FANDOM


Boyevania
Boyevaniaflag2
Informationen
Amtssprache Flokratisch
Hauptstadt Boyepolis
Staatsform präsidentielle Demokratie
Staatsoberhaupt Boyeus Fabozus )
Fläche 1.138.910 km²
Einwohnerzahl 245,9 Mio.
Bevölkerungsdichte 216 Einwohner pro km²
Währung Yebra (1 Yebra = 100 Yebragia)
Nationalhymne Kanzarı di hubero
Nationalfeiertag 18.Dezember
Kfz-Kennzeichen BO
Internet-TLD .bo
Telefonvorwahl +88
HDI 0,868 (29.)

Boyevania ist ein demokratischer Staat im Osten von Nordamerika.

Boyevania ist gegliedert in 7 sogenannten "Altalûrcare" also auf deutsch: Bundesländer. Die Hauptstadt ist Boyepolis und die Landesprache ist "Flokrati". Anerkannte Minderheitssprachen sind "Boye'hsi" und Englisch. Boyevania ist berüchtigt für sein großes Militäraufbot und politischen Spannungen mit USA und Israel, den verfeindeten Staaten Boyevanias.

Begriffsgeschichte Bearbeiten

Der Name Boyevania setzt sich aus Boye und Vania zusammen. Boye ist der Name der Dynastie, die seit der Entdeckungen des Landes bis heute regiert. Das aktuelle Staatsoberhaupt Boyeus Fabozus ist bereits der 37. Anführer der seit knapp 1000 Jahre anhaltenden Dynastie. Vania war einst der Name des eroberten Gebiets, Herkunft des Namens ist bis heute nicht geklärt.

Geographie Bearbeiten

Boyevania hat ingesamt eine Staatsfläche von 1.138.910 km² und gehört damit zu den größeren Staaten der Erde. Das Land ist sehr hochgelegen, durchschnittlich 1.500 Meter über den Meeresspiegel. Es gibt ingesamt zwei Gebirgszüge in Boyevania: Das Boyerius-Gebirge im Osten und das kleinere Rûcjano-Gebirge im Zentrum des Landes.

Gebirge und Landschaft Bearbeiten

Dalxa joscôca

Dalxa Joscôca, der höchste Gipfel Boyevanias

Im hochgelegenen Boyevania ist lediglich die Region um die Hauptstadt Boyepolis weniger als 500 Meter über dem Meeresspiegel und kann somit als Flachland bezeichnet werden. 80% des Landes erreichen Höhen von über 1000 Metern. Die höchste Erhebung ist der Dalxa Joscôca, der am höchsten Punkt 4.122 Meter misst. Dieser Berg ist beliebt für seine vielen Touristen-Attraktionen, wie z.B. edle Restaurants, Freizeitparks und Denkmäler. Bergsteiger und Wintersportler bevorzugen eher das Rûcjano-Gebirge, da dort generell kühlere Temperaturen herrschen.

Gewässer Bearbeiten

Boyevania wird auch des öfteren als "Land der Flüsse" bezeichnet, da das Land über einer Vielzahl kleiner und auch größerer Flüsse verfügt. Beinahe jeder Ort hat einen, teilweise sogar zwei Flüsse. Die beiden Hauptflüsse heißen Floyer und Seivoa. In der Nähe von Janisboyus treffen sich diese beiden Flüsse. An diesem Punkt kann man oft spektakuläre Wellen und weitere verblüffende Naturerscheinungen beobachten. Während es nur so vor Flüssen wimmelt, sucht man Seen in Boyevania fast vergeblich. Der einzige nenneswerte See ist der künstlich erschaffene Dołesj See im Siava-Wald.

Küste & Inseln Bearbeiten

Boyevania besteht ausschließlich aus Festland und besitzt keine Inseln. Ausnahme ist die Gefängnisinsel Eibata, in der Straftäter verfrachtet werden. Boyevania grenzt östlich am Meer und hat dementsprechend eine breite Westküste. Weite Teile dieser Küste sind versehen mit großen Felsen auf denen größtenteils Pinguine beheimatet sind. Es gibt jedoch auch Strandgebiete, die vor allem bei Touristen beliebt sind; allen voran der Vevisa-Strand, der berühmt ist für seinen rosanen Sand.

Flora & Fauna Bearbeiten

Boyevania galt einst als ein hochgradig bewaldetes Land, ca. 70 % des Landes war noch vor 30 Jahren Waldgebiet. Doch in den letzten Jahrzehnten wurden verstärkt Bäume abgeholzt um neue Städte zu errichten und einige Wälder wurden gar vollständig ausgelöscht. Doch nach wie vor verfügt das Land über einige große Waldgebiete, wie dem bereits oben erwähnten Siɽava-Wald, der als einer der wenigen Gebiete Boyevanias unter Naturschutz steht.

Sumatran tiger male 01tfk

Das boyevanische Nationaltier

Das mit Abstand wichtigste und populärste Tier des Landes ist der Tiger, der zugleich auch das Nationaltier darstellt. Es heißt der Tiger vereine alle Eigenschaften eines Boyevanen. Mut, Zielstrebigkeit, Kampfstärke, Selbsbewusstsein und Stolz. Die Legende besagt zudem dass ein Boyevane der im Krieg für sein Land sein leben lässt, als Tiger wiedergeboren wird. Es gibt in Boyevania etwa eine Million Tiger, in einigen Städten ist es gar üblich sich einen eigenen Tiger zu halten. Neben Tiger sind vor allem Affen weit verbreitet und hoch angesehen. Reptilien wie Schlangen bewohnen die boyevanischen Wälder. Ein erstaunliches Phänomen ist, dass in Boyevania fast keine Vögel existieren. Warum das so ist, konnte bislang noch nicht erforscht werden.

Klima Bearbeiten

Bis auf den Nordosten befindet sich Boyevania vollständig in der subtropischen Klimazone. Am höchsten sind die Temperaturen im Süden. Im Osten ist es dank der frischen Meeresbrise vor allem im Sommer verhältnismässig kühl. Man unterscheidet in Boyevania zwischen sechs verschiedene Monaten: Mosom (Dezember & Januar), Dhogiom (Februar & März), Ɽatom (April & Mai), Censom (Juni & Juli), Ôyadom (August & September), Âgmom (Oktober & November). Wenngleich Boyevania als ein sehr warmes Land gilt, wird es im Mosom in der Regel sehr kalt und häufig kommt es zum Schneefall. Der Dhogiom ist oft frei von Niederschlägen, jedoch ebenfalls von kalten Temperaturen bestimmt. Ab Ɽatom steigen die Temperaturen für gewöhnlich steil an und finden ihren Höhepunkt am Ende des Ôyadom. Am Âgmom sind die Temperaturen mild bis kühl, allerdings ist es zu jener Zeit sehr regnerisch.

Klimadaten

Mosom Dhogiom Ɽatom Censom Ôyadom Âgmom
T-min (°C) -5 -1 7 16 20 5
T-max (°C) 6 9 19 30 34 13
T-Mittel (°C) 1 6 14 23 25 10

Naturerscheinungen Bearbeiten

In Boyevania steht ein Vulkan (der Âdhadalxavûsjlo), der bis vor wenigen Jahren noch aktiv war und dessen Ausbruch mehreren Tausend Menschen das Leben kostete. Seitdem ist die Region um den Vulkan weitgehend menschenleer, auch wenn der Âdhadalxavûsjlo inzwischen nicht mehr aktiv ist. Abgesehen davon ist Boyevania bis hierhin verschont geblieben von schwerwiegenden Naturkatastrophen. Jährlich gibt es mehrere Erdbeben, die jedoch in den seltesten Fällen spürbar sind. Die windige Ostküste Boyevanias wird desöfteren von Orkanen heimgesucht, größere Verwüstungen blieben aber aus.

Städte Bearbeiten

Die größte Stadt ist nicht etwa die Hauptstadt Boyepolis, sondern das im Norden liegende Flocjento. Ingesamt zählt die Stadt (ohne Ballungsraum) ganze 12,1 Mio. Einwohner, wohingegen Boyepolis nur auf 11,4 Mio. kommt. Die beiden Städte könnten gegensätzlicher kaum sein: Während Boyepolis eine hochmodernisierte, mit Wolkenkratzern bestückte Weltstadt darstellt, ist Flocjento eher eine traditionelle Stadt, gespickt mit vielen altertümlichen Gebäuden und Denkmälern. Aus dem Grund wird Flocjento auch hin und wieder als die "wahre Seele Boyevanias" bezeichnet. Seit einem Jahrzehnt wird die Stadt jedoch von aufkommender Armut geplagt. Die drittgrößte Stadt heißt Janisboyus und befindet sich an der Westküste. Die Stadt wird von 6,5 Mio. Personen bevölkert und ist dank seiner geografischen Lage ein Touristenmagnet. An vierte Stelle steht Resmea mit 5,2 Mio. Einwohnern im Zentrum des Landes. Die Stadt gilt nicht gerade als Blickfang, beheimatet aber einige der wichtigsten Boyevanischen Nahrungsmittel- und Automobilhersteller. Mit 2,8 Mio. Einwohner ist das im Boyerius-Gebirge befindliche Fabodhien die größte Bergstadt Boyevanias und der ganzen Welt.

Bevölkerung Bearbeiten

Boyevania ist mit 246 Mio. Einwohnern nach China, Indien und den Vereinigten Staaten der viertbevölkerungsreichste Staat der Welt. Trotz der Größe des Landes ist beinah jede Region dicht bevölkert, mit Ausnahme des warmen Süden; Ingesamt beläuft sich die Bevölkerungsdichte auf 216 Einwohner pro km². Aufgrund der strengen Grenzkontrollen sind unregistrierte Einwohner die absolute Ausnahme, wenn dann gelangen sie meist über's Meer nach Boyevania. Knapp 90% der Bevölkerung Boyevanias wohnt in Städten, die Landwirtschaft droht durch den enormen Städte-Wachstum auszusterben.

Trotz des in der Praxis eher diktatorisch anmutendem Systems herrscht in Boyevania ein hoher Lebensstandard, was sich auch in der Lebenserwartung widerspiegelt. Diese liegt bei 82,8 bei Frauen und bei 74,8 bei den Männern. Die, im Vergleich zu den Frauen, recht niedrige Lebenswerwartung bei den Männern ist unter anderem begründet durch Kriege und die immernoch bestehende Todesstrafe. Das Durchschnittsalter in Boyevania liegt bei 35,7 und seit kurzem gibt es erstmals einen leichten Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.

Die Boyevanische Bevölkerung setzt sich zusammen aus 47,8 % Männern und 52,2 % Frauen. Trotz der strengen Auflage bezüglich der Erwerbung des boyevanischen Passes, sind immerhin etwa 93% der in Boyevania lebenden Personen auch boyevanische Staatsbürger. Personen mit jüdischen Wurzeln oder Zigeunern ist es nicht gestattet in Boyevania zu leben und dürfen auch nicht einreisen. Ausnahmen sind offizielle Anlässe wie Fußball-Länderspiele. Dunkelhäutige Leute dürfen offiziell in Boyevania leben, und in der Tat gibt es dort einige, jedoch werden sie den boyevanischen Staatsbürgern gegenüber benachteiligt und müssen teilweise - Gerüchten zufolge - unbezahlte Zwangsarbeit leisten, was mit Versklavung gleichzusetzen ist. Die Boyevanische Regierung selber bestreitet es, aber es gibt sämtliche Indizien für die schlechten Lebensbedingung dunkelhäutiger in Boyevania Die meisten ausländischen Staatsbürger Boyevanias stammen aus Mexiko (5,5 Mio.!), gefolgt von den Japanern (2,5 Mio.) und den Deutschen (2,2 Mio.). Boyevanen selber zieht es eher selten ins Ausland. das beliebteste Ziel ist Mexiko, wo knapp 1,8 Mio. Boyevanen ihr zuhause haben. In Deutschland leben knapp 800.000 Boyevanen.

ReligionBearbeiten

Eine typische Religion gibt es in Boyevania nicht, aber es gibt die sogenannte "Boyefilsa". In der Boyefilsa geht es grßtenteils um die Heldentaten und Errungenschaften vom Anführer Boye und einige Legenden und Mythen die sich um den Staat drehen. All das ist im "Jôstas Sjatifa", dem dazugehörigen Buch, niedergeschrieben. Überall in Boyevania gibt es prunkvolle Boye-Tempel in denen die Boyevanen ihren Anführer und dessen Jünger anbeten und ehren können. Viele Boyevanen gehen jeden Mittwoch und Sonntag in die Tempel. Besuche im Boye-Tempel sind allerdings nicht verpflichtend, abgesehen vom 18. Dezember, dem Nationalfeiertag. Desweiteren muss jeder Boyevane als Jugendlicher ein komplexes Ritual überstehen, dass als Beweis der unbegrenzen Treue zum Anführer und zum Land dient.

Das öffentliche Ausleben anderer Religionen wird nicht toleriert. ("Die öffentliche Ausübung einer befremdlichen Religion ist nicht gestattet, da sie gegen boyevanische Werte und die staatliche Ordnung verstößt." Boyevanische Verfassung Artikel 69)


SpracheBearbeiten

Offizielle Amtssprache in Boyevania ist Flokratisch. Als anerkannte Minderheitssprachen gelten Japanisch und Englisch. Die Neu-flokratische Sprache gehört zu den romanischen Sprachen, hat aber aus historischen Gründen nordgermanische Einflüsse, wodurch man es beinahe zu einer Kreolsprache zählen könnte. Ein auffälliges Merkmal des Flokratischen sind die wenigen Lehnwörter. Beinah keines aus dem Ausland stammendene Wörter wurde übernommen, sondern ins Flokratische übersetzt. Es heißt die "Reinheit der flokratischen Sprache" sei enorm wichtig.

Für Flokratisch wird das klassische lateinische Alphabet verwendet.

GeschichteBearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

In den 50ern und 60ern lebte der junge Boye in der Provinz Monkvania im Norden von Monkeystan an der Grenze zum heute nicht mehr existenten Dinosaurien. Nach seiner Laufbahn als Journalist wandte er sich der Politik zu. Er gründete eine Partei, die rasch wuchs, da sie neue und frische Ideen hatte. Monkeystan wurde zu seiner Zeit nämlich von einem älteren konserativen Schimpansen regiert, der beim Volk keine besonders hohe Beliebtheit genoss. Bereits nach zwei Jahren wurde Boye zum Ministerpräsident der Provinz Monkvania gewählt, was ihm einen relativ hohen politischen Einfluss eröffnete. Das war Boye aber nicht genug. 1962 beging er mit einigen seiner Parteimitglieder einen Putsch um die Regierung zu stürzen, doch er scheiterte. Seine Reputation war durch den Putsch-Versuch in weiten Teilen Monkeystan ruiniert, und die Chance in die Landesregierung zu kommen sank gegen Null. In Monkvania und vor allem in seiner Partei genoss er noch immer volles Vertrauen und schließlich erklärte er die Provinz 1964 als unabhängig.

MonkvaniaBearbeiten

Anfangs wurde er für die Unabhängikeitserklärung belächelt, da Monkvania relativ strukturschwach und finanziell klamm war und man sagte ihnen eine frühe Pleite voraus. Doch durch niedrige Steuern und niedrige Preise sank die Armut und der Lebensstandard stieg. Durch Handel und Tourismus brachte der Staat das Geld wieder in die Kasse. Mit den Jahren wurde Monkvanias Wirtschaft wurde zunehmend stärker, die Bevölkerung war zufrieden und fraß Boye und der Regierung (bestehend aus Affen & Menschen, unter anderem Boyes langjährige Freunde Michaelus und Pascalus) sprichwörtlich aus der Hand. Der Staat rüstete militärisch auf, kam durch Kontakte an moderne Waffen und Sprengstoff. Man stellte eigene Bomben und Gewehre her, alles angeblich für den "Schutz der Nation vor ungeahntem Angriffen". Da viele Monkvanier Erfahrungen als Soldaten hatten, war es nicht schwierig eine eigene Armee auf die Beine zu stellen. Lediglich mit dem Bau von Panzern hatte man seine Mühe. Die Prototypen waren qualitativ mangelhaft und 1966 stellte man die Bemühungen ein.

Operation RexBearbeiten

Die Regierung entwickelte Ende der 60er den Plan in das verarmte Nachbarland Dinosaurieren einzumaschieren, unter den Decknamen "Operation Rex" (In Anspielung an den Tyrannosaurus Rex, eine Vökergruppe in Dinosaurien). Die Idee gefiel nicht jedem in der boyevanischen Regierung und so wendeten sich einige von diesem Projekt ab oder verließen gar das Land. Aber mit Boyes Überredenskunst und den Hinweis auf neue Ressourcen und zukünftigen Reichtum konnte man eine stattliche Anzahl von Kriegern gewinnen. Ziel der Operation war die Eroberung von Jurassica, die zu seiner Zeit zweitgrößte Dinosaurische Stadt, gerade mal 50km entfernt von der Staatsgrenze.

Am 15. Januar 1969 zogen sie nachts mit mehreren Hundert Mann in Autos los. Die Autos waren mit einer Stahlschicht und mit dreifachen Glasscheiben bedeckt. Die Monkvanier griffen von drei verschiedene Seiten an. Sie platzierten Bomben an allen Ecken, warfen Granaten in die Häuser, schossen mit Maschinenpistolen aus den Autos und hatten Scharfschützen auf den Dächern. Die panischen und völlig perplexen Dinosaurier hatten kaum eine Chance zu entkommen und die örtliche Polizei wurde trickreich außer Gefecht gesetzt (Den meisten Polizeiautos wurden Löcher in die Reifen geschossen und im Gebiet rund um das Polizeirevier wurden Nagelbänder auf den Straßen platziert). Die Monkvanen "arbeiteten" gründlich und alles war durchweg geplant. Innerhalb weniger Tage war das gesamte Gebiet um Jurissica in monkvanischer Hand.

Monkvanischer ImperialismusBearbeiten

Während einige Monkvanen plünderten, waren andere damit beschäftigt die angreifenden Dinosaurier wegzuhalten und zu eliminieren. Es wurden Schutzmauern gebaut und die Soldaten bewachten rund um die Uhr das Gebiet. Die Monkvaner entwickelten weitere Waffen und mit Hilfe von gewonnenen Öl wurden neue Sprengstoffe hergestellt. Monkvania griff weiter an, mit dem Ziel neue Gebiete zu erschließen. Mit der Zeit bekamen die Dinosaurier Verstärkung aus Mongoli und Rottenreich, wobei die Rottenreicher mit Eseln in den Krieg zogen und somit leichte Beute für die Monkvanier darstellten. Gegen die chinesienischen Truppen mussten die Monkvanier einige empfindliche Niederlagen einstecken und viele mussten ihr Leben lassen. Als der Krieg zu kippen drohte, zog Monkvanien sein letztes Register. Sie konnten Mongoli zu einem Rückzug deren Truppen bringen, indem sie ihnen mehrere Rationen Gemüse pro Monat zusicherten. Das war aus dem Grund wichtig für Mongoli, da damals eine Hungersnot in dem Land herrschte. Letzlich sah man ein, dass das Wohl des eigenes Volkes Vorrang hat.

Als die Monkvanen 1971 schließlich auch noch große Teile der Dinosaurischen Hauptstadt eroberten, kapitulierten die Dinosaurier und überließen ihnen ihr gesamtes Staatsgebiet.

Umbenennung in Boyevania und Bildung des StaatesBearbeiten

In Monkvania herrschte ausgelassene Freude und Erleichterung über die endgütltige Eroberung Dinosauriens. Man fand ungeahnte Rohstoffe in dem Gebiet. Neben Öl fand man auch Gold und das Land bat viel Wasserkraft. Boye, der bereits durch seine erfolgreiche Journalisten-Laufbahn, durch Aktien und kleinere Dinge wie Wetten, enorm viel Geld geschäffelt hatte, strotzte nun gerade zu vor Reichtum. Die meisten Einwohner waren ihm äußerst dankbar und so war es naheliegend dass dieses Land nach Boye benannt würde. Er war zu so etwas wie ein Nationalheld aufgestiegen und hatte nun volle Macht über den Staat. Es dauerte nicht lang bis Boyevania zu einer hochmodernen und reichen Diktatur wurde, in der Patriotismus über alles andere steht.

Politische Spannungen mit RottenreichBearbeiten

Boyevania gab sich mit dem erkämpften Lebensraum zufrieden und stellte die militärischen Aktivitäten zunächst ein. Man bemühte sich um gute politische Beziehungen zu anderen Staaten Neisas, was teilweise nicht einfach war.

Mit den Jahren entwickelte sich eine tiefe Feindschaft zu Rottenreich. Bereits Anfang der 60er war Boyes antirottistische Haltung bekannt. Als gutes Beispiel dient Boyes Buch "Gâvgab", in dem er sich in einem ganzen Kapitel auf Rottenreich bezieht, ihnen Heuchlerei, Kulturlosigkeit, unbegründete Arroganz vorwirft und sie als Verunreinigung der Menschheit bezeichnet. In den 80er Jahren verschärften sich die Spannungen mit Rottenreich. Viele Rottenier wanderten nach Boyevania aus, lebten in Zelten, sorgten für Umweltverschmutzung, brachten Viren und schwere Krankheiten ins Land und überredeten zudem einige Boyevanen zur Auswanderung nach Rottenreich. Die Boyevanische Regierung bekam Wind davon und ließ riesige Mauern bauen, die von Scharfschützen bewacht wurden. Die Rottenier begannen in der Öffentlichkeit über Boyevania zu sticheln und warfen ihnen vor, sie würden den Weltfrieden bedrohen. Es gab verbale Schlagabtäusche und schließlich drohte die Boyevanische Regierung mit einem Bombenkrieg, sollten die Rottianer nicht mit den Provokationen aufhören. Wenige Wochen danach wurde das Land von schweren Anschlägen erschüttert (bekannt unter den Namen Ziegelstein-Anschlag), bei denen das gesamte Finanzgebäude von Boyepolis zerstört wurde, mittels Hubschraubern, die Ziegelsteine schleuderten und anschließend ins Gebäude flogen. Der Fall brachte mehrere Hunderte Tote und ist bis heute ungeklärt, aber das Boye-Regime verdächtigte Rottenreich, da mehrere Dinge auf rottische Ideologisten hinwiesen (Die für Rottenreich charakteristischen Ziegelsteine als Waffen, marode Hubschrauber, Flugrichtung etc.). Am 11. September 1985 machte Boyevania daher seine Drohungen wahr und warf eine Wasserstoffbombe nach Rottenreich, die mehrere Tausende Menschen tötete. Wohlwissend das ein Krieg gegen Boyevania bei der militärischen Unterlegenheit zwecklos wär, baute Rottenreich seinerseits ebenfalls eine Mauer, so dass die Grenze der beiden Staaten heute von zwei Mauern geziert wird. Seit dem Vorfall ist Rottenreich bemüht sich vollständig von den Boyevanen fernzuhalten (Zitat vom Staatsoberhaupt Rotten 1986: "Kontakt wird abgebrochen."), daher wurden Fußballspiele der beiden Länder jahrelang stets annuliert und nicht ausgetragen. Angriffe gibt es seit je her nur von Boyevansicher Seite. So werden einige Rottianer seit Anfang der 90er in Boyevania versklavt.

Zuletzt schien sich die Beziehung zwischen den beiden Ländern ein wenig zu entspannen und es gibt zaghafte Annäherungen. Spiele zwischen beiden Nationalmannschaften werden inzwischen ausgetragen, Handel zwischen beiden Ländern ist entstanden und zuletzt gab es sogar ein offizielles Treffen der beiden verfeindeten Staatsoberhäupter. 2009 sorgte dagegen eine Videobotschaft aus Boyevania für Aufruhr, in der Domasj Âscagolo (ein Mitglied des Militär-Ministeriums und damit auch ein Mitglied des Boye-Regimes) den Rottianern mit einem erneuten Krieg drohte, wenn sie nicht auswandern und ihr Staatsgebiet nicht hergeben würden. Boye dementierte diese Pläne ("Wir hatten nie den Anspruch Rottenreich zu besetzen"), versicherte es sei nur ein schlechter Scherz gewesen und Âscagolo sei als Bestrafung seines Amtes enthoben worden.

Ernnenung zur DemokratieBearbeiten

Auf Druck der vereinten Nationen wurde Boyevania im November 2012 offiziell zu einer Demokratie erklärt. Die Verfassung wurde dem neuen Regierungssystem angepasst und von nun an wird es alle 5 Jahre Wahlen geben.

PolitikBearbeiten

InnenpolitikBearbeiten

Die Boyevanische Verfassung besteht seit dem 10. März 1972 und löste die veraltete monkvanische Verfassung ab. Die Verfassung umfasst 109 Artikel, die in vier Abschnitte gegliedert ist: Allgemeines, Rechte und Pflichten, soziale Ordnung und staatliche Aufgaben. Im Großen und ganzen stimmt die heutige Verfassung mit der von 1972 überein, mit Ausnahme einiger kleine Modifikationen, die im Laufe der Jahrzehnte vorgenommen wurden. Über Veränderungen in der Verfassung entscheidet ganz allein das Boye-Regime; Die Bevölkerung hat darauf keinerlei Einfluss. Unangefochtenes Staatsoberhaupt ist bis zu seinem Tod der Boyeus Fabozus, der die volle Macht über den Staat besitzt. Er ist sowohl nach innen als auch nach außen Stellvertreter des Landes, bestimmt über Gesetze, über die Personen und dessen Aufgaben im Regime und über militärische Übergriffe. Nach seinem Tod wird seine Macht nach dynastischer Ordnung seinem ältesten Sohn Sigûrdo übergeben, der von dem Zeitpunkt an den Staat regieren soll. In Boyevania herrscht ein Ein-Partei-System. Es gibt keine Oppositionspartei. Das Staatsoberhaupt kann nicht abgewählt werden, seit 2012 existieren jedoch Vizeminister-Wahlen. Das heißt, der Bürger hat somit nun mehr Einfluss auf das Politikgeschehen.  Alles wird vom knapp 300 Mann umfassenden Regime gelenkt und Widerstandsparteien werden nicht geduldet. Jeder relevante Aufgabenbereich ist im Regime abgedeckt (u. a. Wirtschaft, Militär, Propaganda) und jede Person verfügt über eine klare Rolle. Die meisten der Regimeabgeordneten sind nahestehende Gefährten Boyes oder Verwandte von denen. Ferner besteht auch die Möglichkeiten durch national bedeutendte Errungenschaften ins Regime zu gelangen (vgl. der Klonforscher Abato Bûrsjobo).

MenschenrechteBearbeiten

Typisch für Diktaturen werden auch in Boyevania einige Menschenrechte massiv missachtet. Dies betrifft vor allem die Presse- und Meinungsfreiheit. Regierungskritiker werden zumeist eingesperrt und in häufigen Fällen misshandelt. Zudem leiden sie oft unter Nahrungsmangel und fehlender medizinischer Versorgung, was desöfteren zum Tod des Betroffenen führt. Ähnlich hart bestraft wird man wenn man den verfeindeten Staat Rottenreich lobt oder für sie wirbt. Bekannt ist das Land zudem für seine Sklavenhaltung, in der insbesondere dunkelhäutige und Rottenier involviert sind. Meistens werden sie für Dienstleistungen in Bergwerken und andere kraftintensive Arbeiten eingesetzt, einige von ihnen sind aber auch als Diener aktiv. In der Regel leben sie in desolaten Zuständen. Sie schlafen in verfallenen Hütten auf Teppichen, verrichten ihren Stuhlgang in Löchern am Boden, und bekommen nur die nötigsten Nahrungsmittel um solide arbeiten zu können. Diese Informationen stammen von Augenzeugenberichten, denn der Sklavenhandel findet nicht öffentlich statt und ist bislang nicht offiziell nachgewiesen. Das Boye-Regime selber behauptet ein Handel mit Sklaven existiere nicht, jedoch sind die Anzeichen inzwischen mehr als offensichtlich.

Jüdische Bürger haben unter normalen Bedingungen keine Reiseerlaubnis, da die "Gefahr einer Kontaminierung des Staates und der Bevölkerung" bestünde (Boyevanische Verfassung Artikel 12). Ansonsten zeigt sich Boyevania offen für Migranten und folgerichtig wächst die Anzahl solcher stetig. Ein Migrant muss, solang nicht im Besitz des Boyevanischen Passes, mit Benachteiligungen im gesellschaftlichen Leben rechnen, kann in der Regel aber ein unproblematisches Leben führen. Bezüglich der Emanzipation der Frau ist Boyevania rückständig. So ist es z.B. Frauen verboten hohe Berufe zu erlernen.


Sehr gut umgesetzt sind dagegen die sozialen Menschenrechte, die da wären: Bildungssystem und Gesundheitsversorgung. Boyevanische Schulen sind im internationalen Vergleich auf hohem Niveau und es gibt auch viele schulische Einrichtungen die spezielle, indivduelle Fähigkeiten fördern. Krankenhäuser stehen für jeden eingetragenen Einwohner offen und verfügen allgemein über modernes Material.


In Boyevania gibt es bis heute die Todesstrafe. Oft handelt es sich um öffentliche Hinrichtungen, die je nach Fall, sehr brutal ausfallen können. Im Jahr 2011 gab es 544 offizielle Hinrichtungen, wobei die tatsächliche Anzahl noch weit höher liegen dürfte. Im letzten Jahrzehnt ging die Anzahl der Opfer von Todesstrafen zurück, aber es gibt innerhalb des Regimes keinerlei Bestrebung zur Abschaffung dieser Methode.

SportBearbeiten

FußballBearbeiten

Siehe: Boyevanische Fußballnationalmannschaft

NationalhymneBearbeiten

Die offizielle Nationalhymne Boyevanias heißt Yovnôlma (zu deutsch: Lobgesang) und wurde von Boye selber geschrieben und nach eigenen Angaben auch selber komponiert.

LiedtextBearbeiten

Boyevanischer Oreganotext Deutsche Übersetzung
Zurvoidoa Boye, Boye zur pane
O numo zi eis sanca je goza nôsti est.
Di lôs scijasc delas la grapta zi lusi 
je juv sobe an la temma
bô ofinısc petehist je ôl paesı euricist.
hemman bıhoem an zi
jelsoem la koajatura je las fałasc
je tamboa las forexasc di
Boyevania!
Boyevania!
Soem la nacconı stołorem di munda 
Boye, eisém faci zines.
Wir verehren Boye, Boye über alles
Oh dein Name ist heilig und du bist unser Gott
Aus den fernen Wolken scheint deine Kraft
und regnet nieder auf das Volk
Du schützt uns vor Feinden und machst das Land reich
Jeden Tag beten wir dich an.
Wir lieben die Kultur und
die Berge, und auch die Wälder von
Boyevania!
Boyevania!
Wir sind die stolzeste Nation der Welt
Boye, ohne dich wären wir leer.

Siehe auchBearbeiten

Boyevanische Fußballnationalmannschaft

Liste der Pflichtspiele der boyevanischen Fußballnationalmannschaft

Delda Nacconali

SAC Boyepolis

Lativa Boyepolsa

Nukleaca Lojobałer

Boyevania News

CONCACAF Champions League