidi, passt sich dem Trend an und wechselt wie viele Boyevanier zuvor nach Europa. Der halb-japaner, der in der mexikanischen Liga als einer der talentiertesten Verteidiger gilt, schnürt seine Schuhe von nun an für den englischen Zweitligisten FC Watford. Watford liegt aktuell im Niemandsland der Tabelle und steckt im Umbruch, junge Talente sollen den Verein ein neues Gesicht verleihen. 1,5 Mio. kostet Mimura, der sich in England vor allem eine physische Weiterentiwcklung erhofft. "Ich habe gehört, dass dort härter gespielt wird, anders als in Mexiko. Darauf bin ich sehr gespannt"

Dem offensive Mittelfeldspieler Kalvi Grantesco, der vom Nationalcoach zuletzt nicht mehr berücksichtigt wurde, zieht es nach vier Jahren Mexiko-Aufenthalt wieder in die Heimat. Bei CF America konnte er nie an den Topleistungen von seiner Zeit bei UNAM Pumas anknüpfen und fungierte meistens nur als Joker. Frei nach dem Motto "manchmal muss man einen Schritt zurück gehen um dann zwei nach vorne zu gehen" versucht Grantesco jetzt bei dem Mittelfeldclub CSKE Grumia die Kurve zu bekommen und auch wieder die Aufmerksamkeit des Nationaltrainers zu erlangen. Seine Chancen für das WM-Ticket stehen ohnehin nicht schlecht, da es im offensiven Mittelfeld der Boyevania an Alternativen mangelt, insbesondere seit Manscivinna den Part als 8er ausfüllt.

Luiz Leandro, bekannt als der erste eingebürgerte Nationalspieler Boyevanias, war bei Trenacconali schon länger nicht mehr glücklich. Dennoch war die boyevanische Öffentlichkeit überrascht, als der gebürtige Brasilianer seinen Wechsel in den Scheich-Staat VAE verkündete. Sein neuer Verein heißt Al-Jazera. Seit jeher sind die arabischen Ligen vor allem für jene ausländische Spieler anziehend, die ihren Zenit überschritten haben, und im fortgeschrittenen Alter noch mal gut verdienen möchten. Leandro ist zwar schon 31, spielt aber noch immer auf recht hohem Niveau, und wäre für die meisten boyevanischen Erstliga-Clubs eine große Verstärkung. Nach eigenen Aussagen ist es die exotische und besondere Umgebung am arabischen Golf, die für ihn ausschlaggebend war.

Klub WM: Last-Minute-Tor bringt Finaleinzug Bearbeiten

Dank einem Last-Minute-Treffers zum 2:1 von Flokratisson löste der SAC gegen den südamerikanischen Vertreter das Finalticket und erfüllt sich den großen Traum gegen einen echten Weltclub zu spielen - dem FC Bayern.

Getreu dem Motto "Nonhun ôdravi on liscı avinanci" (Never change a winning team) ließ der Coach das Team unverändert auflaufen. Man hatte gegen das Altstar-Essamble aus Mineiro, mit ehemaligen Weltstars wie Ronaldinho bestückt, Respekt, aber keine Angst und so sah man kein Anlass zu taktischen Umstellungen. Die Buchmacher erwarteten ein Duell auf Augenhöhe und der SAC wollte mit offensiver Spielweise demonstrieren, dass sie die bessere Mannschaft sind.

Sacwm1

1. Halbzeit: Unterhaltsamer Schlagabtausch

Der SAC begann das Spiel wild und entschlossen und presste bereits in der gegnerischen Hälfte. Ein wuchtiger Schuss Ivonhos aus 18 Metern zwang den Torwart Victor zu einem ersten guten Reflex (4.). Im Gegenzug machte Ronaldinho erstmals auf sich aufmerksam, als seine scharfe, als Flanke angedachter Schuss den linken Pfosten nur ganz knapp verpasste (6.). Auch fortan ging es schnell hin und her, es wurde früh sichtbar das beide Teams ihre Stärke in der Offensive haben. Es darf dabei nicht verschwiegen werden, dass beide Teams relativ einfach durch das Mittelfeld gelangten, da ein defensives Mittelfeld bei beiden Teams quasi nicht existent war. Große Lücken im Mittelfeld offenbarten taktische Mängel. Die logische Konsequenz des offensiv geführten Duells erfolgte in der 17. Minute, als das erste Tor fiel - leider für das falsche Team! Ausgerechnet Koleho leistete sich im Spielaufbau einen leichtsinnigen Stockfehler, woraufhin Jésus Datólo sich den Ball schnappte, gedankenschnell Diego Tardelli anspielte der mit einem satten Rechtsschuss Dagursson keine Chance ließ. Die Führung für Mineiro. Beinahe postwendend kombinierte sich der SAC über die linke Seite in den Strafraum der Brasilianer, wo Msakni zum Fall gebracht wurde. Elfmeter für den SAC! Eine bessere Antwort auf den Rückstand konnte man nicht geben. Flokratisson's Schuss war etwas unplatziert, allerdings zu hart für Victor, sodass es nun 1:1 stand! Beinahe hätte der SAC kurz danach das Spiel vollständig gedreht, doch der wunderschön angeschnittene Fernschuss von Izaguirre streifte nur den Außenposten (22.). Beide Mannschaften blieben weiterhin gefährlich, allerdings ließ die Präzision in den Angriffen nach, sodass es auf beiden Seiten nur noch vereinzelt zu Torchancen kam. Die Innenverteidigung der Boyevanier wirkte insgesamt sicherer als im Viertelfinalspiel gegen Casablanca, vor allem in der Luft wurden keine Zweikämpfe verloren. Die Defensivarbeit der Offensivkräfte ließ zu wünschen übrig, wodurch in der Mitte zu große Lücken entstanden. Unterschiede im Stil waren durchaus erkennbar. Während der SAC oft mit direkten Pässen probierte sich dem Mineiro-Tor zu nähern, waren bei Atletico oftmals Einzelleistungen das Rezept. Der neutrale Zuschauer durfte nach 45 Minuten jedenfalls sehr zufrieden und eine spannende zweite Halbzeit war garantiert!

2. Halbzeit: SAC unter Druck - aber erfolgreich Der SAC-Coach gab dem etwa verunischerten Brazorimo eine Auszeit und brachte den erfahrenen Olgenho. SAC begann den zweiten Durchgang ähnlich druckvoll wie den ersten, doch die Angriffe waren ein wenig übermotiviert und zu hektisch, sodass das Tor Mineiros nicht gefährdet war. Mineiro's Angriffsbemühungen waren zunächst nur sporadisch vorhanden, doch nach einer Stunde zogen sie das Tempo an. Mittelstürmer Jô hatte die erste Großchance in der 2. Halbzeit, als er aus 9 Metern per Dropkick abzog und Dagursson eine Glanzparada abverlangte (61.). Dies war der Anfang einer Druckphase. Plötzlich waren die Brasilianer das überlegene Team. Ronaldinho versuchte Dagursson mit einem Lupfer zu überlisten, doch sein Versuch war etwas zu hoch angesetzt (66.). Eine Minute später geriet Dagursson einmal mehr in den Vordergrund, als er einen platzierten Freistoß von Dátolo noch um den Pfosten lenkte. Die Boyevanier hatten in den Minuten merklich Probleme für Entlastung zu sorgen und das Unentschieden wurde mehr und mehr schmeichelhaft. In der 75. Minute hatten sie erneut Riesendusel, als der dunkelhäutige Schiedsrichter aus Gambia ein Handspiel von Papp im Strafraum übersah und Atletico damit einen fälligen Elfmeter verwehrte. Erstaunlichweise gab es wenig Proteste seitens der Brasilianer, die es wohl auch nicht alle erkannten. 10 Minuten vor Schluss wurde Danilo Alsotoi für den müden und blass gebliebenen Ôltigo eingewechselt. Dieser Wechsel sollte sich im Endeffekt als Schlüssel zum Erfolg erweisen. In den letzten 10 Minuten ließ der Druck von Mineiro wieder nach und der SAC spielte fortan wieder geordneter, ruhiger und souveräner. Die beiden Teams schienen mit dem Unentschieden zufrieden zu sein, und alles deutete auf eine Verlängerung hin. Dann, in der 89. Minute, folgte der Auftritt von Joker Alsotoi: Er nutzte seine Frische aus und überlief auf der rechten Seite den Rechtsverteidiger Mineiros. Seine anschließende Flanke war ziemlich niedrig, doch Flokratisson kam noch artistisch mit dem Kopf an den Ball und beförderte ihn ins gegnerische Netz - der Siegtreffer!!! Das Finale war damit gesichert! Riesenjubel brannte auf bei den mitgereisten boyevanischen Fans und Flokratisson wurde mal wieder zum Matchwinner. Unglaublich, wie schnell er nach dem komplizierten Kreuzbandriss wieder in Form gekommen ist. Vielleicht kann er seine Klasse auch am Samstag unter Beweis stellen, denn dann geht es gegen die beste Mannschaft Europas, dem FC Bayern München! Dem SAC steht das vielleicht bedeutendste Spiel seiner Geschichte bevor.

Klub WM: SAC besiegt Gastgeber und zieht ins Halbfinale ein Bearbeiten

In einem über weite Strecken taktisch geprägten aber unterhaltsamen Spiel zwischen Raja Casablanca und dem SAC Boyepolsa, konnte der Favorit aus Boyevania sich letzlich verdient mit 3:1 (0:0) durchsetzen und trifft nun am 18. Dezember auf den Sieger der Copa Libertadores.

Der SAC, der dieses Turnier äußerst ernst nimmt und sich dementsprechend intensiv vorbereitet hat, kann mit Bestbesetzung auflaufen. Extra für dieses Turnier schonte man einige wichtige Aktuere im eigentlich eminent wichtigen Spiel gegen Tabellenführer Nukleaca Lojobaler und folgerichtig verlor man das Heimspiel, woraufhin es ein gellendes Pfeiffkonzert gab. Auch in den Medien gab es heftige Kritik und Häme. Der SAC spielt bisher eine enttäuschende Saison in der man vor allem gegen die direkten Konkurrenten nicht punkten konnte, daher war gegen Nukleaca verlieren eigentlich verboten. Doch die überraschend frühe Rückkehr von Flokratisson, der im Comeback gegen Loneha (9:0) gleich zweimal traf, nach seinem Kreuzbandriss im Sommer, weckt Hoffnung auf Besserung. Eine überzeugende Performance auf der Weltbühne namens Klub-WM sollte dafür der erste Schritt sein. Der SAC lief mit folgender Aufstellung auf:

Sacwm1

Dagursson, der Dauerbrenner des SAC, hütet wie gewohnt das Tor der Boyepolsaner.

Die zuletzt recht anfällige und nicht sehr eingespielte Innenverteidigung besteht aus Nationalspieler Pascalenho und Papp. Pascalenho machte in den letzten Wochen eher außerhalb des Fußballsplatz Schlagzeilen (Schlägerei in einer Tankstelle) und war sportlich konstant unkonstant. Papp verdrängte im Lauf der Saison Rodriguez als zweiter Innenvertidiger und macht seinen Job sehr solide. Doch gegen gute Gegner wirkt er überfordert.

Unterstützt werden soll die Innenverteidigung vom Kapitän und Leistungsträger Nisi Koleho, der seine Führungsqualitäten in den vergangenen Wochen leider nicht immer zeigte. Trotzdem ist er für diese Klub-WM ein unverzichtbarer und immens wichtiger Akteur.

Linksverteidiger Izaguirre ist derzeit einer der wenigen Spieler die ihre Normalform erreichen. Der Honduraner ist sowohl im Offensivdrang als auch in der Defensive wertvoll und so wundert es nicht dass er Publikumsliebling ist.

Die Problemzone ist nach wie vor das defensive Mittelfeld. Brazorimo ist aufgrund der anhaltenden Formschwäche Olgenho's in die Mannschaft gerückt, kann den Ansprüchen allerdings nicht genügen. Die enorme Schwäche im Zentrum ist sicher eines der Gründe, warum der SAC bisher gegen alle großen Teams ins Hintertreffen geriet. Im Winter soll hier nachgerüstet werden.

Das Prunkstück des SAC, vor dem viele Gegner in Ehrfurcht erstarren, ist natürlich das magische Quartett im offensiven Mittelfeld. Jadson als Mittelfeldregisseur und Ideengeber und Ivonho als unermüdlicher Arbeiter ergänzen sich selbst in Krisenzeiten prächtig. Olgenho als Flügelflitzer und Msakni als trickreicher Dribbler komplettieren die Offensivreihe, die sich im internationalen Vergleich absolut sehen lassen kann. Die spielerische Klasse will man auch in der Klub-WM demonstrieren.

Im Sturm kann der SAC nach monatelanger Misere endlich wieder auf Superstar Flokratisson setzen. Wie nah er schon wieder an seiner Normalform dran ist, lässt sich trotz des gelungenen Debüts schwer sagen, denn Loneha kann kaum als Gradmesser gelten. Flokratisson, der ohnehin schon von vielen europäischen Clubs beobachtet wird, hat einmal mehr die Chance sich auf internationaler Bühne zu präsentieren.

1. Halbzeit: Gegenseitiges Abtasten

Das Match begann gemächlich und ausgeglichen. Die Mannschaften neutralisierten sich weitgehend. Der SAC erarbeitete sich ein optisches Übergewicht, Raja versuchte es mit schnellen Angriffen in die Spitze und kam so zu einigen Halbchancen. Auch die erste echte Torchance konnten die vor heimischen Publikum spielenden Nordafrikaner vorweisen. Ein Fernschuss in der 13. Minute verfehlte das SAC-Tor nur knapp. Der SAC wurde in der Folgezeit gefährlicher, allerdings weniger durch Spielzüge, als eher durch individuelle Aktionen. In der 21. Minute dribbelte Msakni sich an drei Spielern vorbei und zwang den Raja-Keeper zu einer ersten Parade. Ein Kopfball von Flokratisson vier Minuten später war etwas zu hoch angesetzt. Das Spiel war weiterhin eher langweilig anzuschauen und taktisch geprägt. In der 33. Minute wäre der SAC dann beinahe in Führung gegangen: Nach einer Ecke herrscht zunächste Konfusion im Strafraum der Casablancaner, aus dem Hinterhalt zog Brazorimo ab und traf den Außenpfosten. Anschließend waren die Afrikaner bemüht den Ball in den eignen Reihen zu halten um die Spielkontrolle zu erlangen. Dies gelang halbwegs, da der SAC sich eine Verschnaufpause genehmigte. Einen Schockmoment gab es dann unmittelbar vor der Halbzeitpause, als Papp beim Abwehrversuch über den Ball trat und der Raja-Stürmer urplötzlich alleine auf Dagursson zulief. Ihm versagten allerdings die Nerven und sein Schuss verfehlte das SAC-Tor erstaunlich deutlich. Fazit zur ersten Halbzeit: eine Großchance auf beiden Seiten, sonst Vorteile für den SAC, sehr viel taktisches Geplänkel. Der SAC musste sich steigern im zweiten Durchgang, allerdings war es von vornherein klar dass es für den psychisch etwas angeschlagenen Topclub schwer wird gegen motivierte Gastgeber, die nur höchstselten das Vergnügen haben gegen internationale Topclubs anzutreten.

2.Halbzeit: Der SAC dreht auf

Ohne Wechsel gingen die Gäste in die zweite Halbzeit, doch das machte rein gar nichts, denn der SAC spielte wesentlich strukturierter und ideenreicher nach vorne. Schon zwei Minuten Nach Wiederanpfiff knackten sie mit einer wunderbaren Kombination das marrokanische Abwehrgebilde, sodass Jadson letztlich durch war, und den Keeper edel überlupfte. 1:0 für den SAC, der endlich zeigte was in ihm steckt! Weitere zwei Minuten dauerte es, bis es erneut im Kasten des Gastgebers klingelte. Ein Freistoß von Jadson aus 21 Metern wurde unhaltbar abgefälscht und bescherte den Boyevaniern eine beruhigende 2:0-Führung! In Folge der fulminanten 5 Minuten, zog sich der SAC weit zurück und ließ Raja kommen. Anfangs waren die Angriffsbemühungen der Afrikaner eher zaghaft, sicher auch begründet durch den Schock des plötzlichen Rückstands. Durch die Einwechslung eines jungen Mittelfeldtalentes kam mehr Schwung ins Offensivspiel der Casablancaner. Der SAC, der nun phasenweise zu überheblich auftrat wurde um die 65. Minute herum regelreicht hinten eingeschnürt. In der 70. Minute wurde Raja für ihr Powerplay belohnt. Bekam vorher immernoch ein Boyevania irgendein Körperteil an den Ball, waren sie diesmal kollektiv chancenlos. Nach Doppelpass mit Mohanad brauchte Al-Hadji nur noch den Ball an Dagursson vorbeischieben. Die mittelmäßige Innenverteidung des CONCACAF-CL-Siegers brachte die Mannschaft mal wieder in Schwierigkeiten. Der Ausgleich lag anschließend allerdings nicht wirklich in der Luft. Der SAC legte wieder einen Zahn zu und nahm das Heft des Geschehns in die Hand. Flokratisson hätte bereits für die Entscheidung sorgen müssen als er in der 75. Minute freistehend aus 10 Metern dem Keeper direkt in die Arme schoss. Es war heute definitiv nicht der beste Tag für den Nationalspieler! Als Raja noch einmal alles nach vorne warf, konterte SAC den Gegner schonungslos aus: Mit nur drei Stationen wurde der Konter ausgeführt und am Ende war es Ôltigo, der den heraneilenden Keeper ausspielte und locker ins Tor einschob. 3:1 - die Entscheidung! Nach Abpfiff gab es leichte Pfiffe von Reihen der Marrokaner, die sicherlich nicht angebracht waren, denn Raja hat sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut geschlagen. Fazit: Letzlich setzte sich mit dem SAC das abgezocktere Team durch, dass mehr spielerische Klasse an den Tag legte und in den richtigen Momenten die Tore erzielte. Erfreulich war die Leistung des viel gescholtenen Brazorimo, der seinen Job als Sechser mit Bravour meisterte und keine Mühe mit den Gegenspielern hatte!

Boyevania trifft auf Gastgeber Bearbeiten

Paukenschlag bei der heutigen Auslosung in Rio: Boyevania bekommt es im nächsten Sommer ausgerechnet mit den Gastgebern aus Brasilien zu tun und hat damit ein denkbar schlechtes Los gezogen. Die Brasilianer sind bei weitem keine unbekannte Mannschaft für die rot-grünen Tiger, das Duell Brasilien gegen Boyevania gab es in den vergangenen Jahrzehnten desöfteren, sei es bei der WM, der Copa America, dem Gold Cup oder auch beim Confederations Cup. Die Billanz sieht aus boyevanischer Sicht negativ aus, doch hin und wieder erwies man sich als wenig spendierfreudig und nahm die Punkte mit nach Hause. Unvergessen: Der Sieg nach Elfmeterschießen bei der Copa America 2011. Brasilien in einen derart prestigeträchtigen Wettbewerb rauszukegeln, hielt im Vorfeld niemand für möglich. Auch das jüngste Duell konnten unsere Jungs siegreich gestalten: Im Palastı di Loato gab es einen 3:2-Heimsieg zu bestaunen! Die Brasiliener, wenn auch hochfavorisiert und motiviert, sind also gewarnt.

Der erste Gegner wird am 13. Juni allerdings nicht Brasilien sein, sondern die unzähmbaren Löwen aus Kamerun. Die Mannschaft um den alternden Superstar Eto'o besitzt hohe individuelle Klasse, kann aber in großen Turniern selten den Anprüchen gerecht werden. Die besten Zeiten dieser Mannschaft scheinen jedenfalls der Vergangenheit anzugehören. Boyevania hätte es schlimmer treffen können. Will das Team ernsthafte Chancen aufs Weiterkommen haben, muss ein Auftaktsieg her, das scheint Fakt.

Das letzte Spiel der Gruppe könnte das Schlüsselspiel werden, denn es geht gegen Kroatien, vermutlich der ärgste Konkurrent im Kampf um Platz 2. Die Kroaten, seit jeher mit großer offensiven Qualität gesegnet, kriselten zuletzt erheblich, was die Qualifikation und der Traum von Brasilien ernsthaft gefährdete. Ein Trainerwechsel brachte die Wende. Der neue Coach Kovac analysierte den als unbesiegbar geltenen Relegationsgegner Island derart intensiv, dass die Kroaten das Wunder vollbrachten, und die übermächtige Nordatlantik-Insel vollkommen unverdient rauswarfen. Es könnte eine Nervenpartie werden am letzten Spieltag zwischen den beiden Teams, doch Boyevania hat die Qualität den Gegner aus dem Balkan in die Schranken zu weisen.

Als sei die Gruppe nicht schon unangenehm genug, warten im Achtelfinale Kaliber wie Weltmeister Spanien und Niederlande. Der Weg Boyevanias zum lang ersehnten WM-Titel könnte steiniger kaum sein. Mal wieder hat die FIFA es offenbar auf Boyevania abgesehen, und ihnen die schwerstmögliche Ausgangsposition gebracht. Doch wer den Titel nach Hause holen möchte, darf vor niemanden Angst haben. Schließlich rang Boyevania 2010 in der Gruppenphase den Spaniern ein 0:0 ab.

Rodolfo Łeon: "Für uns ist es ein absolutes Highlight gegen den Gastgeber und Titelaspiranten Brasilien antreten zu dürfen. Wir sehen es weniger als schwierige Aufgabe, sondern eher als besondere Erfahrung und Motivation. Fanatische Menschenmengen, die allesamt gegen uns sind und die Arena zum Hexenkessel verwandeln, kennen wir zu Genüge aus dem Auswärtsspielen in Mexiko oder den USA. Psychisch wird es keinerlei Probeleme geben. Kamerun ist ein Gegner, vor dem wir reichlich Respekt haben, da sie trotz infrastrukturell bescheidenen Bedingungen und finanziellen Engpässen, eine beachtliche Spielerausbildung haben, wodurch vieler ihrer Spieler bei rennomierten europäischen Clubs spielen. Nichtsdestotrotz sind wir ihnen taktisch und mannschaftlich voraus und es ist unser klar formuliertes Ziel, diesen Gegner zu besiegen. Kroatien ist eine unangenehme Mannschaft, spielerisch auf hohem Niveau. Doch sie haben auffällige Schwächen im Defensivverbund, sind desöfteren nachlässig und nicht immer konzentriert. Wir werden auf jeden einzelnen Fehler lauen um ihn eiskalt auszunutzen. Kroatien liegt uns mit ihrer Spielweise, wir können ein schnelles Konterspiel aufziehen und sie auf spielerischen Wege bezwingen. Wichtig wird sein Modric in den Griff zu bekommen, denn er ist überall auf dem Platz ein Gefahrenherd. Wir fahren mit einem Ziel nach Brasilien, welches lautet den Titel zu gewinnen. Oft genug haben wir bewiesen dass wir den großen Teams paroli bieten können. Ich denke ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass das jetzige Team das beste boyevanische Team aller Zeiten sind. Nie hatten wir so viele Spieler in Europa, das Durchschnittsalter ist sehr gering. Selbst wenn wir nächstes Jahr scheitern, werden wir auch 2018 in Russland zu den Favoriten gehören. Mit König Boye als Rückhalt werden wir gestärkt nach Südamerika fliegen und der Welt zeigen, zu was unsere Nation im Stande ist."

Gerechtes 2:2 in Honduras Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Koleho, Nonanto, Mikelenho, Rennada – Gozenho, Manscivinna (60. Krani) – Ôltigo (86. Gulpena), Boldanto, Ivonho – Sômbrisc (73. Scakkatoi)


Honduras – Boyevania 2:2 (2:1) Bearbeiten

Tore: 1:0 Costly (17.), 1:1 Gozenho (21.), 2:1 Palacios (40.), 2:2 Ôltigo (48.)

Ballbesitz in  %:  47:53

Schüsse:  11:10

aufs Tor:  6:6

Ecken:  6:9

gelbe Karten: -   rote Karten:  Koleho (88.)

Boyevania souverän! Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi – Koleho, Mikelenho (45. Nonanto), di Kompaesi, Rennada – Gozenho, Manscivinna (72. Unasenho) – Ôltigo, Boldanto, Ivonho – Rasavoi (85. Oxegasa)

Boyevania – Jamaika 3:0 (1:0) Bearbeiten

Tore: 1:0 Boldanto (33.), 2:0 di Kompaesi (63.), 3:0 Ivonho (66. FE)

Ballbesitz in %: 64:36

Schüsse: 19:7

aufs Tor: 7:3

Ecken: 9:2

gelbe Karten: Rasavoi (44.),Unasenho (74.)


Leon nominiert drei Debütanten Bearbeiten

Der boyevanische Coach Leon hat für die WM-Qualifikationsspiele überraschend die Nominierung von drei Neulingen verkündet. U-21-Nationalspieler Usenho vom KS Stani, Flügelflitzer Gulpana von Nukleaca und Überflieger Oxegasa vom Sptzenreiter Trenacconali werden in der kommenden Woche zum Nationalteam zustoßen. Damit werden die guten Leistungen des Spitzentrios Stani-Nukleaca-Trenacconali honoriert und gleichzeitig neue Optionen für die Nationalmannschaft getestet.

Spielzeit werden die drei Akteure gegen Jamaika und Honduras aber vermutlich nicht bekommen. "Die folgenden Spiele sind wegweisend für die Nationalmannschaft und wir benötigen eine eingespielte und erfahrene Truppe. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt für Erneurungen", erklärte der 53-jährige Leon und fügte an: "Die drei werden dennoch wertvolle Erfahrungen mit nach Hause nehmen. Sie werden an das Team herangeführt, mittrainieren und etwas Nationalmannschaftsluft schnuppern. Und sie können sich für künftige Einsätze empfehlen."

Wirklich überraschend kommt vor allem die Nominierung des Stürmers Oxegasa, der noch vor einigen Monaten keiner ernsthaft auf der Rechnung hatte. Bereits in der letzten Rückrunde überzeugte Oxegasa, der mit 26 Jahren schon aus dem Talentalter heraus ist, mit einem guten Torriecher und avancierte zum Lichtblick einer ansonsten durchwachsenen Trenacconali-Elf. Diese Saison scheint ihn der endgültige Durchbruch zu gelingen, es gelangen ihm 5 Tore in den ersten 4 Partien. Was die Nominierung angeht, so profitierte er sicherlich auch von der Verletzung von Flokratisson, die die Nominierung eines weiteren Stürmers unabdingbar machte.

Unumgänglich schien die Nominierung von Arona Gulpana zu sein, der beim Topspiel gegen den SAC zuletzt den goldenen Siegtreffer markierte und derzeit prächtig mit Saviola harmoniert. Bisher scheiterte die Nominierung immer an der Tatsache, dass Gulpana einfach nicht ins System passte, doch inzwischen ist Leon bereit auch andere Systeme anzuwenden, wie beispielsweise ein 4-3-3. Nur eine Frage der Zeit war die Nominierung von Usenho, der bei der U-21 zuletzt der herausstechende Akteur war und mit seiner Spielintelligenz unt guten Übersicht sehr viel Eindruck schindet. Er gilt als Mittelfeld-Allrounder, spielt bei Stani wechselnd auf der 10 oder als 8er, vor seinem Nationalmannschaftskollegen Tonio Kraní.

Delda, 1.Spieltag: Pazeli & Trenacconali an der Spitze, der Meister enttäuscht Bearbeiten

Die Saison 2013/14 begann gleich mit einer Überraschung. Die neu formierte Elf vom Meister Lativa unterlag im Eröffnungsspiel dem Team von Otari mit 1:2 und muss damit einen nicht erwarteten Rückschlag hinnehmen. Im voll besetzten Bruia Tupisto erhofften sich die Heimfans einen glanzvollen Saisonauftakt, doch was sie bekamen war ein taktisch geprägtes Spiel bei dem ihre Mannschaft eher durch schwerfälliges Aufbauspiel auffiel, denn als geradliniges Offensivspiel. Zu wenig Impulse kamen aus dem Mittelfeld und die Abwehr ließ sich immer wieder durch Nadelstiche von Otari ausspielen. Lativa ging zwar nach einem Eckball in Führung, doch dies änderte nichts an der Planlosigkeit der Gastgeber. Die eingespielten Gäste aus Niraboyas waren in der 2. Halbzeit die spielfreudigere und überlegene Mannschaft. Vor allem Gold-Cup-Held Estevez konnte seine überragende Form bestätigen. Otari drehte die Partie und knüpfte da an wo sie in der vergangenen Saison aufhörten. Schon in der letzten Rückrunde gewannen sie sowohl gegen Lativa als auch gegen den SAC.

Letztere meisterten die Pflichtaufgabe beim Abstiegskandidaten in Loneha ohne Glanz, aber auch ohne große Mühe. Am Ende stand ein 3:1-Auswärtssieg zu Buche für den SAC. Das Fehlen von Flokratisson konnte also zumindestens am 1.Spieltag kaschiert werden, jedoch taten sich altbekannte Abwehrprobleme auf.

Die Multi-Kulti-Truppe Trenacconali hat das knappe Verpassen der Champions League offenbar gut verarbeitet, zum Auftakt gab es ein verdientes und ungefährdetes 3:0 gegen geradezu verängstigte Gäste aus Grumia, die von Beginn an nur auf Schadensbegrenzung bedacht waren. Trenacconali ist nach dem Sieg einer von zwei Spitzenreitern.

Der zweite kommt aus Boyepolsa. Erscheint nicht überraschend, doch sehr wohl überraschend ist, dass weder SAC geschweige denn Lativa die besagte Mannschaft ist, sondern die häufig vergessene Mannschaft von Pazali. Pazali, dass immer im Schatten der beiden Giganten ist und daher um jeden Fan und jede Anerkennung kämpfen muss, überzeugte mit verblüffenden Power-Fußball und nagelte die überalterte Vitafalla-Mannschaft zeitweise an die Wand. Ernüchternd für Vitafalla, die sich nach tristen Jahren als graue Maus für die neue Saison so viel vorgenommen hatten.

Enttäuscht über den Auftakt dürfte auch Stani Fortenima sein, vor allem angesichts der torreichen und sehr überzeugenden Vorbereitung. Im Heimspiel gegen die aufgestiegene und äußerst unerfahrene Militärmannschaft NKP Ullosanima reichte es nur zu einen mageren 1:1. Bis zur 65. Minute lagen die sehr effizient und diszipliniert spielenden Gäste sogar in Front, bis Stani ihre optische Überlegenheit in ein Tor ummünzten. Stani hatte viele gute Chancen zur Führung (bei Ullusanima ließen die Kräfte nach) doch ihre Stürmer hatten an dem Tag nicht genug Zielwasser getrunken.

Einen gelungenen Auftakt erlebten auch die "Füchse" Rennadatesc bei ihrem Heimspiel gegen UP Fortenima. In einem eher tempoarmen Spiel, war UP Fortenima die weitgehend überlegene Mannschaft, doch das goldene Tor fiel für die Füchse in der 34. Spielminute.

Das auf dem Papier uninteressanteste Spiel fand in Surima statt, zwischen Lani-Negga und Halvapi. Das Spiel unterbot die ohnehin schon geringen Erwartungen und die Zuschauer sahen bei 33 Grad einen müden Sommerkick, mit zwei zerfahren agierenden Mannschaften. Die letzten 5 Minuten entschädigten immerhin, als beide Teams noch einmal hochkarätige Chancen hatten.

Das Topspiel am Montag bestritten das Werksteam Nukleaca und der lustige und exotische Aufsteiger Splajo Sancavento. Erwartungsgemäß blieben die Punkte beim Gastgeber, doch Splajo spielte durchaus couragiert mit, und kann sich mit so einer Leistung berechtigte Hoffnung auf dem Klassenerhalt machen. Nuklacas Star-Zugang Saviola erzielte gleich sein erstes Tor und begeisterte damit die Massen. 

Gold-Cup: Fazit Bearbeiten

Es ist vollbracht! Zum 5.Mal gewinnt Boyevania die Nordamerika-Meisterschaft und kann damit selbstbewusst auf die entscheidenden Qualifikationsspiele blicken. wer hätte das nach dem Debakel gegen Costa Rica für möglich gehalten? "Wir sind erleichtert und glücklich", erzählte Spielmacher Boldanto und fügte hinzu: "Der mediale Druck war nach dem Costa-Rica-Spiel imens, nun haben wir das richtige Zeichen gesetzt." Trotz der Abwesenheit einiger Europa-Legionäre überstand das junge Team die Gruppenphase mühelos, und konnte sich im abschließenden Spiel ein mageres 2:2 gegen Martinique erlauben. Mit einer beeindruckenden Dominanz wurde dann auch Trinidad & Tobago aus dem Weg geräumt. Deutlich offenbarte sich der Klassenunterschied zwischen Boyevania und den kleineren Nationen aus Mittelamerika bzw. der Karibik. Das kritischste Spiel war anschließend das Halbfinale gegen Honduras, als man trotz klaren Chancenplus um ein Haar ins Elfmeterschießen musste, doch glücklicherweise erlöste Caleggoi die Mannschaft mit dem entscheidenden 2:1-Tor und löste damit das Finalticket. In der Hölle von Chicago bewahrte die Mannschaft im Finale selbst nach Rückstand kühlen Kopf und drehte das Spiel dank effektiver Spielweise zugunsten ihrerseits. Sieg beim Erzrivalen - und das im Finale. Ein überragender Prestigeerfolg, auch wenn es eher ein Duell zweier B-Mannschaften war. Die Befürchtungen, die zweite Garde habe nicht genug Qualität, wurden ad absurdum geführt, denn Boyevania spielte ein starkes Turnier und das nicht zuletzt dank Topleistungen von Spielern, denen man es nicht zugetraut hatte. Die abwesenden Stars wie Bozekoi & Co müssen sich also warm anziehen! Es folgt eine Auflistungen der Gewinner und Verlierer des Gold-Cups

GewinnerBearbeiten

Bernado di Kompeasi: Das Keeper Niratoi kaum etwas zu tun bekam, lag unter anderem auch an di Kompaesi. Der blutjunge 19-jährige Innenverteidiger von Lativa kämpfte sich in die Startelf gegen Kanada und war anschließend gesetzt. Er überzeugte durch eine entschlossene und abgeklärte Spielweise, Kopfballstärke, und guten Aufbauspiel. Im Zweikampf war er desöfteren noch ein bisschen zu ungestüm; diese Ungestümheit brachte ihn zwei gelbe Karten ein und damit verbunden eine Zwangspause gegen Honduras.

Arona Estevez: Der flinke Flügelspieler von Otari entpuppte sich als einer der Shooting Stars im diesjährigen Gold-Cup. Als Joker sorgte er stets für Schwung und Kreativität, und mit seinen Vorlagen war er maßgeblich am Erfolg der Mannschaft beteiligt. Als Krönung schoss er das unfassbar wichtige 1:1 gegen die USA im Finale, mit einem schönen angeschnittenen Schuss. Eine ernstzunehmende Alternative für die Stammelf!

Patta Sômbrısc: Ehemals nur Stürmer Nr. 4 entwickelte er sich kontinuierlich weiter und traf im Gold-Cup mit großer Zuverlässigkeit. Bereits als Joker gab er eine gute Figur ab, aber auch nachdem Flokratisson sich verletzte füllte er dessen Rolle gut aus. Insgesamt immerhin 3 Turniertore!

Joak Boldanto: Zum Spieler des Turnier gekürt, absoluter Denker und Lenker, Mentor für die jüngeren Spieler. Manifestierte seines Status als unangefochteten Spielmacher und dürfte der Mannschaft auch künftig noch viel Spaß bereiten.


VerliererBearbeiten

Teamvergleich Bearbeiten

Selten schien der Titelkampf in der Delda im Vorfeld der Saison so offen wie dieses Mal. Der SAC und Lativa konnten ihre Abgänge sehr gut und schlau ersetzen und sind einmal mehr erstklassig aufgestellt. Neben dem SAC und Lativa hat nun auch der Werksverein Nukleaca tief in die Tasche gelangt und sich hochkarätig und vor allem prominent verstärkt. Auch aufstrebende Teams wie Otari und dem Traditionsverein KS Stani können für Überraschungen sorgen, doch wir beschäftigen uns beim Teamvergleich mit SAC, Lativa und Nukleaca

Tor Bearbeiten

Lativa

Oliveo Niratoi. Mit Niratoi hat der Meister den Nationalkeeper im Kasten stehen. Niraoti ist äußerst erfahren, besitzt gute Reflexe und ist eine Identifikatonsfigur des Vereins. Als erster farbiger Nationalspieler nimmt er zudem eine Pionierrolle ein. Klare Schwächen hat er in Sachen Strafraumbeherrschung, und kleinere Patzer sind bei ihm nichts ungewöhnliches. Doch alles in allem grundsolide. 1,5 Punkte

SAC

Scoan Dagursson. Nummer 2 im Tor der Nationalmannschaft und beim SAC gesetzt. Galt einst als großes Talent, was er jedoch lange nicht bestätigen konnte. Nach einigen Ausleihstationen konnte er sich in der letzten Saison endgültig beim SAC durchsetzen und gewann durch seine risikofreudige Spielweise viele Fans. In der Nationalmannschaft waren seine Leistungen allerdings bisher ausnahmslos bescheiden. Ruhe, Ausstrahlung & Konstanz ist es was ihn im Vergleich zu Niraoti noch fehlt. 0 Punkte

Nukleaca

Johan Wiland. Während die Giganten aus Boyepolsa auf heimische Qualität setzen, wurde Nukleaca bei der Torwartsuche im Ausland fündig und holte letztes Jahr Wiland in die Provinz. Ein echter Coup für den Verein, denn Wiland, der vorher in Kopenhagen seine Brötchen verdiente, bringt UEFA-CL- und EL-Erfahrung mit, ist ein souveräner Keeper und Anführer und auch im erweiterten Kader der Schweden anzufinden. In seinem Debütjahr bei Nukleaca wusste er desöfteren zu glänzen und rettete der Mannschaft viele Punkte. 1,5 Punkte

Rechtsverteidiger Bearbeiten

Lativa

Atiba Hutchinson. Seit Jahren eine zuverlässige Konstante im Lativa-Team. Der erfahrene kanadische Nationalspieler, den man einst in der dänischen Liga entdeckte, überzeugt durch hohes Laufpensum und enormaer Zweikampfstärke. Essentieller Baustein in der Meistermannschaft. In der neu formierten Abwehrreihe gilt er als der Abwehrchef! 1 Punkt -> 2,5 Punkte

SAC

Nisi Koleho. Kapitän der boyevanischen Nationalmannschaft. Ein charismatischer, ehrgeiziger und zuweilen auch aggressiver Spieler, der beim Zweikampf keine Rücksicht auf Verluste nimmt. Offensiv findet man Koleho, der auch schon Europa-Erfahrung vorweisen kann (1 1/2 Jahre lang bei Udinese Calcio aktiv gewesen), eher selten, dafür absolviert er die Abwehrarbeit sehr gründlich. Noch besser enzuschätzen als sein Pendant bei Lativa. 2 Punkte -> 2 Punkte


Nukleca

Grétar Steinsson. Wie auf vielen Positionen setzt Nukleaca auch hier auf Erfahrung. Gretar Steinsson, der im übrigen boyevanische Wurzeln hat, kam vorheriges Jahr von den abgestiegenen Bolton Wanderers als erfahrener Abwehrstabilisator zu Nukleaca. Gretar wird seither geplagt von immer wiederkehrenden Knie-Problemen und auch im Spiel merkt man ihm sein fortgeschrittes Alter an. Zwar bringt er Ruhe ins Geschehen, aber ihm fehlt die Spritzigkeit vergangener Tage. Im Vergleich zu Koleho und Hutchinson unterlegen. 0 Punkte -> 1,5 Punkte

Innenverteidigung Bearbeiten

Links Verteidigung Bearbeiten

Defensives Mittelfeld Bearbeiten

Linker Flügel Bearbeiten

Rechter Flügel Bearbeiten

Offensives Mittelfeld Bearbeiten

Sturm Bearbeiten

Finale Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi - Mimura, di Kompaesı, Nonanto (71. Pascalenho), Caleggoi - Munanto, Apahi - Ôltigo, Boldanto, Ivonho (45. Estevez) - Sômbrisc

Boyevania - USA 3:2 (0:0) Bearbeiten

Tore: 0:1 Donovan (49.) 1:1 Estevez (52.) 2:1 Holden (65. ET) 3:1 Sômbrisc (69.) 3:2 Shea (89.)

Ballbesitz in %: 47:53

Schüsse: 8:9

aufs Tor: 4:4

Ecken: 4:10

gelbe Karten: Nonanto (58.), Estevez (59.)

rote Karten:


24. 7. 2013 Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi - Mimura (46. Leandro), Pascalenho, Nonanto, Caleggoi - Olgenho, Apahi - Ôltigo (72. Estevez), Boldanto, Ivonho (91. Empputoi) - Sômbrisc

Boyevania - Honduras 2:1 n.V. (1:1, 1:0) Bearbeiten

Tore: 1:0 Boldanto (27.) 1:1 So ein Honduraner halt (79.), 2:1 Caleggoi (114.)

Ballbesitz in %: 61:39

Schüsse: 20:9

aufs Tor: 9:3

Ecken: 16:3

gelbe Karten: Mimura (21.), Ôltigo (70.)

rote Karten: Olgenho (95.)

Verletzung Bearbeiten

Flokratisson erleidet Kreuzbandriss Bearbeiten

Schock für die Tigrosc rubiveidi: Star-Stürmer Sigurdur Flokratisson erlitt im Spiel gegen T & T einen Kreuzbandriss und wird nun wohl ein halbes Jahr pausieren müssen. Der Verlust ist ein schwerer Schlag für das Nationalteam nicht nur im Hinblick auf die Endphase des Gold-Cups sondern viel mehr auch im Hinblick auf die anstehenden Qualispiele.

21. 7. 2013 Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi - Mimura, di Kompaesı, Nonanto, Voanitoi - Olgenho - Estevez (80. Grantesco), Ôltigo, Boldanto, Ivonho - Flokratisson (65. Sômbrisc)

Boyevania - Trinidad & Tobago 4:0 (1:0)Bearbeiten

Tore: 1:0 Flokratisson (44. FE), 2:0 Ôltigo (55.) 3:0 Boldanto (57.) 4:0 Ôltigo (78.)

Ballbesitz in %: 55:45

Schüsse: 12:6

aufs Tor: 9:4

Ecken: 10:4

gelbe Karten: di Kompaesi (9.)

rote Karten: -


15. 7. 2013 Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi - Mimura, di Kompaesı, Sebenho, Voanitoi - Munanto, Apahı (53. Boldanto) - Estevez, Grantesco, Ivonho - Sômbrisc (80. Empputoi)

Boyevania - Martinique 2:2 (1:2)Bearbeiten

Tore: 1:0 Sômbrisc (7.), 1:1 Parsemain (30.) 1:2 Herelle (43.) 2:2 Munanto (77.)

Ballbesitz in %: 55:45

Schüsse: 14:9

aufs Tor: 8:4

Ecken: 4:5

gelbe Karten: di Kompaesi (22.), Munanto (74.)

rote Karten: -


12. 7. 2013 Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi - Leandro, di Kompaesi, Nonanto, Caleggoi - Apahı - Ôltigo (66. Estevez), Boldanto, Manscivinna, Ivonho - Flokratisson (79. Sômbrisc)

Boyevania - Kanada 2:0 (2:0)Bearbeiten

Tore: 1:0 Flokratisson (19.), 2:0 Manscivinna (45.)

Ballbesitz in %: 67:33

Schüsse: 11:4

Schüsse aufs Tor: 7:0

Ecken: 10:1

Gelbe Karten: Boldanto (83.)

Rote Karten: -


8. 7. 2013 Bearbeiten

Spielbericht folgt demnächst


Aufstellung: Niratoi - Mimura, Pascalenho, Nonanto, Caleggoi - Olgenho (68. Munanto), Apahı - Mancivinna, Boldanto, Ivonho (88. Grantesco) - Flokratisson (75. Sômbrisc)

Boyevania - Panama 4:0 (1:0)Bearbeiten

Tore: 1:0 Boldanto (10.), 2:0 Boldanto (47.), 3:0 Sômbrisc (87.), 4:0 Nonanto (90.)

Ballbesitz in %: 58:42

Schüsse: 16:5

Schüsse aufs Tor: 7:3

Ecken: 15:2

Gelbe Karten: Olgenho (53.)

Rote Karten: -


5. 7. 2013 Bearbeiten

7:2 - Generalprobe gelungen Bearbeiten

In einem letzten inoffiziellen Test vor dem Gold-Cup-Auftakt gegen Panama, schafften die rot-grünen Tiger einen souveränen 7:2-Sieg gegen eine Auswahl aus der dritten Boyevanischen Liga. Beste Torschützen waren Ivonho (1:0 13. & 2:1 31.) und Flokratisson (5:2 64. & 7:2 73.) mit jeweils zwei Treffern, die anderen Treffer erzielten Debütant Leandro (6:2 70.), Apahı (4:2 52.) und Atletico-Star Boldanto (3:1 34.), der zudem noch mit 4 Vorlagen glänzte. Für den Underdog trafen Mkhsjdladgfdgs zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (15.), und sdgliuwkehfl zum 3:2-Anschlusstreffer (47.).


Boyevania wirkte zunächst lustlos und uninspiriert, oft fehlte die letzte Konsequenz in den Angriffen. Erst als nach der halben Stunde endlich das 2:1 fiel, kam allmählich Spielfreude ins Angriffspiel der Tiger. Im zweiten Abschnitt demonstrierten sie den Klassenunterschied, gerade in der Phase zwischen 50. und 75. Minute war es Powerfußball vom Feinsten, und so wurde aus einem denkbar knappen 3:2 schnell eine 7:2-Führung. Die Amateure waren überfordert, und dem Tempo nicht gewachsen. Boyevania schaltete in der Schlussphase einen Gang zurück und ließ das Spiel ruhig ausklingen.


Inwiefern das Spiel als Gradmesser dienen kann ist fraglich, doch die Art und Weise wie die Tore zustande kamen, nämlich größtenteils durch schnelles Kombinationsspiel, macht Hoffnung für das Turnier und lässt die Zweifler verstummen. Schließlich sind nicht wenige der Meinung, dass die Mannschaft es ohne Bozekoi, Gozenho und Mikelenho nicht weit bringen wird.


Was in der Tat Sorgen bereitete, war die Abwehrarbeit. Inwieweit es einfach Nachlässigkeiten waren oder doch Resultat von ernstznehmender Formschwäche ist schwer zu beurteilen, doch vor allem ein Tor wie das 2:3 (schlampiger, zu kurz geratener Rückpass von Nonanto) darf nie und nimmer fallen.


Kritik wurde laut im boyevanischen Medientrubel, als Trainer Łeon verkündete, das die Startelf des Testspiels auch gegen Panama von Beginn an auflaufen wird. Es heißt, Nonanto sei in miserabler Form und di Kompaesi solle eine Chance bekommen. Auch wird grundsätzlich kritisiert, dass die unerfahrenen Spieler somit doch keine faire Chance bekämen, sondern nur die nominell besten 11 Spieler auf dem Platz stehen. Łeon rechtfertigte seine Personalentscheidungen: "Das Eröffnungsspiel ist immer eines der schwierigsten. Man weiß noch nicht, wo genau man leistungstechnisch steht, und vor allem wär ein misslungener Auftakt schlecht für die Moral. Desweiteren ist Panama wohl der härteste Konkurrent, insofern bin ich zu dem Entschluss gekommen das Erfahrung ein Schlüssel zum Sieg sein könnte."


So oder so, Boyevania ist in der Gruppe turmhoher Favorit und der Einzug ins Viertelfinale ist ohne wenn und aber Pflicht.

Voraussichtliche Aufstellung gegen Panamaels: Niratoi - Mimura, Pascalenho, Nonanto, Caleggoi - Olgenho, Apahı, Ôltigo, Boldanto, Ivonho - Flokratisson

27. 6. 2013 Bearbeiten

23-Mann Kader steht Bearbeiten

Rudolfo Łeon hat am heutigen Nachmittag den Kader für den anstehenden Gold-Cup verkündet. Seine Ankündigung, er wolle mehreren Ersatzspielern eine Chance geben, hielt er ein. So sind mit Luiz Leandro, Sebon Munanto, Arona Estévez und Toptalent di Kompaesi gleich vier Spieler dabei, die bisher bestenfalls zum erweiterten Kader gehörten. Allerdings blieb dem Coach fast keine andere Wahl, da gleich mehrere Stammspieler absagten. Mikelenho, Rennada, Gozenho und Bozekoi entschieden sich gegen den Gold-Cup um die Vorbereitung bei ihren neuen Clubs bestreiten zu können. Somit fährt Boyevania mit einem geschwächten, doch immernoch schlagkräftigen Kader in die Vereinigten Staaten.

Torhüter
1 Oliveo Niratoi (1/1983) Torwart Boyevaniaflag2 Lativa 0/0
12 Scoan Dagursson(11/1989) Torwart Boyevaniaflag2 SAC 0/0
23 Sevona Flo Tonhorici (12/1978) Torwart Boyevaniaflag2 Lani-Negga Surima 0/0
Abwehr
2 Vasco Mimura (3/1991) RV Flag-Mexiko Club León 0/0
13 Luiz Leandro (11/1982) RV Boyevaniaflag2 Trenacconali 0/0
3 Felisc Caleggoi(12/1983) LV Boyevaniaflag2 Lativa 0/0
17 Masello Voanitoi (6/1987) LV Boyevaniaflag2 Otari 0/0
9 Pascalenho (3/1987) IV Boyevaniaflag2 SAC 0/0
5 Mikelo Nonanto (11/1981) IV Boyevaniaflag2 Nukleaca 0/0
15 Sebenho (4/1992) IV Boyevaniaflag2 Nukleaca 0/0
14 Bernado di Kompaesi (1/1994) IV Boyevaniaflag2 Lativa 0/0
Mittelfeld
6 Olgenho (7/1979) DM Boyevaniaflag2 SAC 0/0
16 Robato Apahı (11/1988) DM Flag-Mexiko Cruz Azul 0/0
18 Sebon Munanto (8/1983)  DM Boyevaniaflag2 Otari 1/0
10 Joak Boldanto (2/1987) ZOM Flag-Spanien Atlético 0/0
7 Rokko´Ôltigo(8/1992) ROM Boyevaniaflag2 SAC 0/0
8 Ivonho (5/1985) LOM Boyevaniaflag2 SAC 0/0
19 Kalví Grantesco(2/1991) ZOM Flag-Mexiko CF América 0/0
11 Alex Manscivinna (6/1988) ZOM Boyevaniaflag2 Lativa 0/0
21 Arona Estévez (1/1987) RM Boyevaniaflag2 Otari 2/0
Angriff
4 Sigurdur Flokratisson (12/1990) ST Boyevaniaflag2 SAC 0/0
20 Patta Sômbrısc (6/1989) ST Boyevaniaflag2 Lativa 0/0
22 Huliano Empputoi (3/1990) ST Boyevaniaflag2 Stani Fortenima 0/0

21. 6. 2013 Bearbeiten

Qou vadis, Boyevania? Bearbeiten

Einen Monat vor dem Beginn des Gold-Cups ist die Boyevanische Mannschaft rätselhafter als je zuvor

Die Länderspiele Boyevanias werden stets vom öffentlichen Staatssender BDX übertragen. Ein Sender, der bis heute auf propagandistische Mittel zurückgreift und dabei in der Regel auch beim Fußball kein Halt macht. Patta Redidoi, Kommentator der meisten boyevanischen Länderspiele, ist der Meister der rhetorischen Ausflüchte. Gewinnt Boyevania ein Spiel ist es eine Demonstration der Überlegenheit des boyevanischen Volkes. Gewinnt Boyevania aber mal nicht, ist mal der Rasen, mal das schlechte Schuhwerk schuld, mal hat der Gegner den Schiedsrichter bestochen oder die boyevanische Mannschaft schont einfach nur ihre Kräfte. Nie ist der Gegner einfach mal besser, denn das würde ja den Endruck vermitteln, das Boyevania NICHT die beste Nation der Welt sei.

Wie dem auch sei, beim Spiel gegen Costa Rica jedenfalls, konnte selbst der mit hoher Berufserfahrung gesegnete Redidoi seine Wut und seine Enttäuschung bezüglich des boyevanischen Spiels nicht zurückhalten. "Diese Mannschaft hat keine Worte verdient", verkündete er mit verbittertem Tonfall nach dem 0:4-Treffer und schweigte anschließend eine geschlagene halbe Stunde lang.

Nicht nur bei Redidoi, sondern im ganzen Land sitzt der Schock tief nach dem Desaster und es macht sich Ratlosigkeit breit. Vor dem Spiel war man sich so siegessicher und erste WM-Planungen waren schon im vollen Gange. Wie konnte es nun aber so weit kommen? Das fragte man sich auch bei "Boyzoboldi", dem bekantesten und begehrtestem Fußballtalk in ganz Boyevania (der übrigens nicht bei BDX, sondern bei einem unpolitischem Privatsender übertragen wird), aber auf einen Nenner kam man nicht wirklich.

Sicher ist, das es vor allem individuelle Fehler waren, die für das 0:1 und das 0:2 sorgten. Beide mal war Neu-Pariser Mikelenho der Unglücksrabe. Vor dem 0:1 war es ein Stockfehler, vor dem 0:2 ein katstrophaler Querpass, der die Tore einleitete. Zuvor war es noch ein ausgeglichenes Spiel gewesen. Als Folge dieser katastrophalen Blackouts, zog Trainer Leon kurz nach dem 0:2 die Reißleine und nahm Mikelenho raus - und das nach 27 Minuten.

Das 0:3 war dann einfach das Resultat taktischer Naivität. Kopflos, wütend und verzweifelt stürmten die Mannen aus Boyevania nach vorne, mit dem Ziel möglichst schnell wieder ins Spiel zu kommen. Stattdessen folgte der Dolchstoß vom costa-ricanischen Superstar Ruiz, der ein Konter zum 3:0 vollendete. Drei Tore in 11 Minuten gegen eine Mannschaft, die zuvor noch Mexiko und - bis zur Nachspielzeit - auch USA in Schach gehalten hat. Die Heimstärke Costa Ricas kann da nicht als einzige Erklärung dienen, zummal Boyevania in der ersten Qualifikationsrunde die Costa Ricaner vollkommen im Griff hatte. "Die Mannschaft ist noch jung und deshalb fehlt die Konstanz", versuchte Leon das Spiel zu erklären. Eventuell habe das Team die Costa-Ricaner auch einfah unterschätzt, fuhr er fort.

In der zweiten Halbzeit wurde Boyevania, das selbst ernannte Alpha-Tier der CONCACAF-Zone, teilweise vorgeführt von Costa Rica, die sich einen Spaß draus machten, dem Gegner hinter dem Ball her laufen zu lassen. Boyevanias einziges Erfolgserlebnis war der Ehrentreffer zum 1:4 kurz vor Schluss nach einer kurzen Druckpase durch Flokratisson. Dass Boyevania nun im 14. Länderspiel hintereinander mindestens ein Tor erzielte, mag interessant für die Statistiker sein, ist aber sicher kein Trost für dieses Desaster.

Mit dieser klaren Niederlage fiel die Truppe nun urplötzlich auf Platz 3 der Tabelle zurück, da auch die USA gewann. Der Druck von hinten ist noch nicht sehr groß, da Mexiko selber in einer dicken Krise steckt, aber sicher ist wie WM-Teilnahme noch lange nicht. Auswärtsspiele gegen Honduras & Mexiko und eventuell am Ende eine Nervenpartie gegen die Vereinigten Staaten stehen der Mannschaft bevor. Ein Heimsieg im September gegen die abgeschlagenen Jamaikaner ist daher absolute Pflicht.

Sorgenvoll blickt das 240 Mio. Einwohner Land auch auf dem bevorstehenden Gold-Cup. Mit Auftritten wie gegen Costa Rica, werden wohl auch Teams wie Martinique oder Kanada zu harten Gegnern. "Ich hab volles Vertrauen in die Mannschaft, denn wir sind grundsätzlich richtig gut drauf und werden die richtigen Schlüsse aus dem Spiel ziehen", sagte Leon und mit "grundsätzlch gut drauf" hat er im Prinzip nicht Unrecht.

Neben dem Costa-Rica-Spiel war das Freundschaftsspiel gegen Ecuador ziemlich schlecht, allerdings verschlief man dort in erster Linie nur die Anfangsphase. Alle anderen Auftritte können mehr oder weniger als gut erachtet werden. Das 1:1 gegen Costa Rica im Hinspiel dieser Qualifikationsrunde war ein Spiel auf ein Tor, dem am Ende 25:6-Schüsse zu Grunde lagen. Alles stimmte - außer das Ergebnis. Der Erfolg gegen Jamaika war wenig souverän, am Ende aber verdient. Das 2:0 gegen Honduras war von vorne bis hinten gut. Im Spiel gegen die Niederlande begeisterte man mit druckvollem Offenivfußball und hätte bei besere Chancenverwertung auch gut und gerne 5:2 gewinnen können. Der 1:0-Sieg gegen Mexiko war der Lohn einer konzentrierten Mannschaftsleistung. Gegen die USA war es schlimmer Torwartpatzer, der am Ende zwei Punkte kostete.

Doch das ist genau das, was der boyevanische Fan von seine Team erwartet. Das heutige Boyevanische Team gilt als das beste aller Zeiten, besser noch als er 1994er-Team. Die goldene Generation ist vollständig im Kader intigriert. Der SAC und Lativa dominieren die CONCACAF-Champions League, andere boyevanische Spieler gehören zu Stammpersonal bei europäischen Erstligaclubs. Nur der Nationalmannschaft gelingt es aufgrund starker Leistungsschwankungen und individuellen Aussetzern noch nicht diese kontinentale Dominanz häufiger zu demonstrieren. Der Gold-Cup ist die nächste Gelegenheit dazu. Boyevanias Bilianz im Gold-Cup ist ohnehin noch ausbaufähig: 4 Titel gab es bisher, zwei davon im Vorgänger-Wettbewerb. Mexiko hat da weitaus mehr Titel gewonnen. Aus diesem Grund kann das Ziel nur Titelgewinn heißen, ungeachtet dem 1:4 gegen Costa Rica, das laut Leon "schnell wieder aus dem Köpfen der Spieler raus sein wird."

Er ließ desweiteren verlauten, dass er im Gold-Cup auch einigen Spielern des erweriterten Kaders, die was Einsatzzeiten angeht bisher etwas zu kurz kamen, Chancen geben will um sich zu beweisen und näher an die erste Mannschaft ranzurücken. Einzelne Namen verriet er nicht, aber man darf gespannt sein wie der Kader, den er am 28. Juni vorstellen wird, letztendlich aussieht.

18. 6. 2013 Bearbeiten

Aufstellung: Dagursson - Mimura, Mikelenho (27. Pascalenho), Nonanto, Caleggoi - Gozenho, Kraní (45. Ivonho) - Bozekoi, Manscivinna, Ôltigo - Flokratisson 

Costa Rica - Boyevania 4:1 (3:0)Bearbeiten

Tore: 1:0 Ruiz (20.), 2:0 Calvo (25.), 3:0 Ruiz (31.), 4:0 Miller (57.), 4:1 Flokratisson (86.)

Ballbesitz in %: 45:55

Schüsse: 9:9

Schüsse aufs Tor: 7:3

Ecken: 8:6

Gelbe Karten: Mimura (47.)

Rote Karten: -


15. 6. 2013 Bearbeiten

Boyevania wertvollste Mannschaft in CONCACAF-Zone Bearbeiten

Nach Angaben des deutschen Internetportals "transfermarkt" beläuft sich der Marktwert des 25-Mann-Kaders Boyevanias auf 95,9 Mio. €. Damit liegt die Truppe von Rodolfo Leon etwa 10 Mio.€ über den Wert der Mexikaner (85,5 Mio. Marktwert). Vor etwa einem Jahr lag der Marktwert Boyevanis noch etwa bei 86 Mio. Diese klare Steigerung ist ein weiterer Schritt im steilen Aufstieg Boyevanias zu einer Topnation und die logische Folge der Topleistungen unserer Kicker auf internationalem Terrain.


Mit Bozekoi und Mikelenho gelang in dieser Transferperiode zwei weiteren Spielern den Sprung zu renommierten europäischen Topclubs, wo sie Erfahrung in der CL sammeln können.


Auch die positive Entwicklung unseres Sechsers Mario Gozenhos blieb derweil nicht unbeachtet. Er wechselt in diesem Sommer vom dänischen Rekordmeister Kopenhagen, wo er zum überragenden Spielgestalter heranwuchs, zu Feyenoord Rotterdam, wo er nach aktuellem Stand gute Perspektiven auf einen Stammplatz hat.


Scakkatoi, der seine Brötchen bisher in Mexiko verdient, bereichert ab nächster Saison die spanische Liga bei Real Valladolid und geht dort auf Torejagd.


Ebenfalls ein Schritt nach oben in der Karriereleiter tun Rennada (von der zweiten deutschen Bundesliga in die erste), Sômbrisc (von Otari zum Meister Lativa) sowie Grantesco (von UP Fortenima zum mexikanischen Topclub CF America).


Der Anstieg des Marktwerts dieser Spieler ist also selbsterklärend, doch auch die Spieler die ihrem Club treu bleiben konnten ihren Marktwert erhöhen, vor allen Dingen der SAC- und Lativa-Block. Durch die Meisterschaft Lativas und dem Concacaf-CL-Sieg des SAC demonstrierten sie einmal mehr die Dominanz Boyevanias auf dem Nord- und Mittelamerikanischen Kontinent. Besonders glänzen konnten dabei Krani, Pascalenho, Ivonho, Ôltigo und Flokratisson, wobei letzterer von internationalen Topclubs heftig umworben wurde, doch all den ausländischen Vereinen eine Absage erteilte.

Topstar Boldanto, unser wertvollster Spieler, konnte sich nach Anlaufschwierigkeiten bei Atletico Madrid intigrieren und wächst allmählich zum Leistungsträger heran.


Signifikante Rückschritte machten dagegen Caleggoi, Nonanto, Olgenho, Rasavoi und Empputoi. Caleggoi unterliegt Formschwankungen, weshalb er beim Nationalteam zuletzt desöfteren auf der Bank platz nehmen musste. Nonanto ließ zuletzt bei Stoke City etwas nach und klagte über Heimweh. Sein Wechsel zurück in die Heimat zum Werksverein Nukleaca ist aber sicherlich eine Stärkung der Delda Nacconali. Olgenho muss dem Alter ein wenig Tribut zollen, Rasavoi verlor seine berühmten Knipserqualitäten (was Lativa dazu veranlasste mit Sômbrisc einen weiteren Nationalstürmer zu verpflichten). Empputoi sah beim SAC kein Land, verlor nun sogar seinen Platz im Kader Boyevanias und versucht nun bei Stani Fortenima einen Neuanfang.


In der Rangliste der Nationalteams mit dem höchsten Marktwert rangieren unsere Jungs nun übrigens auf Rang 29 hinter Polen und vor Nigeria. Da guckt Tahiti neidisch aus der Wäsche. Und USA auch. wie gehts USA? ;) ;) ;)

11. 6. 2013 Bearbeiten

Patzer von Dagursson kostet Sieg Bearbeiten

Im Gipfeltreffen der Concacaf-Qualifikation hat die Boyevanische Auswahl gegen die Erzrivalen aus den USA den schon sicher geglaubten Sieg in letzter Sekunde aus der Hand gegeben. Somit verpassten die "tigosc rubiveido" die Chance sich deutlich von der Konkurrenz abzusetzen.

Das prall gefüllte CenturyLink Field in Seattle war von Beginn an ein Hexenkessel, den man von dem - was Fußball betrifft - eher zurückhaltenden US-Publikum gar nicht gewohnt ist. Doch gegen den alten Rivalen kann es gar nicht laut genug sein.

Das Spiel begann offen. Angepeitscht von den Fans versuchten die von Jürgen Klinsmann trainierten US-Boys mit intensiven Pressing und überfallartigen Angriffen für ein schnelles Tor zu sorgen, doch oft war der letzte Pass nicht präzise genug. Auch die Boyevanen, mit breiter Brust nach dem Sieg gegen Mexiko, ließen sich nicht lumpen und deuteten ihre spielerische Klasse mehrfach an. Insgesamt waren die Gastgeber in den ersten 20 Minuten optisch überlegen, doch die besseren Gelegenheiten hatte der Gast (9. Bozekoi am Tor vorbei, 12. Gozenho scheitert an Tim Howard). Die hochmotivierten US-Amerikaner verloren fortan die Spielkontrolle und Boyevania erarbeitete sich auch optisch Vorteile. Die Boyevanier scheiterten in der Phase allerdings an ihrem Hang zur Schönspielerei und verzettelten sich oft im gegnerischen Strafraum. Flokratisson vergab in der Phase die beste Chance als sein Kopfball haarscharf über die Latte streifte (36.). Auf der Gegenseite zwang Dempsey dem boyevanischen Ersatzkeeper Dagursson zu einer spektakulären Flugeinlage (38.). Dagursson war nach einer Trainingsverletzung von Niratoi in die Startelf geraten und sollte am Ende schließlich zur tragischen Figur werden.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Nach einem angeblichen Foulspiel von DaMarcus Beasley gegen Boldanto zeigte Schiedsrichter Roberto Garcia auf dem Punkt. Einen Elfmeter den man sicherlich nicht pfeiffen musste, da Boldanto doch klar den Körperkotnakt gesucht hat. Der Gefoulte schoss selbst kalt wie eine Hundeschnauze halbhoch in die rechte Ecke und brachte die rot-grünen in Führung

Auch anschließend gehörte das Spiel allein den Boyevaniern. Im Mittelfeld hatte die Truppe stets Überzahl, US-Star Dempsey wurde komplett aus dem Spiel genommen und in der Offensive spielte man vorwiegend über die rechte Seite, wo Bundesliga-Legionär Faboan Johnson ein ums andere mal überfordert wirkte. Tim Howard verhinderte mehrmals das 0:2, und wenn er geschlagen war half der Torpfosten, wie in der 66. Minute nach einem Drop-Kick von Flokratisson. Die Mannschaft verpasste allerdings das Spiel zu entscheiden und besinnte sich in den letzten 20 Minuten darauf den Vorsprung kontrolliert und souverän zu Ende zu bringen. Dies schien sehr gut zu klappen. Zwar bließ die US-Truppe noch einmal zur Schlussoffensive, doch gefährlich wurde es wenn dann nur nach Standards. Als das Spiel schon gelaufen schien und einige Heim-Fans schon das Weite suchten, kam es zum peinlichen Fauxpas von Dagursson. Eine einfache und verzweifelte Hereingabe von Altidore ließ der 23-jährige durch die Arme ins Tor rutschen und bescherte den enthusiastischen US-Fans ein Happy End. Damit versetzte er sein Team nicht nur in Schockstarre, sondern bestätigte damit auch das Vorurteil, dass Boyevanier nur Keeper aufbieten, weil sie mit 11 Mann auflaufen müssen, oder anders gesagt, dass die Boyevanische Torwartschule stark verbesserungswürdig ist.

Getrübt wurde damit auch das Debüt des gerade erst 19-jährigen Supertalents di Kompaesi, der nach 70 Minuten kam um die Abwehr zu stabilisieren und dies mit Bravour meisterte.

Aufstellung: Dagursson - Mimura, Mikelenho, Nonanto, Caleggoi - Gozenho, Apahi (46. Manscivinna) - Bozekoi, Boldanto, Ôltigo (70. di Kompaesi) - Flokratisson

USA - Boyevania 1:1 (0:0)Bearbeiten

Tore: 0:1 Boldanto (49., Foulelfmeter), 1:1 Altidore (90.+1)

Ballbesitz in %: 53:47

Schüsse: 6:11

Schüsse aufs Tor: 2:6

Ecken: 4:4

Gelbe Karten: Flokratisson (81. Zeitspiel)

Rote Karten: -


8. 6. 2013 Bearbeiten

Aufstellung: Niratoi - Koleho (24. Mimura), Mikelenho, Nonanto, Caleggoi - Gozenho, Apahi - Bozekoi, Boldanto, Ôltigo (55. Olgenho) - Flokratisson (85. Scakkotoi)

Boyevania - Mexiko 1:0 (1:0)Bearbeiten

Tore: 1:0 Flokratisson (35., Vorlage: Gozenho)

Ballbesitz in %: 42:58

Schüsse: 8:11

Schüsse aufs Tor: 5:5

Ecken: 4:10

Gelbe Karten: Mikelenho (72. taktisches Foul), Apahi (76. überhartes Einsteigen), Niratoi (87. Zeitspiel)

Rote Karten: -


26. 3. 2013 Bearbeiten

Effektive Boyevanier triumphieren - 2:0 über Honduras Bearbeiten

In einer sehr taktisch geprägten Partie besiegten die rot-grünen Tiger den Angstgegner aus Lateinamerika mit 2:0 und bauten damit die Tabellenführung aus. In einer lange Zeit offenen Partie brach ein Drehschuss von Rasavoi das Eis (60.), ehe ein Eigentor der Honduraner für die Entscheidung sorgte (86.)Der Sieg war erst der dritte Sieg im 14. Pflichtspiel und der erste Sieg nach fünf sieglosen Spielen (Freundschaftsspiele inklusive) gegen Honduras.


Für dieses wegweisende Spiel nahm  Rodolfo Łeon einige radikalerer Änderungen vor. Um eine defensive Stabilität zu gewährleisten (die gegen Jamaika zu wünschen übrig ließ) setzte er das Vertrauen in den 34-jährigen Routinier Olgenho vom SAC, der gemeinsam mit Gozenho eine Doppelsechs bilden sollte. Dafür nahm er Offensivspieler Grantesco raus, wodurch aus dem 4-1-4-1 schlussendlich eine 4-2-3-1-Formation wurde.

In der Innenverteidigung muss Pascalenho aufgrund einer Gelbsperre aussetzen. Ersetzt wird er durch Mikelenho.

Die Frage, wer den verletzten Stürmerstar Flokratisson ersetzen sollte, ließ sich in Anbetracht der eher unterdurchschnittlichen Physis der Honduranischen Akteure schnell beantworten: Ein großer, starker Stürmer musste es sein, und da fiel die Wahl natürlich auf Rasavoi. Der Lativianer ist derzeit in bestechender Form, er erzielte 7 Tore in den letzten 8 Ligaspielen. Gefüttert werden soll er sowohl mit Pässen in den Lauf von Spielmacher Boldanto, als auch von Flanken von Bozekoi (der nach rechts rückt) und Ivonho.

Das Spiel mit den hohen Bällen widerspricht dem boyevanischen Naturell (dem schnellen, technischen Fußball), ist aber mehrmals erprobt und sollte also der Schlüssel zum Sieg über Angstgegner Honduras sein. 

Aufstellung: Niratoi - Koleho, Mikelenho, Nonanto, Rennada - Gozenho, Olgenho - Bozekoi, Boldanto, Ivonho - Rasavoi 

1. Halbzeit

Für eine gewöhnliche Mannschaft der Qualität Boyevanias stellt ein Heimspiel gegen Honduras eine überwindbare Hürde dar, angesichts der Auswärtsschwache der Mannschaft aus Lateinamerika. Für Boyevania allerdings haben die Duelle gegen Honduras eine lange Tradition die in erster Linie mit Niederlagen verbunden wird. Noch frisch in den Köpfen ist das 2:5-Heimdebakel vor zwei einhalb Jahren, wo man sich naiv hat auskontern lassen. 

Damit das heute nicht passierte begann Boyevania das Duell der Tabellenführer kontrolliert und mit wenig Risikobereitschaft. Die Devise lautete "Ball und Gegner laufen lassen". Die erste Chance ergab sich in der 10. Minute als die einzige Spitze Rasavoi bei Kopfball allerdings nicht genug Druck hinter dem Ball bekam. Sechs Minuten später war es Boldanto, der eine Lücke in der dicht gestaffelten Honduransichen Abwehr fand, aber den Ball etwa 5 Meter nebens Tor setzte.

Honduras gab sich mit der Rolle als defensive und passive Mannschaft zufrieden und war darauf aus vereinzelt Nadelstiche setzen, was in Halbzeit 1 gleich zwei mal exzellent gelang: In der 25. Minute fehlte beim Schuss von Carlos Costly nur ein halber Meter zum Glück. In der 36. Minute bewahrte Niratoi die Gastgeber mit einem guten Reflex vor dem Rückstand. 

Davon abgesehen war Boyevania klar überlegen, was sich im Ballbestzverhältnis klar ausdrückte (66%). Schussversuche gab es von Rasavoi (30.) und Nonanto nach einer Ecke (33.), doch es fehlte an den zwingenden Torchancen. In der 40. Minute schien der Bann gebrochen zu sein, als erneut Rasavoi den Ball unhaltbar in den Winkel köpfte. Doch bevor er zum Jubeln ansetzen konnte, machte der Schiedsrichter ihm einen Strich durch die Rechnung. Rasavoi habe sich aufgestützt - richtige Entscheidung.

So gingen engagierte aber noch ideenlose Boyevanier mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

2. Halbzeit

Wie schon gegen Jamaika verschlief Boyevania die Phase nach der Pause und konnte sich glücklich schätzen, das Boniek Garcia den Ball aus 15 Metern nicht voll traf (47.). 

Diese Chance diente als Weckruf für die rot-grünen Tiger, die fortan wieder das Spiel in die Hand nahmen. 

Wie in der ersten Halbzeit ging es für Boyevania darum die Lücke in der Honduranischen Mauer zu finden, wenns sein muss mit einer Einzelaktion. Bozekoi setzte sich auf rechts gegen zwei Honduraner durch, seine Hereingabe konnte aber vom Honduranischen Keeper weggefaustet werden (53.).

Doch die Partie blieb zäh und insgesamt war sie eher arm an Chancen.

Als die Hondus nach 60 gespielten Minuten kurz einw enig aufgerückt waren, ergaben sich einige Lücken, die Boyevania prompt nutzte. Gozenho überückte schnell das Mittelfeld und spielte nach außen zu Ivonho. Der mit dem Anspiel zu Rasavoi, der mit dem rücken zum Tor steht, den Ball annimmt, sich dreht, und vollendet. 1:0 für die Gastgeber! Ein zu jenem Zeitpunkt überraschender, aber aufgrund des hohen Aufwandes durchaus verdienter Treffer. 

Dieses Tor war enorm wichtig und der ganzen Mannschaft schien ein Stein in der Größe eines Iglus vom Herzen zu fallen. Honduras gefürchtete Nadelstiche waren nicht mehr existent und die rot-grünen Tiger nutzten jedes Mittel um die Zeit schneller runterlaufen zu lassen. Das Zeitspiel provozierte die Honduraner so sehr, dass sich einer ihrer Mittelfeldspieler zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und vom Platz flog (78.). Kurz vor Schluss traf ein honduranischer Verteidiger beim Versuch den Ball  nach eier scharfe Hereingabe zu klären versehentlich das eigene Tor und das Spiel war entschieden.

Ein letzich verdienter Sieg, dem es zwar an Glanz fehlte, aber aufgrund einer engagierten Leistung verdient war. Zwar war Honduras lange Zeit gefährlicher, tat aber im Endeffekt zu wenig für die Offensive.

Boyevania - Honduras 2:0 (0:0)Bearbeiten

Tore: 1:0 Rasavoi (60.), 2:0 Honduras (86., Eigentor)Bearbeiten

Scakkotoi wechselt nach Spanien Bearbeiten

Laut überinstimmenden Medienberichten wird Nationalstürmer Peo Scakkatoi ab nächste Saison für den spanischen Erstligisten Real Valladolid stürmen. Der 24-jährige erhält einen Zweijahresvertrag. Über die Ablösesumme wurde zunächst mal Stillschweigen vereinbart. Für Scakkatoi erfüllt sich damit ein Kindheitstraum: "Ich wollte schon immer in der Primera Division spielen. Da misst du dich mit den besten der Welt", schwärmt er im Interview.


Real Valladolid, die letztes Jahr erst in die Primera Division aufgestiegen sind, spielen eine starke Saison und sind entgegen aller Prognosen nicht im Abstiegskampf verwickelt. Davon wil Scakkatoi auch nichts hören: "Ich bin kein Spieler der um den Klassenerhalt kämpft, ich schau immer nach vorne. Wir werden oben angreifen."

22. 3. 2013 Bearbeiten

Mühevoller Arbeitssieg - Boyevania besiegt Jamaika 3:2 Bearbeiten

In einem turbulenten Spiel konnten sich die Boyevanier am Abend im Hexenkessel von Kingston mit 3:2 gegen starke Jamaikaner durchsetzen und landeten damit den ersten Dreier in der Finalrunde der CONCACAF-Qualifikation. Aufgrund der Punkteteilung im Spiel Honduras - Mexiko übernahmen die "Tigosc rubiviendo" somit die Tabellenführung.

Im Vorfeld der Partie hatte Trainer Rodolfo Łeon zwei Ausfälle zu beklagen. Während der Ausfall vom vom Mittelfeld-Motor Tonio Krani durchaus zu verkraften war, wog der von Rokko Ôltigo um einiges schwerer. Der 20-jährige SAC-Star leidet unter Bandscheibenprobleme und stand daher für das Auswärtsspiel gegen die dunkelhäutigen Jamaikaner nicht zur Verfügung. Für ihn rückte Kalví Grantesco von UP Fortenima auf die Position des rechten offensiven Mittelfeldspielers. Überraschend in der Startelf stand der junge Deutschland-Legionär Kriscano Rennada. Der 23-jährige, der seine Brötchen beim deutschen Zweitligisten Dynamo Dresden verdient, erhielt den Vorzug vor den formschwachen Felisc Caleggoi. Der Rest der Aufstellung war wenig überraschend. Die Erfolgsachse Koleho-Boldanto-Flokratisson war vollständig am Start

Aufstellung: Niratoi - Koleho, Pascalenho, Nonanto, Rennada - Gozenho, Grantesco (87. Estévez), Bozekoi, Boldanto, Ivonho - Flokratisson (75. Rasavoi)

1. Halbzeit

Die Anfangsviertelstunde war beiderseitig geprägt von risikofreien Querpässen, wobei vor allem Boyevania auf Spielkontrolle bedacht war. Außer zwei Fernschüsse der Jamaikaner aus der Distanz (8., 14.) gab es nichts nennenswertes zu berichten. Bei angenehmen 20 Grad in der jamaikanischen Hauptstadt überzeugten bis dahin nur die 500 mitgereisten Boyevanischen Fans, die in der Kurve für gute Stimmung sorgten.

Kaum erhöhte Boyevania das Risiko, schon ergab sich die erste Riesenchance. Nach eleganten Doppelpass mit Bozekoi war Atletico-Star Boldanto frei durch, verlor aber beim Versuch den Ball an dem schwarzen jamaikansichen Keeper vorbei zu schieben das Gleichgewicht (21.). Wer diese Gelegenheit nun aber als Auftakt einer boyevanischen Offensivwelle (die man ja zuletzt häufiger zu sehen bekam) vermutete, lag falsch. Die Jamaikaner zogen weiter konsequent ihr Spiel durch und erspielten sich um die 30. Minute herum immer mehr Vorteile. Die wohl größte Chance vergab Eliott: Bei einem Eckball kam er frei zum Kopfball, doch Pascalenho klärte auf der Linie für den bereits geschlagenen Keeper Niratoi, der planlos im Strafraum herumirrte. Diese Nadelstiche waren es, die Boyevania schwer verunsicherten. 

Wenn spielerisch nichts geht, muss eben eine Einzelleistung her. Just in den Moment als das Spiel immer mehr zugunsten von Jamaika kippte, fasste sich Gozenho aus 22 Metern ein Herz und hämmerte den Ball zur überraschenden Führung für Boyevania ins Tor (35. Minute). Ein wahres Traumtor, das den Spielverlauf allerdings nur sehr bedingt wiederspiegelte.  

Der Rest der ersten 45 Minuten ist schnell erzählt: Die etwas geschockten Jamaikener konnten nicht, Boyevania wollte nicht. Somit ging es mit einer 1:0-Führung für die Gäste in die Pause.


2. Halbzeit

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte glichen geradezu einen Sturmlauf der Jamaikaner. Wie von einem Bienenschwarm gestochen rannten sie auf die sichtlich überraschten Boyevanier und ihrem Keeper Niratoi an, die gedanklich noch beim Pausentee waren. Nur 113 Sekunden war die zweite Halbzeit alt, als Jubel im Stadion ausbrach. Nach einer scharfen Flanke aus dem Halbfeld köpft Pascalenho den Ball direkt vor die Füße von Ryan Johnson, der nicht lange fackelte und die Kugel aus 14 Metern ins Tor schoss. 1:1, doch das war noch nicht genug für die Jungs aus der Karibik. Gerade mal 2 Minuten erzielte Omar Daley durch einen unglücklich abgefälschten Freistoß das 2:1 für die Gastgeber und versetzt die 10.000 Zuschauer in Euphorie.

Was für ein Paukenschlag! Innerhalb 5 Minuten wurde die Führung der Tigosc rubiviendo zunichte gemacht und das lassen sich Tiger nicht gerne gefallen. 

Die Boyevanen waren sich bewusst das ein Sieg heute sehr wichtig war, aufgrund des ernüchternden 1:1 im ersten Spiel gegen Costa Rica und den bevorstehenden Duell mit den ungeliebten Honduranern. Und somit übernahmen sie das Zepter und verlagerten das Spielgeschehen mehr und mehr in die Hälfte der Jamaikaner, die sich nur noch auf Abwehrarbeit aufs Zeitspiel beschränkten. 

Allein Flokratisson hatte in der 56. und 63. Minute zweimal die Führung auf dem Fuß, doch beide Male rettete der jamaikanische Keeper Rickets, der mehr und mehr zur tragenden Figur wurde.

"Warum ist mein rechtes Bein nur so kurz?" wird sich Ivonho in der 66. Minute gefragt haben, als er eine Hereingabe Rennada nur haarscharf verpasste.

Das 2:2 lag in der Luft, auch wenn Jamaika in Person von Eliott nach einem Konter beinahe das 3:1 erzielt hätte, was wohl der Knock-Out für Boyevania gewesen wäre. Doch der junge schwarzjamaikaner hatte nicht genug Zielwasser getrunken und bolzte das Leder überhastet auf die Tribüne. 

Doch diese Chance war eine absolute Ausnahme, in der Phase erreichten die Tiger aus Boyevania nämlich eine Ballbesitzquote von 75%. 

In der 74. Minute platzte endlich der Knoten: Mit einem technisch starken Flugkopfball gegen die Laufrichtung des Torwarts köpfte Flokratisson seine Mannen nach einer Flanke von Rennada ins Glück - das hochverdiente 2:2! Allerdings verletzte der Youngster sich beim Aufprall und musste ausgewechselt werden. Nähere Details über die Schwere der Verletzung sind noch nicht bekannt, hoffen wir das es gegen Honduras wieder auflaufen kann. 

Doch auch ohne ihren Stürmerstar gelang den nun immer spielstärker werdenden Boyevaniern die Wende. Nach einer blitzschnellen Kombination über 5 Stationen, stand Boldanto frei vor Rickets und diesmal schob er den Ball kalt wie eine Hundeschnauze ins Tor. Das 3:2 in der 80. Spielminute!

Die inzwischen sehr müde wirkenden Jamaikaner hatten dem Boyevanischen Angriffswirbel nichts mehr entgegenzusetzen, und hatten Glück das Boyevania-Kapitän Koleho kein gelernter Stürmer ist und den Ball aus 8 Metern nur an den Pfosten setzte (84.). 

In den letzten Spielminuten beließen die Boyevanier es bei dem Spielstand und spielten die Zeit souverän runter. So gab es auch noch Zeit für die Einwechslung von Arona Estevéz, der damit sein Debüt im Nationalmannschaftstrikot feierte. 

Letzlich blieb es bei dem 3:2 für Boyevania. Ein Sieg der hart erkämpft, aber dank klarer Leistungssteigerung in den letzten 30 Minuten durchaus verdient war. Treten unsere Jungs gegen Honduras so auf wie heute in den ersten 60 Minuten, könnte es jedoch sehr bitter enden. Aber gegen Honduras sind wir ja immer in Topform MEGAHUST

Jamaika - Boyevania 2:3 (0:1)Bearbeiten

Tore: 0:1 Gozenho (35.), 1:1 Johnson (47.) 2:1 Daley (50.) 2:2 Flokratisson (74.), 2:3 Boldanto (80.)Bearbeiten

Ergebnisse & Tabelle: Siehe Liste der Pflichtspiele der boyevanischen Fußballnationalmannschaft

Stimmen zum Spiel:

Rodolfo Łeon: "Am Ende haben wir gezeigt was wir in Drucksituation in stande sind zu leisten, vor allem offensiv. Aber natürlich kann man nicht darüber hinwegsehen was wir über weite Strecken gestern gespielt haben.. nämlich ziemlichen Mist! Leider brauchen wir immernoch zu oft einen Arschtritt bevor wir unser Potenzua abrufen, und das ist sehr gefährlich. Denn nicht immer klappt so eine Aufholjagd noch"